
„Wir können jetzt nächste Woche mit einem guten Gefühl ins erste Pflichtspiel der neuen Saison gehen“, sagte Robert de Pauw im Anschluss an die Partie. Der Coach musste im letzten Test fast auf die Hälfte seines Kaders verzichten, weil zahlreiche Spielerinnen für diverse Nationalmannschaften abgestellt und einige andere noch verletzt sind.

Die Werkself-Frauen fanden zunächst schwer ins Spiel. „Wir haben am Ball oft noch die falschen Entscheidungen getroffen, deshalb war noch kein Fluss in unserem Spiel“, so de Pauw. Auch das Umschalten funktionierte noch nicht wie gewünscht. So blieben Chancen Mangelware. Das sollte sich aber in den zweiten 45 Minuten grundlegend ändern.
Die Leverkusenerinnen ließen Ball und Gegner nun besser laufen, hatten schnell die Spielkontrolle und gingen durch Jill Bayings verdient in Führung (55.). Schwarz-Rot erarbeitete sich Chance um Chance, weil jetzt viel mehr in die Tiefe gespielt wurde. Ivana Fuso erhöhte in der 73. Minute auf 2:0 und schon sieben Minuten später gelang Annika Enderle der dritte Treffer für die Werkself-Frauen. Drei Minuten vor dem Abpfiff sorgte dann Kristin Kögel für den 4:0-Endstand.





„Wir hätten heute aufgrund unseren vielen Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit auch noch höher gewinnen können. Aber ich bin insgesamt zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, sagte de Pauw.
In der kommenden Woche bestreitet sein Team das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Am Sonntag, 11. September (Anstoß: 14 Uhr), treten die Werkself-Frauen in der 2. Runde des DFB-Pokals beim Süd-Regionalligisten TSV Jahn Calden an. Eine Woche später, am Sonntag, 18. September (Anstoß: 16 Uhr), startet Schwarz-Rot dann in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg.
Die Statistik:
Bayer 04-Startelf: Repohl – Wirtz, Friedrich, Ostermeier – Siems, Zdebel, Senß, Bücher – Kögel, Bayings – Fuso
Auf der Bank saßen zunächst: Klink, Gräwe, Emmerling, Eickmann, Fröhlich, Enderle
Tore: 1:0 Bayings (55.), 2:0 Fuso (73.), 3:0 Enderle (80.), 4:0 Kögel (87.)

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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