
Die Leverkusenerinnen möchten an ihr Erfolgserlebnis vor der Länderspielphase, als sie gegen Liga-Schlusslicht FF USV Jena einen wichtigen 2:0-Heimsieg eingefahren haben, anknüpfen. Mit diesem Erfolg verschafften sich die Werkself-Frauen, aktuell Neunter, im unteren Tabellenbereich etwas Luft. Nun wird im Pokalwettbewerb das Viertelfinale anvisiert.
Die vorangegangene Partie in der 2. Runde bei Borussia Mönchengladbach entschieden die Bayer 04-Frauen Anfang September mit 2:1 für sich: Nachdem sie zunächst einem frühen 0:1-Rückstand hinterherliefen, egalisierte Sandra Maria Jessen den Spielstand kurz vor dem Pausenpfiff. Als sich beide Teams schon auf die vermeintliche Verlängerung eingestellt hatten, traf Milena Nikolic in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Endstand zugunsten der Leverkusenerinnen und besiegelte damit den Achtelfinal-Einzug. Der 1. FFC Frankfurt siegte währenddessen bei RB Leipzig mit 1:0.
Die direkte Pokal-Bilanz der beiden Mannschaften spricht eine klare Sprache: Die drei bisherigen Aufeinandertreffen im DFB-Pokal entschieden die Frankfurterinnen allesamt für sich, wobei den Werkself-Frauen bislang noch kein Treffer gelang (0:6 in der 2. Runde 2010/2011, 0:3 im Achtelfinale 2014/2015, 0:6 in der 2. Runde 2017/2018) – diese Bilanz soll nun aufgebessert werden.
Cheftrainer Achim Feifel gibt sich im Vorfeld der Partie daher kämpferisch: „Ich erwarte einen hochmotivierten Gegner, der alles daran setzten wird, vor heimischem Publikum in die nächste Runde einzuziehen. Wir werden bis an unser Maximum gehen müssen, um eine Chance auf das Viertelfinale zu haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Zielsetzung umsetzen können.“ Das Achtelfinale stelle derweil eine willkommene Abwechslung zum Ligaalltag dar: „Es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel, in dem alles möglich ist. Es geht nicht um Punkte, sondern ganz allein ums Weiterkommen.“, so Feifel weiter.
Verzichten muss der Cheftrainer auf Stammkeeperin Anna Klink, die nach einer Operation am Finger für das restliche Jahr ausfällt. Ferner steht Spielführerin Merle Barth (muskuläre Probleme) weiterhin nicht zur Verfügung. Ann-Kathrin Vinken wird hingegen nach abgelaufener Rotsperre in der Bundesliga wieder zum Team dazustoßen.


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Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
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Wichtiger Erfolg: Die U17 von Bayer 04 hat am 8. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Viktoria Köln 3:0 (2:0) gewonnen. In der ersten Hälfte trafen Valon Bedzeti (22.) und Louis Lomboy (28.) für Schwarz-Rot, Bedzeti entschied die Partie nach dem Seitenwechsel (69.) für die über die gesamte Dauer konzentriert verteidigenden Leverkusener.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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