Frauen vor schwieriger Aufgabe bei Bayern München

Knapp drei Wochen sind die Bälle in der Frauen-Bundesliga im Ballschrank geblieben. Nach der Länderspiel-Unterbrechung und den jüngsten Pokal-Duellen geht’s am Wochenende wieder rund in der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse. Und wie: Auf die Bayer 04-Equipe wartet eine große Herausforderung – die Mannschaft von Trainer Achim Feifel muss am Sonntag (14 Uhr, live im TV bei Magenta Sport) bei Vizemeister FC Bayern München ran.
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„Die Rollen sind klar verteilt“, sagt Achim Feifel vor dem Duell mit dem Women’s-Champions-League-Vertreter (unter der Woche gelang den FCB-Frauen ein 2:1-Sieg gegen Göteborg), der seine ersten beiden Bundesliga-Spiele souverän gewinnen konnte. „Bayern München ist ein absolutes Top-Team, gespickt mit Spielerinnen, die alle etwas mit dem Ball anfangen können“, so der 55-jährige Fußball-Lehrer. Dennoch will er nicht als „Sparringspartner“ nach München fahren: „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und dann natürlich auch etwas mitnehmen. Deswegen müssen wir Mentalität zeigen, mit voller Überzeugung ins Spiel gehen – einfach bereit sein, alles zu geben.“

So wie in der zweiten Halbzeit beim letzten Bundesliga-Auftritt, beim 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg. „Der Gegner muss von der ersten Sekunde an spüren, dass wir da sind“, erläutert Feifel und ergänzt: „Von brutaler Bedeutung wird es sein, dass wir extrem diszipliniert agieren, hohen Druck auf den Ball ausüben und dass die ganze Mannschaft konsequent, kompakt und aggressiv verteidigt.“ Anders also als zuletzt im Pokalspiel bei Zweitligist Borussia Mönchengladbach, das die Bayer 04-Frauen nach einer eher schwachen Vorstellung erst in der Nachspielzeit für sich entscheiden konnten.

Das Augenmerk im Training in dieser Woche lag auf der Defensivarbeit, aber auch auf Umschaltbewegungen in der Offensive. „Wir müssen uns schließlich auch befreien können. Wir wollen Nadelstiche setzen und im besten Falle die wenigen Chancen, die wir bekommen werden, auch nutzen“, hofft Feifel.

Dabei kann er personell aus dem Vollen schöpfen: Dora Zeller (oben im Bild, rechts) ist von ihrer Virusinfektion genesen und auch bei Lena Uebach, die unter der Woche mit Erkältungssymptomen zu kämpfen hatte, ist Feifel zuversichtlich.

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