
Pätzold, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre an die Seitenlinie zurückkehren wird, hat angesichts der außergewöhnlichen Heimstärke des Tabellenfünften (16 Punkte) großen Respekt vor RB. „Leipzig ist gerade zu Hause physisch sehr stark, kann ein hohes Tempo gehen und spielt einen sehr geradlinigen RB-typischen Fußball. Sie sind sehr aggressiv gegen den Ball, führen viele Zweikämpfe und haben offensiv eine hohe individuelle Klasse und viel Tiefgang“, zählt er auf: „Das wird eine große Herausforderung für uns. Wir sind extrem motiviert, diese Serie zu brechen – und wollen selbst auswärts ungeschlagen bleiben.“
Dass die Leverkusenerinnen ihrerseits bei noch zwei ausstehenden Spielen mit 20 Punkten schon jetzt die beste Hinrunde ihrer Bundesliga-Historie spielen, gibt Anlass genug zur Zuversicht. „Darauf werden wir uns nicht ausruhen, sondern das motiviert uns noch mehr, den Erfolg zu bestätigen“, so Pätzold: „Wir wollen bis zur Winterpause das Maximum an möglichen Punkten einfahren.“ Auf die Leipzig-Reise folgen nach dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Turbine Potsdam (Freitag, 22. November, 18 Uhr) noch die beiden Liga-Heimspiele gegen den VfL Wolfsburg am Freitag, 6. Dezember (18.30 Uhr), sowie der Rückrunden-Auftakt gegen den SC Freiburg am Samstag, 14. Dezember (12 Uhr).






Zunächst einmal liegt aber der volle Fokus auf der letzten Auswärtsfahrt des Kalenderjahres. „Die Spielweise von RB könnte uns liegen, weil wir einen ähnlichen Ansatz verfolgen“, sagt Pätzold: „Wir können ihr Tempo und die hohe Intensität mitgehen. Ich erwarte deshalb ein temporeiches Spiel, bei dem es darauf ankommt, dass wir ähnlich effektiv wie zuletzt sind. Die Auswärtsspiele haben gezeigt, dass RB verwundbar ist, daran werden wir uns orientieren.“ Der Coach erwartet einen „aktiven und zielstrebigen Gegner“, kündigt aber auch an: „Wir wollen diese Spielweise unterbinden, mutig pressen und gleichzeitig verantwortungsbewusst verteidigen. Diesen Spagat gilt es zu meistern.“
Wie in der vergangenen Woche muss er bei diesem Vorhaben auf Sofia Cava Marin (Kreuzbandriss), Synne Skinnes Hansen (Teilsehnenriss im Oberschenkel) und Vanessa Haim (Rückenprobleme) verzichten. Melissa Friedrich und Paulina Bartz befinden sich weiterhin im Aufbautraining.
Gäste-Fans können die Werkself am Sonntagabend vor Ort unterstützen: Das Stadion an der Leipziger Fußball-Akademie öffnet eine Stunde vor Anpfiff um 17.30 Uhr, dort ist ausschließlich bargeldlose Zahlung möglich. Der Gäste-Bereich befindet sich in den Blöcken 1, 2 (Stehplätze) und 3 (Sitzplätze), die Tageskasse befindet sich am Eingang Süd-Tribüne. Fanutensilien müssen vorab beim Fanbeauftragten der RB-Frauen, Tim Scharf (Tim.Scharf@redbulls.com) angemeldet und genehmigt werden. Schwenkfahnen über zwei Meter können aus baulichen Gründen nicht genehmigt werden, außerdem werden aus behördlichen Gründen derzeit keine lärmerzeugenden Fan-Utensilien wie Trommeln, Ratschen und Tröten genehmigt. Die beiden kostenpflichtigen Streaming-Anbieter MagentaSport und DAZN übertragen die Partie wie gewohnt live.

Am 9. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 geht es für die Werkself über den Rhein zum 1. FC Köln. Anpfiff ist am Sonntag, 8. November, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im RheinEnergieSTADION zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Die Bundesliga hat die Nominierten für die Wahl zum „Top-Tor des Monats“ im Oktober bekanntgegeben. Ab sofort können Fans der Werkself unter anderem für das Volley-Traumtor von Robert Andrich aus dem Spiel beim 1. FSV Mainz 05 oder den Winkel-Schlenzer von Moussa Diaby aus derselben Partie abstimmen. Das Voting läuft noch bis Sonntag, 8. November (23.59 Uhr), und findet ausschließlich in der Bundesliga-App statt.
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Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Werksklubs ist die transparente Offenlegung der Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems (Eco-Management and Audit Scheme, offizieller Umweltmanagement-Standard der Europäischen Union) hat Bayer 04 in diesem Sommer die Umwelterklärung aktualisiert und den detaillierten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2025 vorgelegt.
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