
Im Anschluss an den 2:0-Heimerfolg gegen Carl Zeiss Jena am 19. Dezember und eine Regenerationseinheit am Folgetag verabschiedeten sich die Leverkusenerinnen als Tabellen-Sechster der FLYERALARM Frauen-Bundesliga in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. 13 Tage dauerte die kurze Winterpause für Anna Klink und Co. an, seit Montagabend schuftet die Feifel-Elf wieder auf dem Trainingsplatz. „Die Auszeit war nicht so lang, dennoch konnten wir etwas Kraft tanken. Alle sind gut drauf, das hat man heute gesehen“, erklärte Achim Feifel nach dem Auftakttraining. „Wir wollen in den bevorstehenden Wochen und Monaten nach oben gucken und mit einer richtig guten Restrunde bestenfalls noch ein bisschen Boden gutmachen.“
Auch der Starkregen von Leverkusen und der Jahresumschwung hinderten den Chefcoach während der 90-minütigen Einheit nicht daran, den einen oder anderen lockeren Spruch von sich zu geben. Als Athletiktrainer Maurice Mülder eine der intensiven Kraft- und Laufübungen beendete und die Spielerinnen zum Trinken schickte, rief der 57-Jährige in Anbetracht der Wetterverhältnisse mit einem kleinen Lächeln im Gesicht: „Nach oben gucken und Mund aufmachen, das reicht!“





Das Trainer-Team ließ die athletischen Einheiten unter Mülder mit ballorientierten Übungen unter Feifel und Co-Trainerin Jacqueline Dünker im Wechsel absolvieren, sodass die Intensität und der Fokus auf die einzelnen Aufgaben nicht verloren gingen. „Heute standen vor allem koordinative, athletische und konditionelle Schwerpunkte auf dem Plan, um wieder reinzukommen“, so Feifel. Das Ziel im Laufe der fünfwöchigen Vorbereitung sei unter anderem, die Spielphasen nach Ballgewinn und Ballverlust weiter zu verbessern. Auch das Konterspiel und die Effizienz vor dem gegnerischen Tor seien zentrale Aspekte, so der Fußball-Lehrer weiter.
Zu Beginn der Vorbereitung auf die verbleibenden zehn Rückrunden-Spiele müssen die Bayer 04-Frauen vorerst auf Irina Pando und Lara Marti verzichten. Die Schweizerinnen wurden zwischen den Feiertagen positiv auf COVID-19 getestet und verbleiben in ihrem Heimatland vorerst in Quarantäne.
Ebenfalls nicht mit dabei beim Trainingsauftakt waren die verletzten Dina Blagojevic und Dora Zeller, die derzeit ihr Rehaprogramm durchlaufen. Caroline Siems absolvierte zudem nach ihren Knieproblemen ein Lauftraining.

Erfreulich: Nina Brüggemann stand nach ihrem Bandscheibenvorfall erstmals wieder auf dem Trainingsplatz. Sie absolvierte individuelle Übungen im athletischen Bereich sowie mit dem Ball am Fuß. „Wir freuen uns, dass sie wieder mit dabei ist. Dennoch müssen wir vorsichtig sein und die Belastung nach und nach steigern“, so Feifel, der sein Team in dieser Woche zu fünf weiteren Einheiten begrüßt. Kommende Woche folgt dann das Trainingslager auf Gran Canaria.
Das erste FFBL-Duell des neuen Jahres steigt am Samstag, 5. Februar (Anstoß: 13 Uhr), beim Tabellen-Neunten SGS Essen. Nach dem zweiten Liga-Auswärtsspiel in Folge bei Turbine Potsdam (11. Februar) kommt es – erneut in Essen – zum DFB-Pokal-Viertelfinale. Die K.o.-Partie bei der SGS wird am 1. März um 19 Uhr angepfiffen.

Am 9. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 geht es für die Werkself über den Rhein zum 1. FC Köln. Anpfiff ist am Sonntag, 8. November, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im RheinEnergieSTADION zusammengefasst.
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