
Die gegenüber dem 0:2 beim Double-Sieger VfL Wolfsburg auf vier Positionen veränderten Werkself-Frauen lieferten sich in der Anfangsphase einen offenen Schlagabtausch mit den Duisburgerinnen. „Uns war schon im Vorfeld klar, dass es auf dem schwer bespielbaren Platz darauf ankommen würde, sich durchzubeißen", meinte Bayer 04-Cheftrainer Achim Feifel.
Aber sein Team nahm den Kampf an und gab auch den ersten guten Torschuss ab: Startelf-Debütantin Gianna Rackow versuchte sich nach vier Minuten aus 18 Metern von halbrechts. Doch MSV-Schlussfrau Meike Kämper hielt den Schuss. Nach knapp zehn Minuten hatten die Gäste dann Ordnung gefunden und bestimmten mehr und mehr die Partie. Hinten ließ Schwarz-Rot nicht viel zu und nach vorne wurden die Aktionen gefährlicher. So fiel der Führungstreffer nicht unverdient.
Dora Zeller schickte aus dem Mittelfeld mit einem klugen Pass Rackow auf halbrechts in die Tiefe. Beim Querpass in den Fünfer rückte Verena Wieder stark nach und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie (22.). Das gab dem Leverkusener Spieler noch einmal mehr Sicherheit.

Bis zur Pause hätten die Leverkusenerinnen, bei denen neben der angeschlagenen Henrietta Csiszár auch mit Milena Nikolic die bisher beste Torschützin wegen einer Gelb-Sperre fehlte, ihre Führung noch ausbauen können. Zeller scheiterte aber mit einem Schuss von halbrechts aus dem Strafraum an Kämper (26.). Und auch Mina Tanaka kam bei einer Großchance kurz vor der Pause aus kurzer Distanz nicht an der MSV-Torfrau vorbei (42.). So ging es mit dem knappen aber verdienten 1:0 in die Pause und Feifels Pausen-Fazit lautete: „Dadurch, dass wir einige Chancen ausgelassen haben, machen wir es uns selbst schwer."
Und so wurde es trotz eines kontrollierten Beginns in Halbzeit zwei phasenweise noch einmal eng. Lilia Turanyi geriet zunächst bei einer Klärungsaktion im Strafraum im Fallen mit der Hand an den Ball. Elfmeter für Duisburg. Doch Anna Klink, die wieder den Vorzug vor Anna Wellmann erhalten hatte, ahnte die richtige Ecke und entschärfte den Strafstoß von Geldona Morina (55.).
Wenig später war Klink bei einem Schuss von Hannah Wilkinson machtlos (65.), doch die Duisburgerin stand bei der vorherigen Kopfballverlängerung im Abseits. „Da hätte das Spiel auch kippen können", gab der Trainer zu. Doch das Feifel-Team fing sich wieder und sorgte schließlich für die Vorentscheidung.
Nach einer Balleroberung tief in der MSV-Hälfte schaltete Lara Marti schnell und gab auf die eingewechselte Chiara Bücher weiter. Die 17-Jährige nahm kurz vor der Strafraumgrenze Maß und besorgte mit einem Schuss unter die Latte das 2:0 (74.) - das erste Bundesliga-Tor für das Bayer 04-Talent.

„Das Tor freut uns natürlich riesig für sie", so Feifel. „Chiara zeigt seit Wochen klasse Trainingsleistungen, ist immer einhundert Prozent mit Vollgas dabei. Und dann gelingt ihr so ein klasse Treffer." Danach ließ Bayer 04 nichts mehr anbrennen. Die gut organisierte Abwehr hielt den MSV aus der gefährlichen Zone und so stand am Ende der verdiente achte Saisonsieg.
Mit jetzt 26 Punkten festigen die Bayer 04-Frauen ihren fünften Platz in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga und haben Turbine Potsdam (29 Punkte) auf Rang vier weiterhin in Reichweite.
Für das Feifel-Team geht es bereits am Freitagabend mit einem Flutlichtspiel weiter. Ab 19.15 Uhr ist Eintracht Frankfurt zu Gast, das mit 18 Zählern zwei Ränge hinter Bayer 04 liegt. Die Partie wird live bei Eurosport übertragen.
„Das wird natürlich ein andere Herausforderung", weiß Feifel. „Das Hinspiel war hochintensiv. Frankfurt hat uns alles abverlangt. Das wird sehr interessant." Beim 2:2, bei dem den Frankfurterinnen erst in der Schlussminute der Ausgleich gelang, lieferten die Bayer 04-Frauen eine ihrer besten Saisonleistungen ab.
Die Eintracht war zuletzt nach einer COVID-19-Infektion im Team zweie Tage in Quarantäne, so dass die Nachholpartie gegen die SGS Essen ausfallen musste. Davor gab es ein 1:1 gegen den SV Meppen.
Die Statistik:
MSV Duisburg: Kämper - O'Riordan, Hochstein (25. Himmighofen), Morina, Fürst, Grutkamp, Zielinski, Debitzki, Lange (45. Cin), Wilkinson, Angerer (45. Halverkamps)
Bayer 04: Klink - Vinken, Kögel (77. Wich), Kerschowski, Wirtz (76. Zdebel), Rackow (69. Sahlmann), Zeller (72. Brüggemann), Turanyi, Tanaka, Marti, Wieder (62. Bücher)
Tore: 0:1 Wieder (22.), 0:2 Bücher (74.)
Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Sereetz)

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Frank Schmidt und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags re-live...

Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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