
Seit dem überraschenden Sieg gegen den FC Bayern München am dritten Spieltag mussten die Werkself-Frauen fünf Niederlagen in Folge einstecken und stehen mit Blick auf die Tabelle langsam unter Druck. Mit sechs Punkten belegt Bayer 04 derzeit den neunten Rang, der punktgleiche MSV Duisburg und der 1. FC Köln mit vier Punkten sind den Leverkusenerinnen dicht auf den Fersen. Die rote Laterne trägt Jena, die bislang nur ein einziges Pünktchen gegen Mitaufsteiger Köln einfuhren. Sich selbst bezeichnete der Klub jüngst als „Schießbude der Liga“ – 40 Gegentreffer bei neun geschossenen Toren stehen nach acht Spieltagen zu Buche. Cheftrainer Achim Feifel warnt allerdings davor, den Gegner zu unterschätzen: „Sie haben auch starke Phasen gehabt, wie etwa gegen Potsdam und Frankfurt.“
Personell haben die Bayer 04-Frauen derzeit einen kleinen Engpass zu überwinden: Ann-Kathrin Vinken ist nach ihrer Gelb-Roten Karte gesperrt. Fraglich sind neben den Langzeitverletzten die Einsätze von Frederike Kempe, die nach ihrem Comback nach Kreuzbandriss einen kleinen Rückschlag erlitten hat, sowie von Merle Barth (muskuläre Probleme). Lena Uebach und Sandra Maria Jessen konnten derweil wieder am Mannschaftstraining teilnehmen.
Die Tageskassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 13 Uhr. Im Vorverkauf können die Tickets bereits hier erworben werden.


Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Dank eines Kunststücks von Katharina Piljic hat die Werkself ihren elften Saisonsieg in der Google Pixel Frauen-Bundesliga eingefahren. Am Sonntagabend schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den FC Carl Zeiss Jena 1:0 (1:0). Mittelfeldspielerin Piljic sorgte mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze in den Winkel (19.) vor 633 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion für den Siegtreffer - und dafür, dass sich die Leverkusenerinnen mit nun 34 Punkten für mindestens eine Nacht auf Tabellenplatz fünf verbesserten.
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Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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