
Am Samstag traten die Werkself-Frauen die Reise ins knapp 160 Kilometer entfernte Gütersloh an. Beim Tabellenzwölften der 2. Frauen-Bundesliga lief's nach kurzen Startschwierigkeiten wie am Schnürchen. Nach gut einer halben Stunde geriet die Mannschaft von Cheftrainerin Verena Hagedorn zwar in den Rückstand (31.), konnte das Zwischenergebnis allerdings dank der Treffer von Ivana Rudelic (41.) und Henrietta Csiszar (43.) noch vor der Pause drehen. Nach dem Halbzeit-Tee erhöhte Laura Radke (49.) auf 3:1, Rudelic setzte mit ihrem zweiten Treffer kurz vor Schluss den Deckel drauf.
„Wir hatten viel Ballbesitz und viele Aktionen nach vorne. Wir haben zwar nicht alle Torchancen genutzt und nicht alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, trotzdem war es ein guter erster Test", zeigte sich Hagedorn zufrieden.
Bayer 04: Klink – Kempe (46. Oliveira Leite), Vinken (46. Sahlmann), Gier (70. Csiszar), Wirtz (70. Vinken), Ringsing (70. Kempe), Rackow, Heinze (46. Uebach), Rudelic (46. Radke), Csiszar (46. Machtens), Mayr (70. Rudelic)
Nicht ganz so rund lief es im zweiten Test am darauffolgenden Sonntag. Am Kurtekotten empfing Bayer 04 den Tabellenelften aus der 2. Liga. Dieses Mal gelang den Schwarz-Roten zwar der Führungstreffer durch Kapitänin Henrietta Csiszar (24.), doch nur fünf Minuten später egalisierten die Gäste den Zwischenstand nach einem Eckball (29.). Nur Augenblicke später hatte Meppen mit einem Lattentreffer die Führung auf dem Fuß, glücklicherweise ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit. Auch im zweiten Durchgang taten sich die Bayer 04-Frauen schwer. Stattdessen nutzen die Gäste ihre Chancen (57.+65.) und Bayer 04 musste sich 1:3 geschlagen geben.
„Meppen war ein ganz anderer Gegner als Gütersloh, der uns vorne extrem angelaufen ist", stellte die Cheftrainerin fest. „Es war gut, dass wir eine solche Spielweise auch mal testen konnten. Wir müssen daran arbeiten, auch unter Druck die Ruhe zu bewahren."
Bayer 04: Sieger – Sahlmann, Vinken (49. Rackow), Uebach, Wirtz (69. Gier), Ringsing (69. Kempe), Radke (48. Mayr), Reger, Heinze, Csiszar (48. Rudelic), Oliveira Leite
Während ihre Teamkolleginnen auf dem Spielfeld im Einsatz waren, sind die beiden Langzeitverletzten Jessica Wich und Isabel Kerschowski (Rehabilitation nach Kreuzbandrissen) der Einladung ihres Ex-Klubs Turbine Potsdam zum Legendenturnier gefolgt. Beim traditionellen Hallenturnier, das seit 2013 jährlich stattfindet, trafen Wich und Kerschowski bei einer Art „Klassentreffen“ auf ihre alten Teamkolleginnen und feuerten gemeinsam mit knapp 2.000 Fans die Turbine bis ins Finale (1:4-Niederlage gegen Sparta Prag) an.
Am kommenden Donnerstag, 31. Januar, folgt das nächste Testspiel beim Zweitligisten 1. FC Köln, ehe die Werkself-Frauen am Samstag, 2. Februar, die U15-Junioren des SV Bergisch Gladbach am Kurtekotten empfangen. In der darauffolgenden Woche testet die Hageodorn-Elf gegen Liga-Konkurrent SGS Essen und die U16-Junioren des Bonner SC.

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