
Die Stimmung nach dem 1:1-Remis am vergangenen Wochenende gegen den SV Werder Bremen war bei der Mannschaft nach Abpfiff gedrückt. Auch wenn Stürmerin Verena Wieder den Foulelfmeter nach Rückstand in einen Ausgleich verwandeln konnte, hatte sich Cheftrainer Achim Feifel deutlich mehr vom Spiel gegen den Tabellenzehnten Bremen und auch vom Verlauf der bisherigen Rückrunde erhofft. „Die Spiele, die wir in der Rückrunde bestritten haben, liegen hinter unseren Erwartungen, und das macht sich auch in der Mannschaft bemerkbar“, stellt der Trainer fest. „Gegen Sand muss noch mehr Überzeugung rein. Was wir gegen Bremen vergangene Woche auf dem Platz gezeigt haben, hat nicht gereicht. Da muss unbedingt mehr Überzeugung und Willenskraft rein", fordert der Coach weiter.
Vor den Gastgeberinnen von Sonntag „müssen wir unbedingt gewarnt sein", so Feifel. Zwar bilden die Frauen vom SC Sand mit fünf Punkten das Schlusslicht der Tabelle, unterschätzen solle man die Mannschaft aber keinesfalls. Und auch der 3:0-Sieg aus der Hinrunde sei kein Garant. „Das Team von Sand ist mit dem aus der Vorrunde nicht mehr zu vergleichen, da liegen Welten zwischen“, stellt der 57-Jährige fest. „Es erwartet uns eine mutige Mannschaft, die ihre Gegner unter Druck setzt. Die rechnen sich ihre Punkte aus und haben sich noch lange nicht aufgegeben.“ Das Rezept für einen Drei-Punkte-Erfolg am Sonntag lautet also: Die Gegnerinnen gar nicht erst in den Spielrhythmus kommen zu lassen und früh unter Druck zu setzen.
Auf die Auswärtsreise nach Willstätt, wo die Frauen vom SC Sand die Mannschaft von der Dhünn empfangen wird, müssen einige Bayer 04-Spielerinnen verzichten. Verena Wieder verletzte sich im Training unter der Woche schwer und zog sich einen Kreuzbandriss im linken vorderen Knie zu. „Das muss operativ behandelt werden und ist eine Sache, die uns fürs Wochenende und auch für den gesamten Saisonverlauf sehr hart erwischt,“ bedauert der Cheftrainer.
Auch die Langzeitverletzten Dina Blagojević (Aufbautraining) und Sylwia Matysik (Innenbandverletzung am Knie) fallen weiterhin aus. Darüber hinaus sind Julia Pollak, Lisanne Gräwe und Sofie Zdebel am Sonntag keine Option. Alle drei befinden sich aktuell in Corona-Quarantäne. Abwehrspielerin Henrike Sahlmann wird darüber hinaus aufgrund einer Pflicht-Exkursion ihres Studiengangs fehlen.
Nina Brüggemann wird nach langer Zeit erfreulicherweise ihr Kader-Comeback geben und auch Jessica Wich meldet sich wieder einsatzbereit. Frischen Wind wird es auch mit Neuzugang Vildan Kardesler geben – die 24-Jährige soll für das Spiel eine Einsatzoption sein.
Wie üblich überträgt die Streaming-Plattform MagentaSport das Spiel der Bayer 04-Frauen wieder live ab 13 Uhr.

In der „Golden Boy Top 100“ werden traditionell die vielversprechendsten Talente Europas gelistet. Bei dem jüngst veröffentlichten Update anlässlich des Saisonwechsels sind – neben Leihgabe Francis Onyeka – gleich vier aktuelle Werkself-Profis dabei. Damit stellt Bayer 04 von allen Bundesligisten die meisten Spieler in diesem Ranking.
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Letzte Chance für die Bayer 04-Konsolenprofis, am „Esports World Cup 2026“ teilzunehmen. Beim „FC Pro Last Chance Qualifier“ in Paris kämpfen Sean Landwehr und Keanu Senkbeil gegen über 1000 andere Gamer um je einen der 14 begehrten Plätze für die nächste Qualifikationsphase zur virtuellen Einzel-Weltmeisterschaft. Zudem wartet bereits bei diesem hochkarätigen Vorentscheid ein Preisgeld-Pool von 244.000 US-Dollar auf die besten Spieler.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe bleibt den Bayer 04-Frauen in der neuen Saison erhalten. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 25-Jährige über die Gründe für ihre erneute Leihe vom FC Liverpool, über die vergangene Rückrunde und über ihre Ziele mit der neuformierten Mannschaft.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe wird auch in der kommenden Saison für Bayer 04 Leverkusen auflaufen. Die Leihe der deutschen U23-Nationalspielerin, die im Winter vom FC Liverpool gekommen war, wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
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