
Wie erwartet baute der Tabellenführer aus Bayern von der ersten Minute an Druck auf. Die Gastgeberinnen präsentierten sich allerdings hellwach und nahmen den Kampf an. Cheftrainer Achim Feifel stellte sein Team von der Seitenlinie aus, die ehemalige Münchnerin Kristin Kögel agierte in der Leverkusener Schaltzentrale als Wortführerin auf dem Rasen. Durch Ballgewinne im Mittelfeld hielt die Feifel-Elf den Spitzenreiter mit zunehmender Spielzeit zudem immer weiter vom eigenen Tor weg.
In Minute 21 kamen die FC Bayern-Frauen schließlich erstmals zu einem gefährlichen Torabschluss: Linda Dallmann bekam einen Ball hoch über die Abwehr hinweg genau vor die Füße gespielt, schoss Werkself-Torfrau Anna Klink aber in die Arme – kein Problem für die 26-Jährige. Fünf Minuten später suchte Klara Bühl den Abschluss, wieder war Klink zur Stelle. Auf der Gegenseite war es Dora Zeller, die erstmals die FC Bayern-Torfrau Laura Benkarth prüfte (29.).

Kurz darauf folgte eine personelle Hiobsbotschaft: Bayer 04-Kapitänin Ann-Kathrin Vinken knickte ohne Fremdeinwirkung um und konnte nicht weitermachen. Für sie kam Melissa Friedrich in die Partie. Und wenige Minuten vor dem Pausenpfiff erzielten die Gäste dann auch den Führungstreffer: Nach einer Hereingabe von Dallmann köpfte Lea Schüller gegen die Laufrichtung von Klink zum 1:0 ein (38.). So ging es aus schwarz-roter Sicht mit einem knappen Rückstand in die Kabine.
Den Vorsprung ausbauen konnte der Titel-Favorit mit seiner ersten gefährlichen Aktion im zweiten Durchgang. Bühl brachte den Ball hoch rein, FC Bayern-Kapitänin Marina Hegering versenkte die Hereingabe mit dem Kopf wuchtig im Tor (57.). Die Vorentscheidung durch Sydney Lohmann vereitelten die Bayer 04-Frauen zehn Minuten später im Verbund.
Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken ließen es die Spitzenreiterinnen nun etwas langsamer angehen. Die kurz zuvor eingewechselte Viviane Asseyi brachte eine Viertelstunde vor Ende mit ihrem 3:0 schließlich die Vorentscheidung (74.). Den Schlusspunkt setzte Münchens Schüller mit ihrem zweiten Treffer des Tages kurz vor Spielende (87.)

„Wir wollten eine gute Leistung auf den Platz bringen und so lange es geht Paroli bieten. Alles in allem bin ich trotz des Ergebnisses mit dem Einsatz zufrieden“, so Feifel, der auch die Leistung des Gegners honorierte: „Sie sind derzeit einfach die beste Mannschaft Deutschlands und verfügen über große Qualitäten, sich in den Rückraum der Abwehrreihe zu spielen.“
Eine Partie steht für die Bayer 04-Frauen in dieser Saison noch auf dem Plan. Am 6. Juni (Anstoß: 14 Uhr) tritt die Feifel-Elf beim SC Sand an. Das Team aus Baden-Württemberg hat nach dem eigenen 2:0-Sieg beim direkten Konkurrenten SV Meppen am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga in eigener Hand.
Für die Bayer 04-Frauen gilt es ihrerseits, den aktuellen fünften Rang mit etwas Zählbarem in Sand zu sichern. Feifel: „Die Mannschaft hat sich vor der Saison Rang sechs als Ziel gesetzt, da sind wir voll im Soll. Nun wollen wir aber in zwei Wochen Platz fünf perfekt machen. Wie es auch kommt: Am Ende wird es eine Klasse-Saison unserer Mannschaft sein!“
Die Statistik:
Bayer 04: Klink – Kerschowski, Turanyi, Vinken (34. Friedrich), Kempe (69. Sahlmann) – Csiszar (69. Bücher), Matysik, Kögel (88. Zdebel), Zeller (88. Rackow) – Tanaka, Nikolic
FC Bayern: Benkarth – Glas (88. Wenninger), Boye Sörensen, Hegering, Simon – Zadrazil, Magull (46. Beerensteyn) – Lohmann (81. Vilhjalmsdottir), Dallmann, Schüller – Bühl (73 Asseyi)
Tore: 0:1 Schüller (38.), 0:2 Hegering (57.), 0:3 Asseyi (74.), 0:4 Schüller (87.)
Schiedsrichterin: Kathrin Heimann (Gladbeck)

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Werksklubs ist die transparente Offenlegung der Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems (Eco-Management and Audit Scheme, offizieller Umweltmanagement-Standard der Europäischen Union) hat Bayer 04 in diesem Sommer die Umwelterklärung aktualisiert und den detaillierten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2025 vorgelegt.
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