
„Es war eine gute und intensive Woche. Wir haben uns auf Gran Canaria sehr wohl gefühlt und hatten sportlich super Bedingungen“, resümiert Mannschaftskapitänin Merle Barth. „Die Woche hat uns als Team sehr gutgetan. Wir sind als Mannschaft noch ein Stück zusammengewachsen, haben zusammen geschwitzt, aber auch neben dem Platz viel Spaß gehabt."
Am vergangenen Montag war die Auswahl von Cheftrainer Achim Feifel in ihr erstes Winter-Trainingslager nach Gran Canaria aufgebrochen. 23 Spielerinnen sowie ein siebenköpfiges Team aus Trainern und Staff gingen an Bord; lediglich die angeschlagenen Melissa Friedrich, Nicole Banecki und Antonia Göransson waren in Leverkusen geblieben. Das Team kam im südwestlichen Teil der Insel im Hotel Cordial Mogán Playa unter und trainierte in Mogán sowie Arguineguín für die Spiele nach der Winterpause.
Die Woche begann am Montag und Dienstag gleich mit einem Highlight – dem „International Women’s Tournament beCordial-Mogán“, bei dem sich die Werkself-Frauen gegen Celtic Glasgow und Gran Canaria durchsetzten und den Sieger-Pokal sicherten. „Das Turnier war sehr intensiv. Wir haben gesehen, wo wir stehen und woran wir noch arbeiten müssen, um für die Rückrunde gewappnet zu sein“, so Barth. Der weitere Trainingsplan für die darauffolgenden Tage war abwechslungsreich: Es ging auf den Trainingsplatz, ins Gym und ins Schwimmbad. Zudem bat das Trainerteam zu der einen oder anderen Laufrunde Richtung Strand oder zum Berglauf. „Insgesamt haben wir viel im athletischen Bereich gearbeitet, auch im Kraft- Stabilisationsbereich haben wir einiges getan“, fasst Barth zusammen.






Eine Woche im Trainingslager schweißt an sich schon zusammen – den Rest erledigte das Teamevent am Donnerstagnachmittag. „Spaß auf dem Wasser“ war angekündigt – Bananenboot fahren steckte dahinter. Eine Stunde lang ließen sich die Spielerinnen auf den Booten über die Wellen ziehen, die Überraschung war gelungen! Auch am Samstagnachmittag stand ein Ausflug auf dem Programm: Die Leverkusenerinnen sowie die Frauen von Celtic Glasgow wurden eingeladen, sich das Derby UD Las Palmas gegen CD Tenerife im Estadio Gran Canaria in Las Palmas anzuschauen. „Leider ist das Spiel torlos ausgegangen – aber es war toll, die Atmosphäre dort zu erleben, die Stimmung war super“, blickt Barth zurück.

Am Sonntagabend ist die Mannschaft schließlich wieder am Düsseldorfer Flughafen gelandet und kam gegen 22 Uhr in Leverkusen am Kurtekotten an. Für Montag und Dienstag hat das Team frei bekommen, danach „nehmen wir uns in den drei verbleibenden Wochen in der Vorbereitung den mannschaftstaktischen Bereich vor“, verrät Barth den Plan.
Ausblick:
Am kommenden Wochenende testen die Werkself-Frauen gegen den Liga-Rivalen SGS Essen (Samstag, 1. Februar, um 14 Uhr) und gegen den Zweitligisten SG 99 Andernach (Sonntag, 2. Februar, um 14 Uhr), ehe am 16. Februar um 14 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion das erste Pflichtspiel des neuen Jahres in der Frauen-Bundesliga gegen den FC Bayern München ansteht.


Am 20. Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison geht es für die Werkself nach Südhessen zu Eintracht Frankfurt. Die Partie steigt am Samstag, 31. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat alle Infos zur Begegnung im Deutsche Bank Park für euch zusammengefasst.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Auch für das abgelaufene Jahr 2025 hat der Jugendausschuss des TSV Bayer 04 Leverkusen wieder die national und international erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen und -sportler geehrt. Am Donnerstagabend bei der Gala in der Kurt-Rieß-Halle unweit der BayArena mit dabei waren unter anderem vier Spieler aus der letztjährigen U19 von Bayer 04, die im Sommer die Deutsche Vize-Meisterschaft der A-Junioren geholt hatten.
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Die Werkself ist nach zwei Heimsiegen in Serie zurück in der Erfolgsspur. Nun soll am Samstag, 31. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr), bei Eintracht Frankfurt auch der erste Auswärtserfolg in 2026 her. Vor der Partie gegen die SGE sprach Kasper Hjulmand über das zurückgekehrte Selbstvertrauen, die aktuelle Situation bei den Adlerträgern und das bisherige Fußball-Jahr von Patrik Schick.
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