
Für die am 31. Januar witterungsbedingt ausgefallene Partie beim Rheinrivalen 1. FC Köln hatte sich in der vergangenen Woche am Montagabend ein Nachholtermin gefunden. „Wir hatten eine gute Spielanlage und waren insgesamt die dominantere Mannschaft“, resümiert Trainerin Verena Hagedorn. „Insgesamt war das ein gutes Spiel von uns – die Mannschaft hat versucht, viele Ideen umzusetzen.“ Ivana Rudelic hatte in der 25. Minute für die Führung gesorgt, kurze Zeit später kam Köln zum Ausgleich (35.). Im zweiten Durchgang traf Laura Radke zum 2:1-Siegtreffer. Erstmals kamen auch die beiden Winter-Neuzugänge Sandra Maria Jessen und Anna Wellmann für Bayer 04 zum Einsatz – beide haben 90 Minuten durchgespielt. „Sie haben versucht, sich schnell in die Mannschaft reinzufinden und anzupassen – beides super Typen“, so Hagedorn.
Bayer 04: Wellmann, Kempe, Ringsing, Wirtz, Oliveira Leite, Reger, Vinken, Gier, Rudelic, Jessen, Mayr
Im Testspiel gegen Liga-Konkurrent SGS Essen am vergangenen Samstag sah die erste Halbzeit aus Sicht der Werkself-Frauen noch ordentlich aus: „Wir haben nicht viel zugelassen, konnten das Tempo gut mitgehen – alles in allem in Ordnung“, so Hagedorn. Nach frühem Rückstand gelang Gianna Rackow zwar der schnelle Ausgleich (14.), doch die SGS ging noch vor der Pause erneut in Führung. Ein paar weitere Torchancen hatten die Schwarz-Roten zwar auf dem Fuß, schafften es jedoch nicht, die Kugel erneut über die Linie zu bringen. Essen war dagegen im zweiten Durchgang weitaus erfolgreicher und bescherte den Bayer 04-Frauen mit sechs weiteren Treffern eine herbe Niederlage. Ivana Rudelic kam kurz vor Schluss in der 82. Minute zum 8:2-Ehrentreffer. Sorgen bezüglich des anstehenden Liga-Starts im neuen Jahr am kommenden Sonntag beim SC Freiburg (Anstoß: 14 Uhr) macht sich Hagedorn allerdings nicht: „Das waren zu viele individuelle Fehler, die direkt bestraft wurden. Das war ein Spiel zu Trainingszwecken. Wir haben veruscht, über einen möglichst langen Zeitraum mitgehen zu können. Dass da noch Fehler passieren, ist klar, aber deshalb haben wir jetzt keine Panik vor der Liga“, beschwichtigt die Fußball-Lehrerin.
Bayer 04: Klink, Kempe (67. Oliveira Leite), Ringsing, Heinze, Wirtz, Gier (67. Reger), Csiszar (46. Radke), Rackow (46. Sahlmann), Uebach (67. Mayr), Rudelic, Jessen
Den Abschluss der Vorbereitung bildete das Testspiel gegen die U16-Junioren des Bonner SC am Sonntagnachmittag. Nach 2x40 Minuten musste sich die Hagedorn-Elf am Kurtekotten 1:2 geschlagen geben. Nach einem Eckball für Bonn geriet Bayer 04 nach zehn Minuten in den Rückstand. In der 23. Spielminute erhöhten die Gäste auf 2:0. Laura Radke erzielte noch im ersten Durchgang per Distanzschuss den Anschlusstreffer – dabei blieb es dann auch.
„Das war ein gutes Spiel von uns“, fand Hagedorn trotz Niederlage. „Die Gegentore sind auf das unterschiedliche Tempo gemünzt – die Jungs sind ein bisschen antrittschneller, dynamischer und haben auch ein anderes Zweikampfverhalten", erklärt sie. Zudem sei die Spielanlage deutlich besser als Tags zuvor gegen Essen gewesen. „Es war ein guter Test."
Bayer 04: Sieger (36. Klink), Oliveira Leite, Wirtz (36. Kempe), Ringsing (36. Gier), Rackow, Reger, Csiszar (52. Rudelic), Sahlmann, Mayr (32. Uebach), Radke



Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
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Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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