
„Wir haben das Spiel leider selbst aus der Hand gegeben. Wir waren nach unserem Führungstreffer auf dem Platz nicht mehr aktiv genug, eher schon passiv. So ist der Gegner leicht ins Spiel gekommen“, ärgerte sich Bayer 04-Trainer Achim Feifel.
Die Leverkusenerinnen begannen energisch und belohnten sich schnell mit der Führung. Milena Nikolic lenkte eine Flanke von Henrike Sahlmann per Kopf ins Tor – 1:0 nach sieben Minuten. Nach dem Treffer passierte seitens der Schwarz-Roten daraufhin wenig. Die Gäste dagegen witterten ihre Chancen und nutzten diese auch gnadenlos aus. Nach einem Eckball wurde es im Bayer 04-Strafraum eng und eine Duisburgerin kam zu Fall. Schiedsrichterin Karoline Wacker zeigte auf den Punkt und Kathleen Radtke verwandelte den Elfmeter zum Ausgleich (33.). Nur elf Zeitumdrehungen später wurde der MSV erneut durch einen Standard gefährlich: Nach einer Flanke aus dem Halbraum gelang Kristina Maksuti ein Abstaubertor und brachte die Werkself-Frauen mit 1:2 in den Rückstand.
In der zweiten Hälfte setzten die Bayer 04-Frauen neue Kräfte frei und zwangen die Duisburgerinnen, die sich nur noch aufs Verteidigen konzentrierten, tief in die eigene Hälfte. Im letzten Pass oder im Abschluss der zahlreichen Chancen fehlte es schließlich allerdings an Entschlossenheit. „Wir haben vorne häufig die falsche Entscheidung getroffen – immer war es ein Pass oder ein Dribbler zu viel oder der Abschluss kam zu spät“, stellte Feifel fest. „Wir waren einfach zu harmlos, um aus den guten Situationen Kapital zu schlagen.“ So blieb es beim 1:2 aus Leverkusener Sicht.
„Wir haben nun im zweiten wichtigen Spiel in Folge die Punkte liegen lassen. Das tut mit Blick auf die Tabelle natürlich weh“, so Feifel. Bayer 04 ist nach dem 6. Spieltag in der Tabelle um einen Platz auf Rang 9 gerutscht. „Nun gilt es am Freitag gegen einen bedeutend schwierigeren Gegner wieder zu punkten“, so der Cheftrainer. Am kommenden Freitag, 18. Oktober, empfangen die Bayer 04-Frauen die TSG Hoffenheim im Ulrich-Haberland-Stadion. Anstoß ist um 19.15 Uhr. Die Partie wird live auf Eurosport übertragen.
Die Statistik:
MSV Duisburg: Härling – O’Riordan, Fürst, Debitzki (66. Lange), Hochstein – Radtke, Morina, Zielinski, Angerer – Makas (75. Radke), Maksuti (58. Halverkamps)
Bayer 04: Klink – Vinken (74. Rudelic), Friedrich, Barth, Wirtz – Csiszßar, Sahlmann, Wimmer, Jessen (58. Rackow) – Zeller (80. Göransson), Nikolic
Tore: 0:1 Nikolic (7.), 1:1 Radtke (FE, 33.), 2:1 Maksuti (38.)
Gelbe Karten: Morina, Debitzki, Angerer / Sahlmann, Vinken
Schiedsrichterin: Karoline Wacker (Marbach am Neckar)
Zuschauer: 460


Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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