
„Es war für uns ein auf allen Ebenen sehr gelungener Test. Wir sind dominant aufgetreten und haben schöne Tore erzielt. Die jungen Spielerinnen haben sich sehr gut integriert und vieles von dem umgesetzt, was wir sehen wollten. Das lässt uns sehr positiv in die Zukunft schauen“, sagte Pätzold: „Auch all die, die nicht bei der Nationalmannschaft sind, zuletzt weniger Wettkampfbelastung hatten oder aus einer Verletzung kamen, kamen zum Einsatz. Ich habe keinen Bruch in unserer Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, gesehen. Egal, wer auf dem Feld stand.“
Ohne elf Profi-Spielerinnenn, die derzeit bei ihren Nationalmannschaften weilen, hatte Pätzold zur Unterstützung seiner Mannschaft in Sina Frank, Sena Fukumoto, Chiara Kaiser, Jana Lindner, Amelie Moll, Paula Schwartze und Amy Wrigge acht Nachwuchskräfte aus der U20 in den Kader berufen. Moll und Schwartze standen ebenso wie Probespielerin Kirkeliis Lillemets (Tartu JK Tammeka/Estland) in der Startelf.
Gegen den Tabellenzehnten der Vrwouwen Eredivisie begannen die Leverkusenerinnen in Siebengewald an der deutsch-niederländischen Grenze aktiv, echte Torchancen erspielten sie sich zunächst aber nicht. Der ersten Abschluss von Kehrer per Kopf nach einem Freistoß von Kapitänin Janou Levels blieb ungefährlich, eine Minute später ging Schwarz-Rot dann in Führung. Schwartze setzte auf dem rechten Flügel Bender in Szene, die im Strafraum an PEC-Torhüterin Tess van der Flier vorbei das 1:0 erzielte (12.). Nur sechs Minuten später schnürte die Mittelfeldspielerin den Doppelpack: Nach einer weiten Flanke von Schwartze legte Kehrer im Fünfmeterraum mit Übersicht ab, Bender setzte den Ball ins rechte Eck.
Damit hatten die dominanten Leverkusenerinnen noch nicht genug: Probespielerin Lillemets scheiterte freistehend an van der Flier, die stark mit dem Fuß parierte (21.). Defensiv ließen die Bayer 04-Frauen kaum etwas zu, Zwolle näherte sich allenfalls nach Standards dem Tor von Charlotte Voll an. Kurz vor dem Pausenpfiff verpasste erst Kehrer das 3:0, beim anschließenden Eckball durch Levels erhöhte Turanyi per Kopf (45.).






Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte auch Kehrer ihren Treffer. Nach einem Steckpass von Levels schlenzte die Stürmerin den Ball gefühlvoll zum 4:0 ins lange Eck. Der Bundesligist hielt den Druck durch frühes Anlaufen hoch, die Niederländerinnen konnten sich weiterhin kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Vor allem über die linke Seite erarbeitete sich die Werkself Chance um Chance, oft fehlte nur der letzte Pass. Zehn Minuten vor dem Abpfiff verpasste Turanyi mit einem wuchtigen Abschluss den Doppelpack, auch die eingewechselte Lindner hatte das 5:0 auf dem Fuß. Weil Zwolle in der Schlussphase nichts mehr zuließ, blieb es beim 4:0.
Nach der Länderspielpause steht zum Abschluss der Hinrunde für die Bayer 04-Frauen ein Topduell an. Am 11. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga empfängt die Werkself am Freitag, 6. Dezember (Anstoß: 18 Uhr), im Ulrich-Haberland-Stadion den Tabellenführer VfL Wolfsburg. Tickets für die Partie gibt es HIER im Ticket-Onlineshop von Bayer 04.
Die Statistik:
Startelf PEC Zwolle: van der Flier - van der Linden, Davelaar, Lindner, Dijsselhof - te Wierik, van de Velde - Kroezen - Walk, Schilder - Hilhorst
Bayer 04: Voll (46. Moll) - Schwartze (67. Pfeiffer), Turanyi, Friedrich (60. Frank), Levels - Amelie Moll (67. Fukumoto), Vidal - Bender (60. Lindner), Menglu - Lillemets (67. Wrigge), Kehrer
Tore: 0:1 Bender (12.), 0:2 Bender (18.), 0:3 Turanyi (45.), 0:4 Kehrer (50.)
Zuschauer: 30 im Sportpark 't Eindpunt in Siebengewald

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Im Hinspiel im Dezember vergangenen Jahres hatte die Werkself gegen RB Leipzig einen zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen 3:1-Sieg gedreht und die ohnehin schon starke Leverkusener Bilanz gegen die Roten Bullen noch weiter aufgebessert. Mit seinem ersten Treffer beim Pflichtspiel-Debüt für Schwarz-Rot machte dabei besonders Montrell Culbreath auf sich aufmerksam. Während der 18-Jährige am Samstagabend sicherlich gerne ein zweites Mal gegen die Leipziger einnetzen würde, kommen die offensivstarken Gäste mit der breiten Brust aus fünf Bundesliga-Siegen in Folge in die BayArena. Dass die Werkself deshalb einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans angewiesen ist, weiß die Nordkurve12 und hat erneut zur „Finally Red“-Aktion im Saison-Endspurt aufgerufen. Die Kurzpässe.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat in dieser Woche gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) die männliche sowie weibliche Top-Auswahl der Bundesligasaison 2025/26 bekanntgegeben. Bayer 04-Stürmerin Vanessa Fudalla steht in der Startelf des Frauen-„Team of the Season“. Bei den Männern wurden Alejandro Grimaldo und Aleix Garcia in den erweiterten Kreis als sogenannte Bench Player gewählt.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Drei Spieltage vor Saisonende können die Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen einen Rekord knacken und einen weiteren einstellen. Auch rein sportlich ist die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold nach zuletzt drei Siegen in Folge im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion an der Hafenstraße) in der Pflicht, um ihre Chance auf Platz drei zu wahren.
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