
„Unter Robertos Führung hat sich die Mannschaft sehr gut entwickelt. Dass wir bis zum vorletzten Spieltag im Rennen um die Champions-League-Plätze waren, ist ein großartiger Erfolg“, sagt Thomas Eichin, Direktor Lizenz, der auch für die Bayer 04-Frauen verantwortlich ist: „Das Team hat auch dank des klaren Spielkonzepts unsere Erwartungen übertroffen, viele Spielerinnen haben den nächsten Schritt in ihrer Karriere gemacht. Daran wollen wir gemeinsam anknüpfen und den eingeschlagenen Weg mit diesem Trainer langfristig weitergehen.“
„Ich fühle mich in Leverkusen sehr wohl, weil mir viel Vertrauen und große Wertschätzung für meine Arbeit und meine Art und Weise als Trainer entgegengebracht werden. Die Perspektive im Klub ist spannend und herausfordernd. Ich freue mich sehr darauf, weiterhin an unseren gemeinsamen ehrgeizigen Zielsetzungen zu arbeiten“, sagt Pätzold. In seiner ersten Saison als Trainer knackte er mit der Werkself gleich drei Klub-Rekorde seit Beginn der Bundesliga-Zugehörigkeit 2010: 43 Punkte, 13 Siege und Platz vier. „Wir wollen uns permanent weiterentwickeln, die erbrachten Leistungen und Ergebnisse bestätigen und uns eine Kontinuität und Stabilität erarbeiten, die uns konkurrenzfähig mit den Teams sein lässt, die aktuell noch vor uns stehen“, so der Trainer weiter.
Im Juni 2024 begann Pätzold seine Arbeit in Leverkusen. Für den Diplom-Sportwissenschaftler ist Bayer 04 die erste Station im Frauenfußball. Zuvor war er bis Ende 2022 in der österreichischen 2. Liga der Männer für den FC Admira Wacker tätig gewesen. 2015 bis 2021 betreute der Vater von drei Töchtern beim FC Ingolstadt die U19-Junioren, zwischenzeitlich 2018 und 2021 die Zweitliga-Mannschaft der Männer. Begonnen hatte er seine Trainer-Laufbahn mit verschiedenen Stationen als Verbands- und Stützpunkt-Trainer.

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