
„Wenn wir am letzten Spieltag noch die Chance auf Platz drei haben, dann hätten wir das erreicht, was wir uns vorgenommen haben, und wären gegenüber der letzten Saison schon einen Schritt weiter“, sagt Pätzold. Mehr Siege (14) als in der Rekord-Spielzeit 2024/25 (13) hat Schwarz-Rot bereits auf dem Konto, die Punkte-Bestmarke (43) ist egalisiert. Doch nun, da noch mehr möglich ist, wollen die Leverkusenerinnen auch mehr. „Durch unsere guten Leistungen und die Serie zuletzt wäre das verdient, aber auch, weil wir weitgehend konstant durch eine Saison gekommen sind, die große Herausforderungen mit sich gebracht hat“, so der Coach: „Dennoch haben wir als Team immer Charakter gezeigt. Bei einem Sieg in Leipzig besteht die Möglichkeit, noch etwas Großes erreichen zu können.“






Davor wartet in RB (Platz zehn, 27 Punkte) allerdings noch ein Gegner, für den weder nach oben noch nach unten große Ausschläge möglich sind. „RB hat eine gute Rückrunde gespielt und vor dem Wolfsburg-Spiel achtmal nacheinander nicht verloren. Auch in Wolfsburg (2:3, Anm. d. Red.) haben sie ihre Qualitäten gezeigt“, sagt Pätzold. „Sie können befreit aufspielen und werden sich im letzten Heimspiel gut von ihren Fans verabschieden wollen. Es wird sehr herausfordernd, auch diesmal unsere gute Form zu bestätigen.“
Dass sein Team noch auf Rang drei hoffen darf, liegt an vier Siegen in Folge. In den letzten beiden Partien traf die Werkself gegen den SC Freiburg (4:1) und bei der SGS Essen (4:0) sogar je viermal. „Wir mussten zuletzt wenig wechseln. Viele Spielerinnen sind in den Rhythmus und die Wettkampffitness gekommen, das kommt jetzt zum Tragen“, sagt der Coach, der in Leipzig nur auf Caroline Kehrer (nach Meniskus-OP) und Amy Wrigge (Kreuzbandriss) verzichten muss „Außerdem sind inzwischen einige Zukunftsentscheidungen gefallen, das sorgt bei einzelnen Spielerinnen für Befreiung. Und wir befinden uns in einer Phase, in der wir nicht mehr so abhängig von einzelnen Spielerinnen sind und die Torgefahr besser verteilen. Dadurch sind wir weniger ausrechenbar.“ Ein weiterer Erfolgsgarant könnte der lange Atem seiner Spielerinnen sein: „Wir profitieren auch von der Fitness dank unserer intensiven Spielweise. In der Endphase der Saison sind wir einigen Gegnern physisch überlegen.“
Gelingt das auch am Montagabend im Trainingszentrum am Cottaweg (live bei Sport1, MagentaSport und DAZN), wartet am kommenden Sonntag, 17. Mai (14 Uhr), im Ulrich-Haberland-Stadion ein Endspiel. Tickets für das letzte Heimspiel der Saison gibt es HIER vorab online. Wer die Leverkusenerinnen am Montagabend letztmals in dieser Spielzeit auswärts unterstützen will, kann HIER Gäste-Tickets erwerben.

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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