
„Wir haben in den richtigen Momenten die Tore geschossen", sagte de Pauw: „In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel völlig unter Kontrolle und haben es besser als letzte Woche zu Ende gespielt. Das müssen wir in die kommenden Wochen mitnehmen." Den Auftritt seiner Mannschaft lobte er als „sehr erwachsen".
Zum dritten Mal in Folge hatte de Pauw dieselben elf Spielerinnen in die Startelf beordert. In der Anfangsphase hielten sich beide Teams bei kühlen Temperaturen im Ulrich-Haberland-Stadion offensiv zunächst zurück. Die ersten Vorstöße von Außenverteidigerin Janou Levels brachten noch keinen Ertrag ein, auf der Gegenseite probierte es der Sport-Club mit Flanken aus dem Halbfeld.
Die Gäste standen im Zentrum eng sortiert und erschwerten den Leverkusenerinnen so das Kombinationsspiel. Erstmals gefährlich vor dem Freiburger Tor wurde es nach 25 Minuten, als sich Vilhjálmsdóttir nach einem feinen Zuspiel vonKögel im Sechzehner den Ball etwas zu weit vorlegte. Besser machte es Karczewska kurz darauf mit der ersten echten Torchance für Schwarz-Rot: Kögel spielte Vilhjálmsdóttir mit einem präzisen Steckpass frei, die Isländerin sprintete bis zur Grundlinie und fand in der Mitte Sommer-Zugang Karczewska, die den Ball mühelos ins Tor schob (32.).
Der Treffer verlieh den Gastgeberinnen neuen Mut. Ein Abschluss von Kapitänin Elisa Senß blieb ungefährlich (39.), kurz darauf verfehlte Levels nach einem Solo nur knapp das Tor (44.). Sekunden vor dem Pausen-Pfiff war es dann aber soweit: Nach einem Doppelpass mit Sofie Zdebel kam Kögel halblinks im Sechzehner frei zum Abschluss und erhöhte auf 2:0.






Zur Halbzeit brachte de Pauw Amira Arfaoui für Torschützin Kögel. Nach dem Seitenwechsel setzte Freiburg den ersten Akzent: Hasret Kayikci verzog eine Direktabnahme im Strafraum nur knapp (49.). Die Leverkusenerinnen verwalteten ihren Vorsprung routiniert - und bestraften eine Unaufmerksamkeit in der gegnerischen Defensive eiskalt. Ein Abpraller an der Strafraumkante landete bei Vilhjálmsdóttir, die den Ball präzise ins linke Eck drosch (60.).
Danach verteidigten die Bayer 04-Frauen konzentriert, die Freiburgerinnen kamen kaum noch vor das Tor von Friederike Repohl. De Pauw wechselte doppelt, für Synne Skinnes Hansen und Vilhjálmsdóttir kamen Selina Ostermeier und Paulina Bartz neu in die Partie (72.). Gefahr erzeugten in der Folge weiterhin vor allem die Gastgeberinnen. Levels scheiterte nach einem Alleingang an SC-Torhüterin Julia Kassen. In der Schlussphase warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne - doch es blieb beim 3:0.
Bis zum nächsten Spieltag erwartet die Bayer 04-Frauen eine kurze Woche: Schon am Freitag, 20. Oktober (Anstoß: 18.30 Uhr) folgt das Derby beim 1. FC Köln. Tickets für die Partie im Franz-Kremer-Stadion gibt es HIER.
Die Statistik:
Bayer 04: Repohl – Matysik, Bragstad, Turányi, Levels - Senß (87. van Deursen) - Skinnes Hansen (72. Ostermeier), Vilhjálmsdóttir (72. Bartz), Zdebel, Kögel (46. Arfaoui) - Karczewska (87. Johansen)
SC Freiburg: Kassen - Karl, Steuerwald, Minge, Müller - Steinert (80. Vobian), Schasching (62. Axtmann) - Gudorf, Kyikci, Hoffmann (72. Kolb) - Fölmli (62. Zicai)
Tore: 1:0 Karczewska (32.), 2:0 Kögel (45.+1), 3:0 Vilhjálmsdóttir (60.)
Gelbe Karte: de Pauw, Levels, Vilhjálmsdóttir, Senß / Schasching
Schiedsrichterin: Melissa Joos (Leinfelden-Echterdingen)
Zuschauer: 620 im Ulrich-Haberland-Stadion

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.
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