
„Wir erwarten eine sehr schwierige Aufgabe“, sagt Pätzold: „Hoffenheim hat bislang eindrucksvoll gezeigt, dass sie über eine der besten Offensiven der Liga verfügen. In der vergangenen Saison haben wir bewiesen, dass wir ihnen Paroli bieten können. Wir reisen selbstbewusst an und wollen uns mit einem erfolgreichen Auftritt wieder an die Spitzengruppe heranarbeiten.“ Da die Wertung des am vergangenen Sonntag wegen eines defekten Flutlicht-Masts im Kölner Franz-Kremer-Stadion abgebrochene Derbys noch aussteht, liegen die Leverkusenerinnen mit neun Punkten aus vier Spielen einen Zähler hinter der TSG auf Rang sechs. Die Kraichgauerinnen erzielten in ihren fünf Spielen bereits 13 Tore – ligaweit der geteilt zweitbeste Wert hinter dem Spitzenreiter VfL Wolfsburg (20).
Für Pätzold und seine Mannschaft ist die Partie in Sinsheim zugleich der Auftakt in eine richtungsweisende Phase. Nach dem Duell mit der TSG wartet am darauffolgenden Sonntag (19. Oktober, 17.15 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion, Tickets gibt es HIER) in den Wolfsburgerinnen das nächste Top-Team. „Die Liga hat auch in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass es keine sicheren Punkte gibt, sondern dass sich alles hart erarbeitet werden muss“, so Pätzold: „Eines unserer Saisonziele ist es, gegen die Top-Teams der Liga zu punkten. Hoffenheim hat eine starke Rückrunde gespielt und durch den guten Saisonstart nahtlos daran angeknüpft. Das Spiel ist daher – wie auch die Partie gegen Wolfsburg – eine wichtige Standortbestimmung für unsere Entwicklung.“






Besonders der Offensive der TSG zollt der 46-Jährige großen Respekt. „In der vergangenen Saison hat Hoffenheim noch etwas an Effektivität vermissen lassen, das ist jetzt ganz anders“, analysiert Pätzold: „Sie spielen brutal effizient, haben ein überfallartiges Umschaltspiel, erzeugen viel Druck auf den Ball und bringen viele Spielerinnen in die gefährlichen Zonen. Damit vereinen sie viele Elemente, die auch unser Spiel prägen – aus einer ähnlichen Grundordnung heraus.“
Dass die Werkself in Köln zum Zeitpunkt des Abbruchs 0:1 zurücklag, will er nicht überbewerten. „Das frühe Gegentor hat uns etwas aus dem Konzept gebracht“, sagt Pätzold: „Auch wenn es sicherlich keines unserer stärksten Spiele war, haben wir uns im Verlauf immer besser hineingearbeitet, kamen besser in unsere Strukturen und hatten mehr Spielkontrolle. Ich hätte uns definitiv noch zugetraut, das Spiel zu drehen.“
Melissa Friedrich und Ida Daedelow, die zuletzt angeschlagen gefehlt hatten, stehen wieder zur Verfügung. Verzichten muss Pätzold dafür neben Cornelia Kramer (Muskelverletzung) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) auch auf Amy Wrigge, die krankheitsbedingt ausfällt. Wer die Werkself im Dietmar-Hopp-Stadion unterstützen will, kann HIER oder an der Tageskasse Tickets erwerben.

Am 9. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 geht es für die Werkself über den Rhein zum 1. FC Köln. Anpfiff ist am Sonntag, 8. November, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im RheinEnergieSTADION zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Die Bundesliga hat die Nominierten für die Wahl zum „Top-Tor des Monats“ im Oktober bekanntgegeben. Ab sofort können Fans der Werkself unter anderem für das Volley-Traumtor von Robert Andrich aus dem Spiel beim 1. FSV Mainz 05 oder den Winkel-Schlenzer von Moussa Diaby aus derselben Partie abstimmen. Das Voting läuft noch bis Sonntag, 8. November (23.59 Uhr), und findet ausschließlich in der Bundesliga-App statt.
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Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Werksklubs ist die transparente Offenlegung der Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems (Eco-Management and Audit Scheme, offizieller Umweltmanagement-Standard der Europäischen Union) hat Bayer 04 in diesem Sommer die Umwelterklärung aktualisiert und den detaillierten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2025 vorgelegt.
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