
Eine chancenreiche Begegnung mit den Frauen des FC Bayern München im letzten Heimspiel lässt trotz der 0:3-Heimniederlage etwas Hoffnung übrig. Mit viel Aktivität in der Offensive und Chancen vor dem gegnerischen Tor haben die Leverkusenerinnen einen starken Kampfgeist bewiesen, der für Sonntag erhalten bleiben soll. Cheftrainer Achim Feifel betont, wie wichtig es sei, diesen auch am Wochenende zum Einsatz zu bringen: „Das kann ansonsten gegen einen Gegner wie Wolfsburg ganz schnell bittere Folgen haben. Wir wollen uns in nichts verstricken und einen mutigen Auftritt hinlegen. Es wäre schade, wenn wir uns für gute Offensiv-Aktionen nicht belohnen.“
In der Trainingswoche bereitete sich die Feifel-Elf konzentriert auf den Saisonabschluss vor, um den Gastgeberinnen Paroli bieten zu können. „Wir wussten ja, dass zum Ende hin die ganz harten Brocken warten und haben entsprechend konsequent trainiert“, so der Fußballlehrer.
Die Spielerinnen von der Dhünn trennen sechs Tabellenplätze von den Wölfinnen, die mit 56 Punkten auf der Spitze des Tableaus thronen – und damit die Deutsche Meisterschaft bereits am vergangenen Spieltag vorzeitig für sich klar machen konnten. Die Trophäe bekommen die Wolfsburgerinnen am Sonntag auf heimischem Boden überreicht.
Zuvor steht allerdings erst das Duell mit den Werkself-Frauen an. Im Hinspiel rangen die Bayer 04-Frauen dem hoch favorisierten Gegner ein 1:1-Unentschieden ab, nachdem Verena Wieder den Führungstreffer der Gäste ausglich. Feifel erinnert sich: „Bei der Begegnung musste der VfL auf einige Spielerinnen verzichten. Diese sind nun wieder im Kader und haben zu ihrer Stärke zurückgefunden.“ Dass die Top-Leistungsträgerinnen, wie Svenja Huth, Alexandra Popp oder Ewa Pajor, in den letzten Wochen zurückgekehrt sind, erschwert die Aufgabe für das Rückspiel in Wolfsburg. Der 57-jährige erwartet damit „einen hoch motivierten Gegner, der seinen Fans ein ansehnliches, vielversprechendes Heimspiel liefern will. Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass ein Deutscher Meister kommt, der zum Ende alles auslaufen lässt.“
Die Leverkusenerinnen wollen am Sonntag den siebten Tabellenplatz (22 Punkte) vor den nur einen Zähler entfernten Kölnerinnen verteidigen. „Wir hatten uns punktetechnisch etwas mehr von der Saison erhofft. Wir haben in der Rückrunde zu viele Zähler liegenlassen. Am Ende ist nicht nur die Platzierung entscheidend, sondern auch wie viele Spiele man für sich entscheiden konnte. Und das war für für unsere Zielsetzung zu wenig“, bilanziert der Cheftrainer mit Blick auf die vergangenen Monate und insbesondere auf die Rückrunde.
Auf das letzte Spiel müssen verletzungsbedingt Juliane Wirtz und Chiara Bücher verzichten, die wegen muskulärer Probleme nicht bei der Partie mitwirken können.
Weiterhin verletzt sind Anna Klink, die sich den Mittelhandknochen angebrochen hatte, und die langfristig ausfallende Verena Wieder (Kreuzbandriss). Nina Brüggemann wird wegen Trainingsrückstand nach ihrer Corona-Erkrankung am Sonntag ebenfalls nicht zum Einsatz kommen.
Die Partie wird wie gewohnt auf MagentaSport übertragen. Zusätzlich dazu wird das Spiel auch im Free-TV im NDR ausgestrahlt. Ab 14 Uhr können Fans das letzte Saison-Spiel der Bayer 04-Frauen verfolgen.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Die Werkself ist am Montagvormittag mit der ersten von drei öffentlichen Einheiten der Woche in die letzte Länderspielpause der laufenden Saison gestartet. Während elf Bayer 04-Profis in den kommenden Tagen für ihre Nationalmannschaften im Einsatz sind, arbeiten die weiteren Akteure gemeinsam in Leverkusen. Die nächste Aufgabe in der Bundesliga wartet am Samstag, 4. April (Anstoß: 15.30 Uhr), zu Hause gegen den VfL Wolfsburg.
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Im Rahmen der „TOGETHER!“-Aktionswochen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des „März gegen Mobbing“ der Aktion Mensch sensibilisierte auch Bayer 04 rund 60 Leverkusener Schülerinnen und Schüler in der BayArena für die Themen Diskriminierung und Rassismus und machte sich für Toleranz sowie Vielfalt stark. Mithilfe des interaktiven Lernkurve-Workshops erfuhren die Teilnehmenden an verschiedenen Stellen des Stadions, wie sie jegliche Form von Diskriminierung erkennen und dagegen vorgehen können. Zu Beginn überraschten die Werkself-Torhüter Janis Blaswich und Niklas Lomb die Jugendlichen, beantworteten deren Fragen zur Thematik und betonten die Bedeutung der Lerninhalte für Fußball und Gesellschaft.
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Mit einem 4:3-Erfolg beim direkten Konkurrenten 1. FSV Mainz 05 hat die U19 die Tabellenführung in Gruppe A von Liga A der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga zurückerobert und die Tür zur K.-o.-Runde weit aufgestoßen. Auch die U16 hat ihre Siegesserie fortgesetzt und ist durch das 3:2 bei Spitzenreiter MSV Duisburg auf Rang vier geklettert. Ganz oben steht weiterhin die U15 und verteidigte ihre Tabellenführung mit einem 2:1 beim VfB Waltrop – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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