
Achim Feifel über…
…das Abschneiden der Hinrunde auf Platz sechs: „Das Ziel war es, sich – ähnlich wie im vergangenen Jahr (5. Platz, Anm. d. Red.) – im gesicherten Mittelfeld zu platzieren. Das ist auch das, was aus unserer Sicht mit Blick auf das Saisonende im Bereich des Möglichen liegt. Daher sind wir mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. In dem einen oder anderen Spiel waren durchaus ein oder zwei Punkte mehr drin, ich denke da an die Partien gegen Wolfsburg (1:1, Anm. d. Red.) oder Frankfurt (0:1, Anm. d. Red.). Aber man muss auch ehrlich sein, dass wir beispielsweise in Freiburg (2:1, Anm. d. Red.) eher glücklich gewonnen haben. Insofern entspricht der aktuelle Stand insgesamt schon unserer gezeigten Leistung.“
…das Potenzial des Teams: „Wir hatten von Woche zu Woche teils große Leistungsschwankungen. Daher ist es unser nächstes Ziel, die einzelnen Spielerinnen in ihren individuellen Leistungen stabiler werden zu lassen. Dass wir beispielsweise gegen Köln in einem Derby in einen 0:3-Rückstand geraten oder jeweils sieben Gegentore gegen Hoffenheim und München kassieren, darf uns einfach nicht passieren. Auch wenn wir mit einem Altersdurchschnitt von 22 Jahren einen noch sehr jungen Kader haben, müssen wir uns in solchen Situationen anders wehren und präsentieren.“

…die Personalsituation im Kader: „Ich bin denke ich nicht der einzige Trainer, der über zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle ein Klagelied singen kann. Wir mussten im Schnitt sechs nicht einsatzfähige Spielerinnen aus dem ursprünglich 22-köpfigen Kader kompensieren, das wirft uns dann individuell aber auch mannschaftlich regelmäßig in unserer Entwicklung zurück. Mit Jessica Wich und Nina Brüggemann bekommen wir nun aber zeitnah zwei wichtige Personalien zurück, die uns auch mental stärken. Sie sind Spielerinnen, die für Kommunikation auf dem Feld sorgen und ihre Mitspielerinnen mit ihren Führungsqualitäten lenken können.“
…die Infrastruktur bei Bayer 04: „Durch die Arbeit von Thomas Eichin (Leiter Nachwuchs & Frauen bei Bayer 04, Anm. d. Red.) spüren wir auf jeden Fall Rückhalt und Wertschätzung seitens des Klubs. Thomas selbst tauscht sich regelmäßig mit den Spielerinnen aus, schaut jedes Spiel und will den Bereich aktiv nach vorne bringen. Wir konnten zum Beispiel die Trainingszeiten vom Abend auf den Nachmittag vorverlegen und so bessere Trainingsbedingungen schaffen. Mit unserem Stab aus Trainern, Athletiktrainern und Physiotherapeuten sind wir hier bereits gut aufgestellt.
…die Entwicklung insgesamt im deutschen Frauenfußball in den vergangenen Jahren: „Das Niveau ist gestiegen und das Leistungsvermögen größer geworden. Mittlerweile sind sehr viele Klubs gut aufgestellt, auch monetär. Die deutschen Mannschaften können auch international gut mithalten. Insgesamt freut mich diese Entwicklung sehr. Umso mehr freue ich mich dann, wenn wir junge Spielerinnen bei uns weiterentwickelt haben und diese halten und überzeugen können, dass sie mit Bayer 04 gemeinsam die Reise nach oben weiter gehen – wie jetzt zuletzt etwa Verena Wieder und Kristin Kögel, die ihre Verträge verlängert haben.“
…die Nachwuchs-Spielerinnen im Klub: „Wir haben talentierte Spielerinnen, die in unserem Kader nachkommen. Sofie Zdebel etwa hat mit ihren 17 Jahren in diesem Jahr ihr Debüt gegeben, genau wie Clara Fröhlich, die gerade gegen Jena ihr erstes Bundesliga-Tor erzielt hat. Mit Annika Enderle und weiteren Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft und der U17 haben wir außerdem die Möglichkeit, weitere Talente in den Trainingsprozess einzubinden und an das Bundesliga-Niveau heranzuführen. Auch, dass sie die Option haben, bei den Jungs-Teams mitzutrainieren, ist für uns ein ganz wichtiger Baustein für ein langfristiges Konzept. Ich sehe es als meine persönliche Aufgabe an, regelmäßig auf jede Einzelne zuzugehen und ihr Feedback zu geben.“

