
Nachdem ein Tor der Leverkusenerinnen aufgrund einer strittigen Abseitsstellung nicht gegeben wurde, erfolgte im unmittelbaren Gegenzug das 0:1 durch Nicole Billa (15. Minute). Wenig später die nächste Großchance für die Werkself-Frauen, als Milena Nikolic allein vor dem Tor im Eins-gegen-eins gegen die Torhüterin der Gäste die Möglichkeit zum Ausgleich vergab. Im direkten Konter erhöhten die Kraichgauerinnen erneut durch Billa auf 0:2 (20. Minute).
„Trotz der guten Chancen sind wir nicht gut ins Spiel gekommen. Wenn das strittige Abseitstor für uns gegeben wird, wäre das Spiel natürlich ganz anders verlaufen. Dennoch haben wir von Anfang an nicht mit voller Überzeugung und Leistungsbereitschaft agiert, was ein heute effektiver Gegner mit zwei frühen Treffern gegen uns eiskalt ausgenutzt hat. Das ist ein Problem, das wir schnellstmöglich abstellen müssen. Denn dies ist uns schon in mehreren Spielen in dieser Saison passiert“, analysierte Bayer 04-Trainer Achim Feifel im Anschluss an die Partie.
Nach der Halbzeit stellte Feifel von 4-2-3-1 auf 4-2-2-2 um. Auch wenn dies das 0:3 durch Maximiliane Rall (63. Minute) nicht verhindern konnte, erarbeiteten sich die Bayer 04-Frauen zunehmend mehr Spielkontrolle. „Die letzte halbe Stunde hatten wir unsere beste Phase. Nach dem 0:3 konnten wir uns mehr und mehr in Zweikämpfen durchsetzen und dadurch einige Umschaltmomente und Chancen kreieren. Wir haben nicht aufgegeben und uns mit dem 1:3 durch Ivana Rudelic (74. Minute) verdientermaßen belohnt. Leider ist uns ein weiterer Treffer in der Schlussphase trotz einiger Möglichkeiten verwehrt geblieben“, so der Cheftrainer.
„Wir müssen uns mehr Selbstvertrauen aneignen, entschlossener auftreten, in der Defensive kompakter stehen und die Köpfe auch mal ausschalten und Gas geben“, so Feifel im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Schon am nächsten Freitag (Anstoß um 19:15 Uhr) haben die Leverkusenerinnen beim Auswärtsspiel in Potsdam die Chance auf Wiedergutmachung.
Die Statistik:
Bayer 04: Klink – Csiszár, Friedrich, Barth, Wirtz – Sahlmann, Wimmer, Rackow (71. Vinken), Zeller (79. Göransson), Nikolic, Rudelic
TSG Hoffenheim: Tufekovic – Linder, Bühler, Specht, Pankratz – Dongus, Lattwein, Harsch, Waßmuth (75. Bürger), Billa (75. Beuschlein), Rall (90. Hagel)
Tore: 0:1 Billa (15.), 0:2 Billa (20.), 0:3 Rall (63.), 1:3 Rudelic (74.)
Gelbe Karten: - / Bürger
Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Sereetz)
Zuschauer: 401


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