
Diese Partie läutet den Endspurt ein, denn nur noch fünf Spiele stehen in der laufenden Saison aus. Fünf Spiele, in denen es noch gilt, den einen oder anderen Punkt zu sammeln für das Saisonziel Klassenerhalt. Und fünf verliebene Spiele unter Cheftrainerin Verena Hagedorn, die gestern bekannt gab, Bayer 04 im Sommer zu verlassen. Der Fokus liegt allerdings voll und ganz auf der Gegenwart: „In den kommenden Wochen werden wir gemeinsam weiterhin alles dafür geben, die Klasse zu halten", unterstrich Hagedorn, die aufgrund einer Lungenentzündung beim morgigen Spiel nicht an der Seitenlinie coachen und durch ihren Co-Trainer Eskandar Zamani vertreten wird.
Die kommende Aufgabe gegen den VfL Wolfsburg dürfte die Werkself-Frauen wahrlich vor eine Herausforderung stellen. Im Hinspiel legten die Wolfsburgerinnen ein rasantes Tempo vor, dominierten durch extremes Pressing und unterbanden jegliche Ansätze eines schwarz-roten Spielaufbaus. Schließlich musste sich die Hagedorn-Elf mit einem deutlichen 0:7 geschlagen geben.
„Wolfsburg hat Spielerinnen, die sich auf einem internationalen Top-Niveau bewegen - wie etwa Torhüterin Almuth Schult, die erfahrene Nilla Fischer in der Innenverteidigung oder Alexandra Popp im Sturm. Generell ist Wolfsburgs Angriff sehr schnell unterwegs“, warnte Hagedorn im Vorfeld der Partie. Viele Spielerinnen waren für die Nationalmannschaften abgestellt – ob der VfL also mit dem A-Kader antritt, ist fraglich. Doch auch für die Niedersachsen geht es noch um etwas: Mit den punktgleichen Bayern macht Wolfsburg derzeit den Kampf um die Schale unter sich aus.
„Wir werden uns nicht zu weit hinten reindrängen lassen“, hofft die Cheftrainerin. Ihre Mannschaft müsse eine geschickte Höhe finden, um Angriffe der Wölfinnen zu unterbinden, gleichzeitig aber aufpassen, nicht über die Flügel überlaufen zu werden. „Wenn wir am Ball sind, wird es außerdem darauf ankommen, schnell zu spielen, um dem Gegner keine Chance zum Attackieren zu geben und uns Luft zu verschaffen.“
Die Nationalspielerinnen sind unversehrt von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt. Ivana Rudelic musste sich mit Kroatien gegen Kamerun (1:2) und Russland (0:3) geschlagen geben. Henrietta Csiszar unterlag mit Ungarn zwei Mal Vereinskollegin Ana Cristina Oliveira Leite mit Portugal (1:2 und 1:4). Sandra Maria Jessen war erfolgreicher mit ihrem Nationalteam Island: In Südkorea gewann das Team 3:2 im ersten Vergleich, der zweite endete mit einem 1:1-Unentschieden. Die Österreicherinnen um Elisabeth Mayr mussten eine 0:2-Niederlage gegen die Schwedinnen einstecken. Lena Uebach und Juliane Wirtz waren in der EM-Qualifikation mit der deutschen U19 gleich dreifach gefragt: Gegen Griechenland gab's ein 4:0-Sieg, Tschechien wurde mit 5:0 besiegt und gegen Österreich die Punkte geteilt (2:2).
Von den Daheimgebliebenen war unter der Woche lediglich Karoline Heinze angeschlagen – ihr Einsatz ist fraglich. Gegen Wolfsburg fehlen wird neben den Langzeitverletzten Pauline Wimmer (Magen-Darm).


Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Am Freitagmittag entscheidet sich, auf welche acht der 36 teilnehmenden Mannschaften Bayer 04 in der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 treffen wird. Bei der Ziehung in Monaco (live auf UEFA.com) werden der Werkself je zwei Teams aus den vier Töpfen, aufgeteilt anhand des UEFA-Club-Koeffizienten, zugelost. Eine Partie gegen einen Kontrahenten aus dem eigenen Land ist dabei ebenso ausgeschlossen wie mehr als zwei Duelle mit Klubs aus demselben Landesverband. Ein Blick auf die Töpfe und die möglichen Gegner.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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