
Keine Zuschauer, aber reichlich Gründe zum Torjubel: Gleich im ersten Test für die neue Bundesliga-Saison 2021/22 feiern die Werkself-Frauen einen Sieg. Im Bayer 04-Leistungszentrum am Kurtekotten holt das Team von Trainer Achim Feifel ein 3:0 gegen den niederländischen Erstligisten PEC Zwolle.
Feifel musste zwar beim Saison-Debüt über 3x 30 Minuten zusätzlich zu den rekonvaleszenten Spielerinnen noch auf Sylwia Matysik (Bänderriss) und Julia Pollak (Muskelbündelriss) verzichten, brachte aber in Lisanne Gräwe, Caroline Siems, Dina Blagojevic, Irina Pando und Amira Arfaoui gleich fünf der acht Neuzugänge in der Startformation.
Für das erste Spiel hatte der Trainer zwei Ziele ausgegeben. „Zum einen ging es mit den vielen Neuzugängen darum, die Kommunikation auf dem Platz zu fördern“, so Feifel, „und zum anderen stand taktisch die Kompaktheit bei Ballverlust, aber auch bei eigenem Ballbesitz im Mittelpunkt. Beides hat schon ordentlich funktioniert.“
Und führte zu Toren. Der erste Treffer der neuen Spielzeit ging dabei direkt auf das Konto einer Neuen: Arfaoui setzte sich nach einem Steckpass hinter die Abwehr mit ihrer Schnelligkeit durch und traf mit einem trockenen Schuss ins lange Eck zum 1:0 (5.).
Schon nach dem ersten Drittel läutete Feifel die erste Wechselrunde ein, brachte in Sofie Zdebel, Verena Wieder und Milena Nikolic drei neue Spielerinnen. Wieder führte sich gleich gut ein und erzielte mit einer Einzelleistung das 2:0 (37.). Kurz darauf eine Schrecksekunde für die Bayer 04-Frauen, als sich Neuzugang Siems im Zweikampf eine Schulterverletzung zuzog und ausgewechselt werden musste. „Wir wissen noch nichts Genaues, hoffen aber natürlich, dass es nichts Schlimmes ist“, sagte Feifel zu der Situation.
Spielerisch blieb sein Team aber dennoch am Drücker und legte noch im zweiten Drittel das 3:0 nach. Erneut war Wieder nach einem Pass hinter die Abwehr zur Stelle und erzielte mit einem Schrägschuss von halblinks über den Innenpfosten ins lange Eck ihren zweiten Treffer des Tages (50.).
So konnte Feifel am Ende eine positives Fazit ziehen: „Die Neuzugänge haben schon angedeutet, mit welchen Stärken sie sich bei uns einbringen können. Alles in allem war die Leistung aller Spielerinnen ordentlich.“
Nach dem gelungenen Auftakt geht es für das Feifel-Team am Donnerstag, 12. August, mit dem nächsten Testspiel weiter. Dann wartet in Westerburg mit der TSG Hoffenheim ein Bundesliga-Kontrahent auf die Leverkusenerinnen. Der Auftakt in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga ist für den 29. August angesetzt, zu Beginn geht es auswärts beim Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena um drei Punkte.
Die Statistik:
Bayer 04: Klink (43. Abt) - Friedrich, Gräwe, Kögel (31. Zdebel), Siems (39. Sahlmann), Wirtz, Arfaoui (31. Wieder), Zeller, Blagojevic (31. Nikolic), Pando (31. Bücher), Marti
Tore: 1:0 Arfaoui (5.), 2:0, 3:0 Wieder (37., 50.)

Am 2. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 ein spannendes Duell mit dem 1. FSV Mainz 05. Nach der frühen Führung der Leverkusener durch Emmanuel Chigozie Owen drehten die Gastgeber zwischenzeitlich das Spiel, ehe Jeremiah Mensah noch vor der Pause ausgleichen konnte. Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonah Berghoff für die erneute Leverkusener Führung (73.), aber Mainz traf nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Derbysiegs der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Dank einer abgezockten Leistung haben die Bayer 04-Frauen am Karnevalsfreitag ihren rheinischen Nachbarn in der Bundesliga-Tabelle distanziert. In einem stimmungsvollen Derby schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den 1. FC Köln 2:1 (2:0) und eroberte damit mindestens bis Sonntag Rang drei zurück. Vanessa Fudalla (17.) und Sofie Zdebel (37.) erzielten die Treffer für die Werkself, die mit 31 Zählern nun sechs Punkte vor dem FC liegt.
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Bayer 04 Leverkusen verstärkt sich zur kommenden Saison mit dem serbischen U19-Nationalspieler Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer vom serbischen Meister Roter Stern Belgrad zum Fußball-Bundesligisten. Damjanovic, der auch die Staatsbürgerschaft Österreichs besitzt, unterzeichnete einen langfristigen Vertrag.
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