
Auf ihrer rechten Abwehrseite machte Wamser der spanischen Top-Spielerin Claudia Pina permanent das Leben schwer und schaltete sich obendrein immer wieder mit in die Offensive ein. In der Nachspielzeit verhinderte Torhüterin Cata Coll aus kurzer Distanz Wamsers goldenen Treffer zum deutschen Endspiel-Einzug. Stattdessen besiegelte schließlich Weltfußballerin Aitana Bonmati in der Verlängerung (113.) den Sieg für die Spanierinnen.





Wamser gilt als einer der deutschen Shootingstars bei der EM, auch wenn sie das dramatische Viertelfinale gegen Frankreich (6:5 i.E.) wegen einer Rot-Sperre verpasste. Beim deutschen 2:0-Auftaktsieg gegen Polen hatte die Außenbahnspielerin, die im Sommer von Eintracht Frankfurt nach Leverkusen gewechselt war, die verletzte Kapitänin Giulia Gewinn ersetzt und bei ihrem Debüt mit einer tadellosen Leistung inklusive Torvorlage auf sich aufmerksam gemacht.
Da Gwinn wegen einer Innenbandverletzung für den Rest des Turniers ausfiel, rückte Wamser als Eins-zu-Eins-Ersatz gegen Dänemark in die Startelf und überzeugte beim 3:0-Sieg erneut. Beim 1:4 im dritten Gruppenspiel gegen Schweden wurde sie dann beim Stand von 1:2 in der 32. Minute wegen eines Handspiels auf der Torlinie des Feldes verwiesen. Zuvor hatte sie mit einem Traumpass die frühe deutsche Führung durch Jule Brand (7.) vorbereitet.
Für Wamsers zukünftige Teamkollegin Cornelia Kramer war die Turnier-Reise bei ihrem Debüt bereits nach der Vorrunde beendet. Die Stürmerin verlor mit Dänemark alle drei Spiele und beendete die Gruppe B damit auf dem letzten Platz. Kramer selbst sammelte dank ihrer Einwechslung in der 61. Minute beim 1:2 gegen Deutschland ihre ersten EM-Minuten. Die 22-Jährige wird pünktlich zum Beginn der zweiten Phase der Saisonvorbereitung in Leverkusen am 4. August zur Mannschaft stoßen.

Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags äußerten sich Mark Flekken und Malik Tillman am Mikrofon von Werkself-TV...
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