
Am frühen Sonntagabend empfingen die Werkself-Frauen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln zum ersten Härtetest am Kurtekotten. Achim Feifel rotierte in 3x30 Minuten stark durch. „Wir wollten sehen, wie die unterschiedlichen Mannschaften zusammen auf dem Platz harmonieren. Jede Spielerin konnte so auch mal auf ihrer Wunschposition spielen“, so der Cheftrainer. Nach 38 Minuten gingen die Bayer 04-Frauen mit 1:0 in Führung – nach einem Eckball landete die Kugel durch ein Eigentor im Netz der Gäste. „Nach Eckbällen waren wir insgesamt ziemlich gefährlich, das hat mir schon gut gefallen“, resümiert Feifel, der allerdings in der defensiven Kompaktheit sowie in den Umschaltmomenten noch Verbesserungsbedarf sieht. Sandra Maria Jessen erhöhte in der 52. Minute nach einem Konter auf 2:0. Fünf Minuten später kamen die Kölnerinnen per Foulelfmeter zum Anschlusstreffer – die Unparteiische hatte ein Handspiel von Nina Brüggemann gesehen. Nach 76 Minuten fand die Partie aufgrund eines Gewitters ihr vorzeitiges Ende.
Bereits am vorigen Wochenende hatte sich das Trainerteam einen ersten Eindruck nach der Sommerpause verschaffen können: Gegen die zweite Frauen-Mannschaft von Bayer 04 hatten die Bundesliga-Frauen 5:0 gewonnen. Milena Nikolic (51.+54. Minute), Henrike Sahlmann (60.), Jessica Wich (69.) und Juliane Wirtz (76.) hatten die Tore gegen den Regionalligisten beigesteuert.
Ab 7.15 Uhr versammelten sich am Montagmorgen die ersten Spielerinnen bereits wieder am Kurtekotten. Nach durchgeführten Corona-Tests wurde der Bus gepackt und die Mannschaft von Achim Feifel machte sich auf in ein einwöchiges Trainingslager im Westerwald. Bis Sonntag, 23. August, bezieht das Team eine Unterkunft am Wiesensee. „Das Hotel ist ziemlich abgelegen, wir werden uns dort voll auf das Training konzentrieren können und vor allem im konditionellen und gruppentaktischen Bereich arbeiten. Hinzu kommen Teambuilding-Maßnahmen – das schweißt zusammen“, blickt Feifel voraus.







Bis zu drei Trainingseinheiten pro Tag sind im Westerwald angesetzt, zum Abschluss der Woche hätte am Samstag, 22. August, ein Freundschaftsspiel gegen die Frauen von Standard Lüttich stattfinden sollen. Aufgrund aktueller Corona-Bedingungen darf der belgische Erstligist derzeit aber nicht ins Ausland reisen und musste die Begegnung daher kurzfristig absagen. Als Ersatz testen die Werkself-Frauen intern elf-gegen-elf in einem Trainingsspiel.
Außer den verletzten Pauline Wimmer (Kreuzbandriss) und Nicole Banecki (Rückenprobleme) sind alle Spielerinnen mit ins Trainingslager gefahren. Antonia Göransson ist derweil wieder in ihr Heimatland Schweden zurückgekehrt. Der Vertrag mit der 29-Jährigen wurde in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Göransson wird ab der neuen Saison für den schwedischen Klub Växjö DFF auflaufen.

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:3-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 am 5. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Urs Fischer...
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Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
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Wichtiger Erfolg: Die U17 von Bayer 04 hat am 8. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Viktoria Köln 3:0 (2:0) gewonnen. In der ersten Hälfte trafen Valon Bedzeti (22.) und Louis Lomboy (28.) für Schwarz-Rot, Bedzeti entschied die Partie nach dem Seitenwechsel (69.) für die über die gesamte Dauer konzentriert verteidigenden Leverkusener.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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