
Cheftrainer Achim Feifel nahm im Vergleich zum 3:0-Erfolg in Jena zwei Änderungen in seiner Startelf vor: Melissa Friedrich und Dina Blagojević begannen anstelle von Lila Turányi (Bank) und Lara Marti (muskuläre Probleme).
Die Partie brauchte ein wenig Anlaufzeit, ehe sie Fahrt aufnahm. Nach einer guten Viertelstunde gab es den ersten Wachmacher für Bayer 04: Maike Berentzen setzte sich auf Linksaußen durch und flankte anschließend flach ins Zentrum zu Carlotta Wamser, die das Tor von Anna Klink jedoch weit verfehlte (16. Minute). Diese gute Gelegenheit für die Gäste hatte die Schwarz-Roten aufgerüttelt. Leverkusen fand in der Folge besser ins Spiel hinein und war das aktivere Team, im vorderen Drittel mangelte es aber noch zu häufig an Präzision.
Anders in der 38. Minute: Milena Nikolić behauptete im Strafraum stark den Ball gegen zwei Essenerinnen und spitzelte das Leder anschließend rüber zu Dina Blagojevic, die aus 16 Metern sehr sehenswert ins linke obere Toreck vollendete – das 1:0! Diese Führung nahm Bayer 04 auch mit in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel waren vor allem die defensiven Qualitäten der Feifel-Elf gefordert, denn die SGS Essen drückte auf den Ausgleich. Immer wieder in den Fokus rückte dabei Carlotta Wamser. Die 17-Jährige war ein absoluter Aktivposten in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit – die beste Chance hatte sie in der 54. Minute, doch Klink war zur Stelle. Wenige Zeigerumdrehungen später war die Bayer 04-Keeperin allerdings chancenlos: Jill Baijings flankte von der Grundlinie ins Zentrum zur eingewechselten Vivien Endemann. Die 20-Jährige nahm die Kugel an und schob dann ins rechte untere Eck ein – der Ausgleich (64.).
Dieser Treffer hatte den Gästen frischen Wind in die Segel gesetzt. Die Essenerinnen spielten im weiteren Spielverlauf mutig nach vorne und so ergaben sich einige gute Möglichkeiten für das Team von Trainer Markus Högner. Die Schwarz-Roten nahmen diesen Kampf an und verteidigten leidenschaftlich. Am Ende reichte es aber für keinen Punktgewinn, weil die SGS in der Crunchtime eiskalt zuschlug: Bei einer Ecke stieg Beke Sterner am höchsten und versenkte die Kugel per Kopf in die Maschen – das 1:2 in der 85. Minute.
„Mir wäre lieber, ich hätte kein Tor geschossen und meine Mannschaft hätte gewonnen. Leider konnten wir die drei Punkte nicht hierbehalten“, erklärte Dina Blagojević im Anschluss an die Partie und ergänzte: „Wir müssen uns jetzt wieder aufrichten. Wir werden das Spiel analysieren und dann am nächsten Wochenende weitermachen.“
Weiter geht es für die Bayer 04-Frauen am kommenden Freitagabend, 10. September. Dann empfangen Kapitänin Kristin Kögel und Co. Turbine Potsdam. Anstoß der Partie ist um 19.15 Uhr.
Die Statistik:
Bayer 04: Klink – Wieder, Friedrich, Wirtz, Siems – Gräwe, Kögel (58. Zdebel) – Zeller, Blagojevic (69. Arfaoui), Pando (80. Turanyi) – Nikolic
Essen: Winkler – L. Ostermeier, Räcke, S. Ostermeier, Klasen – Senß, Piljic (59. Laurier), Berentzen (59. Baaß), Baijings, Sterner (90. Touon) – Wamser (59. Endemann)
Tore: 1:0 Blagojevic (38.), 1:1 Endemann (63.), 1:2 Sterner (85.)
Gelbe Karte: Senß
Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Sereetz)
Zuschauer: 243

Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Er hat es geschafft: Patrik Schick traf auch beim 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am sechsten Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 – Klubrekord! In einer von Beginn an hochklassigen Partie musste sich die Werkself beim Führungstreffer der Gäste von Derry Scherhant (14.) kurz schütteln und kam dann mit dem Ausgleich von Ibrahim Maza nur sechs Minuten später zurück. In Halbzeit zwei übernahm Schwarz-Rot dann das Zepter im eigenen Stadion und erzielte in Person von Rekordmann Schick den verdienten Siegtreffer. Damit fügte die Werkself dem Sport-Club die erste Saison-Niederlage zu.
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