
Den besseren Start in das Duell erwischten die Gäste aus Leverkusen: Jessica Wich näherte sich mit zwei Freistößen erstmals dem Tor von USV-Keeperin Inga Schuldt an (4., 6.). Jena kam nach einer knappen Viertelstunde zum ersten Torabschluss, der Distanzschuss von Marza Julevic ging jedoch deutlich am von Anna Klink gehüteten Gehäuse vorbei (13.). Die Werkself-Frauen hatten etwas mehr Spielanteile und suchten den Weg zum Tor, die Chancen von Dora Zeller (24.), Ivana Rudelic (28.) und Pauline Machtens (31.) blieben jedoch ungenutzt. „Der Gegner stand sehr defensiv in der eigenen Hälfte. Wir haben es im ersten Durchgang insgesamt zu selten geschafft, uns hinter die letzte Kette zu kombinieren. Dazu kamen technische Fehler. Deshalb konnten wir uns nur wenige Torchancen herausspielen“, resümierte Cheftrainer Achim Feifel die erste Halbzeit.
Der 55-Jährige reagierte zum Wiederanpfiff mit einem Dreifach-Wechsel: Henrietta Csiszár, Frederike Kempe und Lena Uebach kamen für Wich, Barbara Reger und Gianna Rackow ins Spiel. Der erste Abschluss im zweiten Durchgang gehörte erneut den Leverkusenerinnen. Dieses Mal prüfte Sandra Jessen Schlussfrau Schuldt (47.). Jena kam im Gegenzug durch Christin Meyer in den Leverkusener Strafraum, der Schuss verfehlte das Tor jedoch (50.). Wenige Minuten später konnte Jena nach einem Ballverlust im gegnerischen Aufbauspiel schnell umschalten, erneut bekam Meyer das Spielgerät aber nicht im Kasten von Klink unter (56.). Mit zunehmender Spieldauer wurde Bayer 04 dann immer dominanter. Doch auch Milena Nikolic konnte den Ball aus bester Position nicht an Schuldt vorbeibringen (70.).
In der 76. Minute stand die Jenaer Schlussfrau abermals im Fokus: Zeller wurde nach einem Zuspiel im Strafraum von den Beinen geholt, Schiedsrichterin Dr. Riem Hussein entschied sofort auf Elfmeter. Merle Barth trat an, Schuldt ahnte die Ecke - und parierte. In der Schlussphase versuchten beide Teams, das Siegtor zu erzielen. Ein Treffer blieb jedoch aus.
„Es fühlt sich eher nach zwei verlorenen Punkten an. Wir haben in der zweiten Halbzeit mehr Druck ausgeübt und konsequenter nach vorne gespielt. Dadurch hatten wir einige gefährliche Torgelegenheiten, aus denen leider kein Treffer resultierte“, fasste Feifel die Partie zusammen.
Für die Bayer 04-Frauen geht es in wenigen Tagen mit einem weiteren wichtigen Spiel im Abstiegskampf weiter: Am Sonntag, 21. Juni, gastiert der 1. FC Köln am Kurtekotten. Anstoß der Partie ist um 15 Uhr.
Die Statistik:
FF USV Jena: Schuldt – Sedlackova (64. Große), Arnold, Kremlitschka (80. Adam), Paulsen – Seiler, Julevic (56. Juckel), Görlitz (56. Tellenbröker), Meyer – Kreil (80. Schlichting), Fudalla
Bayer 04: Klink – Vinken, Barth, Wirtz, Jessen – Wich (46. Csiszar), Reger (46. Kempe), Zeller, Machtens (54. Nikolic)– Rackow (46. Rackow), Rudelic
Gelbe Karten: Seiler - Jessen
Schiedsrichterin: Dr. Riem Hussein (Bad Harzburg)

Bei Turnieren in gleich vier europäischen Ländern messen sich die Leverkusener Junioren-Teams von U17 bis U8 mit dem Nachwuchs der Top-Teams des Kontinents. Derweil bestreitet die U16 gegen den direkten Konkurrenten Borussia Dortmund ein wichtiges Ligaspiel. Ebenfalls in der Liga wollen die U16-Juniorinnen im Duell mit dem 1. FC Köln den Derbysieg nach Leverkusen holen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Zum Ende der Saison 2025/26 kann auch bei einem besonderen Projekt im Bereich der Nachwuchs- und Gesundheitsförderung von Bayer 04 auf eine rundum gelungene Veranstaltungsserie zurückgeblickt werden: Mit dem jüngsten Termin ist „Werkself hautnah – gesund erleben“ für diese Spielzeit erfolgreich zu Ende gegangen.
Mehr zeigen
6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
Mehr zeigen
Bayer 04-Sommer-Zugang Paulina Platner spricht im Werkself-TV-Interview über ihre ersten Eindrücke in Leverkusen, beschreibt sich als Mensch sowie Spielerin und formuliert ihre Ziele mit den Bayer 04-Frauen in den kommenden Jahren...
Mehr zeigen