
Cheftrainer Achim Feifel veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Frankfurt auf zwei Positionen: Jessica Wich und Ivana Rudelic ersetzten Pauline Machtens und Henrietta Csiszar.
In einer insgesamt chancenarmen ersten Halbzeit hatte Schwarz-Rot früh die Möglichkeit, in Führung zu gehen: Milena Nikolic tauchte nach einem Zuspiel frei vor Torhüterin Charlotte Voll auf, die den zu unplatzierten Schuss jedoch parieren konnte (5.). Besser machte es auf der Gegenseite Dina Blagojevic, die den SC Sand in Führung brachte (18.). Große Chancen auf beiden Seiten blieben in der Folge aus, mit dem knappen Rückstand ging es für die Bayer 04-Frauen in die Halbzeit. „Wir haben es nicht geschafft, defensiv so kompakt zu agieren, wie wir es uns vorgenommen hatten. In vielen Situationen haben wir taktisch nicht gut verteidigt, insgesamt waren wir einfach zu passiv. So konnte der Gegner in Führung gehen“, ärgerte sich Feifel.
Im zweiten Durchgang trat die Feifel-Elf etwas mutiger auf und konnte sich eigene Torchancen erarbeiten. Ivana Rudelic etwa stand plötzlich frei vor Torhüterin Voll, entschied sich jedoch für einen Querpass, anstatt selbst den Abschluss zu suchen – so konnte Sands Abwehr klären. Wenig später kam Nikolic im Strafraum zum Abschluss, scheiterte aber an der SC-Keeperin. „In der zweiten Halbzeit haben wir insgesamt besser gespielt. Wir konnten das Spiel kontrollieren und uns eigene Möglichkeiten erarbeiten. Aus diesen haben wir allerdings kein Kapital geschlagen und deshalb verdientermaßen verloren“, resümierte der Bayer 04-Cheftrainer.
So geht es weiter:
Die Bayer 04-Frauen belegen mit 13 Punkten weiterhin den neunten Tabellenplatz. Durch die folgende Länderspielpause ist die Feifel-Elf erst wieder am Samstag, 21. März, im Einsatz. Ab 14 Uhr gastiert die TSG 1899 Hoffenheim zum DFB-Pokal Viertelfinale am Kurtekotten.
Die Statistik:
SC Sand: Voll – Caldwell, Moorrees, Brandenburg, Fiebig – van Bonn, Georgieva – Blagojevic (76. Schaber), Prohaska, Sehan – Hoppius (90.+1 Pinther)
Bayer 04: Klink – Kerschowski, Meier, Barth, Wirtz – Sahlmann, Wich (79. Reger), Vinken, Rudelic (79. Göransson) – Uerbach (79. Jessen), Nikolic
Tore: 1:0 Blagojevic (18.)
Gelbe Karten: Caldwell, Moorrees, Prohaska – Sahlmann, Wirtz
Schiedsrichterin: Angelika Söder (Ingolstadt)
Zuschauer: 650

Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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