
Die Bedeutung der Partie ist allen bewusst: „Wir fahren nach Jena, um das Spiel zu gewinnen und wichtige Punkte in der Endphase des Abstiegskampfes zu sammeln“, so Cheftrainer Achim Feifel. Die Thüringerinnen belegen mit zwei Punkten aktuell den letzten Tabellenplatz, der Abstieg könnte morgen besiegelt werden. Die elftplatzierten Duisburgerinnen auf dem zweiten Abstiegsplatz liegen mit 13 Zählern punktgleich hinter Bayer 04 – vor dem 20. Spieltag weist Schwarz-Roten mit einem Tor Unterschied die bessere Tordifferenz auf. Die Werkself-Frauen haben also das Ziel Klassenerhalt drei Spieltage vor Schluss noch selbst in der Hand.
Dass Spiele gegen Jena durchaus unangenehm sein können, musste am vergangenen Wochenende der FC Bayern München erfahren: Erst in der zweiten Halbzeit gelangen die Treffer zum 2:0-Erfolg. „Jena steht mit den Abwehrketten sehr kompakt und hält die Abstände extrem eng. Dadurch ist es oft schwer, Lücken im Angriffsspiel zu finden. Diese Spielweise ziehen sie konsequent durch, wodurch auch Gegner wie der FC Bayern ihre Probleme bekommen. Wenn der Gegner so tief steht, wird es natürlich schwer, sich Torchancen zu erarbeiten“, erklärt Feifel.
Wichtig sei es gegen solche Gegner, so der 55-Jährige weiter, „dass man extrem viel Bewegung in seinem Spiel hat und die Positionen ständig verändert. Wir müssen sehr variabel sein und eine hohe Laufbereitschaft mitbringen, dann können wir in den entscheidenden Momenten hinter die Kette kommen. Hier müssen wir allerdings auch geduldig bleiben.
Außer den Langzeitverletzten Melissa Friedrich, Pauline Wimmer (beide Kreuzbandriss) und Karoline Heinze (Rückenprobleme) steht Feifel der gesamte Kader zur Verfügung. Dadurch seien auch Änderungen in der Startformation möglich: „Wir werden schauen, welche Spielerinnen in der konditionellen Verfassung sind, dieses laufintensive Spiel von Beginn an zu bestreiten“, so der Cheftrainer.
Die Fans der Werkself-Frauen können die Partie im frei empfangbaren Livestream bei Magenta Sport verfolgen.

Die vierte internationale Auswärtsreise dieser Saison in der UEFA Champions League 2025/26 führt die Werkself in die griechische Hauptstadt. Beim aktuellen Doublesieger Olympiakos Piräus bestreitet das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand den 7. Spieltag der Ligaphase. Das Spiel im Karaiskakis-Stadion steigt am Dienstag, 20. Januar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), und wird live übertragen auf DAZN. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Athen und berichten hautnah von der Werkself…
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Bitterer Abend in Athen: Am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/25 hat die Werkself 0:2 bei Olympiakos Piräus verloren. In einer von Beginn an intensiven und feurigen Partie erwischten die hoch pressenden Hausherren den besseren Start, gingen in der 2. Minute durch Costinha in Führung. Obwohl die Werkself zahlreiche Chancen auf den Ausgleich hatte, erhöhten die abgezockten Griechen kurz vor der Pause auf 2:0 (45.+1). In Durchgang zwei gaben die Leverkusener erneut alles und zeigten vollen Einsatz, doch für den griechischen Abwehrriegel gab es an diesem Abend für Schwarz-Rot trotz größter Bemühungen kein Mittel.
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