
Die Führung für die Delegation aus Leverkusen erstreckte sich über rund zwei Stunden. Dabei besichtigte die Gruppe einen Teil der ehemaligen Lagerbaracken, in denen sich heute Ausstellungsräume der Gedenkstätte befinden. Dort waren während des zweiten Weltkriegs mehr als 1,1 Millionen Menschen, die meisten von ihnen Juden, ermordet worden.
„Wir haben den Spielerinnen diesen Besuch natürlich freigestellt. Ich finde es sehr bemerkenswert, dass sich die gesamte Mannschaft entschieden hat, diesen Ort anzuschauen und sich so aktiv gegen das Vergessen einsetzt“, sagte Linda Schöttler, Managerin Frauenfußball bei Bayer 04: „Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass gerade junge Menschen diese Themen kennen.“




In stiller Erinnerung gedachten die Spielerinnen und Trainer der Opfer des Holocausts. „Ich finde es sehr gut und wichtig, dass wir hier zu Besuch waren, auch wenn das Erlebnis für alle sehr intensiv war“, beschrieb Trainer Roberto Pätzold seine Eindrücke: „Was man hier sieht, hinterlässt einen sprachlos.“
„Es ist ein sehr interessanter, zugleich bedrückender und erschreckender Besuch gewesen“, sagte Torhüterin Friederike Repohl: „Wenn man darüber nachdenkt, was hier passiert ist und wie viele Menschen hier ihr Leben verloren haben, ist das nur schwer vorstellbar. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Teil der Geschichte, den wir nicht vergessen dürfen. Es ist richtig und wichtig, all das, was man sonst nur aus dem Geschichtsunterricht kennt, jetzt auch in der Realität gesehen zu haben.“

Bei Turnieren in gleich vier europäischen Ländern messen sich die Leverkusener Junioren-Teams von U17 bis U8 mit dem Nachwuchs der Top-Teams des Kontinents. Derweil bestreitet die U16 gegen den direkten Konkurrenten Borussia Dortmund ein wichtiges Ligaspiel. Ebenfalls in der Liga wollen die U16-Juniorinnen im Duell mit dem 1. FC Köln den Derbysieg nach Leverkusen holen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
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