Untergekommen war die Mannschaft vom 17. bis zum 23. August im Sporthotel Lindner in Westerburg, dort hatte das Team bereits im vergangenen Sommer ihr Lager für die Vorbereitung bezogen. „Der Trainingsplatz ist direkt um die Ecke, drei Minuten Fußweg. Die Bedingungen sind super“, erzählt Jessica Wich. Bis zu drei Trainingseinheiten waren pro Tag angesetzt – morgens um sieben Uhr ging es bereits mit einem über fünf Kilometer langen Lauf um den Wiesensee los. „Die Stimmung im Team war gut, alle hatten gute Laune. Nach ein paar Tagen kamen die schweren Beine dazu...“, so Wich weiter. „Die Einheiten im Trainingslager sind definitiv anstrengender. Körperlich haben wir unsere Grenzen erreicht – aber das ist ja auch der Sinn der Vorbereitung.“






















Auch Co-Trainerin Jacqueline Dünker kann ein positives Fazit ziehen: „Wir hatten die Erfahrung gemacht, dass in einem Trainingslager viel herauszuholen ist aus unseren Spielerinnen. Deshalb haben wir die Zeit genutzt, die wir dort hatten – so fiel eine Einheit dann schon mal länger aus als angesetzt“, verrät die 34-Jährige. „Außerdem konnten wir uns auch hinsetzten und mit den Spielerinnen zum Beispiel taktische Dinge durchgehen, wofür unter der Woche im normalen Trainingsbetrieb einfach die Zeit fehlt.“
Für das Trainerteam geht es in der Vorbereitung vor allem darum, aus den Spielerinnen eine Einheit zu formen. Acht Neuzugänge sowie drei Nachwuchs-Spielerinnen aus den eigenen Reihen verstärken die Werkself-Frauen seit diesem Sommer. „Dadurch, dass wir so viele Neuzugänge haben, war es uns wichtig, dass die Mädels Freizeit hatten, um sich kennenzulernen. Wir haben den Trainingsplan leicht entzerrt – waren dafür aber auch drei Tage länger im Trainingslager als im vergangenen Jahr“, so Dünker. Wich ergänzt: „Unsere Neuzugänge haben ihre Einstände jeweils mit einer kleinen Sing- und Showeinlage gegeben, das war sehr witzig. Das sind alles ganz unterschiedliche Charaktere. Sie gehörten sofort zum Team und ich denke, dass sie sich gut aufgenommen fühlen.“
Weitere Eindrücke aus dem Trainingslager gibt es oben im Video.

Nach der Nominierung für das „Bundesliga Goal of the Year“ 2025 steht der wunderschöne Treffer von Martin Terrier zum 1:0 gegen den 1. FC Köln nun auch zur Auswahl für das „Tor des Monats“ Dezember 2025 der ARD-Sportschau. Bayer 04-Fans können noch bis 10. Januar, 19 Uhr, für den französischen Angreifer abstimmen.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Die fünf beeindruckendsten Tore der Lizenzmannschaft im Jahr 2025. Mit dabei: Alejandro Grimaldo, Patrik Schick und natürlich Martin „Skorpion“ Terrier...
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