…seine Ziele mit Schwarz-Rot: „Wir wollen uns zunächst sportlich in den kommenden ein bis zwei Jahren stabilisieren. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir von heute auf morgen zu den langjährigen Spitzenteams wie Wolfsburg oder Bayern, aber auch Frankfurt, Hoffenheim und Potsdam aufschließen können. Aber natürlich wollen wir uns Schritt für Schritt nach vorne arbeiten. Dazu gehört die personelle Situation in und um das Team oder verbesserte infrastrukturelle Bedingungen. Da sind wir insgesamt auf einem guten Weg, vor allem darin, nachhaltig mit jungen Spielerinnen zu wachsen. Langfristig hat man dann natürlich auch die Hoffnung, auch einmal international mitmischen zu können. Träume muss man ja haben, sonst würde man den Aufwand auch nicht so gerne betreiben.“
Für die Frauen von der Dhünn rollt der Ball ab dem 3. Januar zum Trainingsauftakt wieder. Vom 12. bis 22. Januar bestreiten die Leverkusenerinnen ein Trainingslager auf Gran Canaria. Das erste Freundschaftsspiel steigt am 29. Januar gegen den Zweitligisten SV Meppen (Anstoß: 14 Uhr). In der FLYERALARM Frauen-Bundesliga ist die Feifel-Elf am 6. Februar (13 Uhr, live auf MagentaSport) wieder gefordert, dann geht‘s zur SGS Essen.

Neue Rekord-Spendensumme! Beim diesjährigen Fantrödel im Rahmen des Familien-Spieltags beim Bundesliga-Heimspiel der Werkself gegen RB Leipzig (2:0) am vergangenen Sonntag wurden vor Ort sowie über Online-Wege insgesamt 9817,27 Euro gespendet, die nun der Kinderpalliativ-Station „Zeitinsel“ des Klinikums Leverkusen zugutekommen.
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Werkself-Fans aufgepasst: Auch in der erstmals dreiwöchigen Länderspielpause im September und Oktober habt ihr die Chance, in die BayArena zu kommen – und das aus einem ganz besonderen Anlass. Bayer 04 veranstaltet am Samstag, 3. Oktober, von 10 bis 14 Uhr in der Premium Lounge des Stadions den Tag der Gesundheit. Gemeinsam mit Bayer Vital und Hauptsponsor BarmeniaGothaer lädt der Bundesligaklub zu einem interaktiven, kostenlosen Erlebnis rund um das Thema Gesundheit ein. Die Partner werden mit eigenen spannenden Stationen vor Ort vertreten sein. Alle Infos im Überblick.
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In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Pokal-Fight musste die U19 beim 1. FC Kaiserslautern erst in der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen und verlor die Partie schließlich 6:4 in der Verlängerung. Späte Gegentore trotz Führung kassierte auch die U17 beim 1:2 gegen Rot-Weiß Oberhausen und verpasste so den dritten Sieg in Folge. Dafür präsentieren sich die U23-Frauen in der Regionalliga West mit fünf Siegen aus fünf Spielen weiterhin makellos – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Im Rahmen des 2. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim polnischen Klub Lech Posen. Die Partie steigt am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.45 Uhr im Poznan Stadium. Alle Infos zum freien Ticketverkauf.
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Werkself-TV zeigt die Zusammenfassung der 1:2-Niederlage der U17 von Bayer 04 gegen U17: Die TV-Zusammenfassung der 1:2-Niederlage gegen den SC Rot-Weiß Oberhausen am 7. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga 2026/27...
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