
„Es war ein guter Test mit guten Erkenntnissen – vor allem auch was die individuelle Entwicklung der Spielerinnen angeht. Es waren gute Sachen heute dabei, aber auch noch einige, die mir noch nicht so gut gefallen haben“, erklärte Cheftrainer Achim Feifel nach der Partie. „Wir hatten ein paar Probleme im Gegenpressung, im Anlaufverhalten und in der Kompaktheit“, bemängelt der Fußballlehrer.
Zu Beginn der Partie hatte sich seine Mannschaft zunächst in der gegnerischen Hälfte festgesetzt. Ein Freistoß von Verena Wieder ging zehn Minuten nach Anpfiff knapp am Kasten vorbei. Nur eine Zeitumdrehung später war die 21-Jährige erfolgreicher und versenkte den Ball im Netz zum 1:0 (11.). Meppen suchte den Anschluss, mehrere Ecken der Gäste konnten die Werkself-Frauen jedoch aus der Gefahrenzone bringen. In der 22. Minute erneut Bayer 04: Nach einer Kombination von Annika Enderle und Amira Arfaoui bekam Wieder die Kugel auf die linke Seite aufgelegt – ihr Kopfball ging jedoch ganz knapp über den Querbalken. Und wie schon zuvor saß auch hier der zweite Versuch, als sie in der 26. Minute zum 2:0 einschob (26.).
Meppen suchte Wege zum Anschlusstreffer – und fand auch einen. Nach Leverkusener Ballverlust hatte Alexander Emmerling quer zu Mitspielerin Isabella Jaron quergelegt, die nur noch einschieben musste (26.). Die Antwort folgte prompt: Annika Enderle bediente nach Ballgewinn im Zweikampf die durchgelaufene Amira Arfaoui, die den Zwischenstand auf 3:1 erhöhte. Erneut Wieder hatte die nächste Möglichkeit und ließ sich diese auch nicht nehmen. Allein aufs Tor zulaufend umkurvte sie die Ex-Bayer 04-Torhüterin Laura Sieger und setzte auf 4:1 vor der Pause.
Nach einer klar überlegenen ersten Halbzeit wechselte Feifel zum zweiten Durchgang fast komplett durch und brachte neun frische Spielerinnen. „In der zweiten Hälfte ging der Spielfluss dann zunächst etwas verloren, was durch die vielen Wechsel aber auch normal ist“, so Feifel. In der 52. Minute ertönte nach Foul an Irina Pando im Strafraum der Pfiff zum Strafstoß. Julia Pollak schnappte sich den Ball und versenkte den Elfmeter – 5:1 (52.). Weitere Chancen und Torabschlüsse blieben im zweiten Durchgang eher Mangelware. Kurz vor Schluss wurde Rike Repohl im Tor noch einmal aus kurzer Distanz gefordert, wehrte die Kugel aber sicher ab.
„Ich hätte heute das eine oder andere Tor mehr sowie mehr herausgespielte Chancen erwartet. Ganz überzeugt hat mich die Leistung heute noch nicht“, so Feifel, eine Woche vor dem Liga-Spiel gegen die SGS Essen. „Wir haben noch etwas Arbeit vor uns. Essen wird nochmal ein anderer Gegner sein.“







Die Statistik:
Bayer 04: Klink (45. Repohl) – Friedrich (45. Pollak), Matysik (45. Sahlmann), Gräwe (45. Zdebel), Kögel (45. Bücher), Wirtz (45. Vinken), Arfaoui (45. Pando), Turanyi, Enderle (45. Fröhlich), Marti, Wieder (45. Nikolic)
SV Meppen: Sieger (45. Fischer) – Steenwijk, Ihlenburg, Becker, Weiss, Holtmeyer, Winczo, Schulte, Emmerling, Jaron, Gismann
Tore: 1:0 Wieder (11.), 2:0 Wieder (26.), 2:1 Jaron (31.), 3:1 Arfaoui (31.) 4:1 Wieder (38.)
Schiedsrichterin: Laura Duske

Ohne ihn hätte Bayer 04 im Jahr 1988 möglicherweise nicht den UEFA-Cup gewonnen: Falko Götz traf für die Werkself im Final-Rückspiel gegen Espanyol Barcelona mit einem Flugkopfball zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Rest ist schwarz-rote Fußball-Geschichte. In unserer Interview-Reihe anlässlich „40 Years Across Europe“ spricht der heute 64-Jährige über das Highlight seiner Leverkusener Zeit und erinnert sich an ein unfertiges Stadion sowie an besondere Partien. Und er hat einen wichtigen Appell an alle Fans der Werkself...
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Am Ende ist doch nicht mehr der erhoffte Sieg herausgesprungen: In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga holte die U17 von Bayer 04 am Mittwochabend am heimischen Leistungszentrum Kurtekotten ein 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Nach der frühen Führung der Gäste glich Gabriel Minutillo kurz nach dem Seitenwechsel für die Gastgeber aus. Trotz einiger weiterer guter Chancen gelang den Leverkusenern der Lucky Punch nicht mehr.
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Das Achtelfinale von Bayer 04 im DFB-Pokal 2026/27 ist zeitgenau angesetzt. Die Werkself empfängt den Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig demnach am Mittwochabend, 2. Dezember, um 18 Uhr. Das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt gegeben.
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Auch in der letzten Länderspielphase des Kalenderjahres gehen wieder mehrere Werkself-Profis für ihre jeweiligen Nationalteams an den Start. Die Übersicht zu den Leverkusener Länderspiel-Fahrern und ihren Spielterminen, die fortlaufend aktualisiert wird.
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