
„Atalanta ist eine Mannschaft mit einem sehr modernen Spielansatz“, betonte etwa Cheftrainer Gerardo Seoane kurz nach der Auslosung im Rahmen der Pressekonferenz zum Bundesliga-Heimspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld (26. Februar, 15.30 Uhr). „Es wird eine sehr spannende und schwierige Aufgabe gegen Bergamo.“ Diese Vermutung bestätigen unter anderem die Leistungen der Norditaliener aus den vergangenen Jahren.
Die Gründung des Klubs aus der Lombardei geht auf das Jahr 1907 zurück, die heutige offizielle Bezeichnung Atalanta Bergamasca Calcio hat seit 1945 Bestand. Benannt ist der Klub nach Atalante, einer Figur der griechischen Mythologie. Bis auf wenige Jahre ist Bergamo seit den 1940er Jahren durchgängig in der Serie A unterwegs, ein Ligatitel blieb ihnen jedoch bis heute verwehrt. Die beste Platzierung erreichte La Dea (deutsch: „die Göttin“), wie das Team auch genannt wird, in der Saison 2018/19. Am Ende stand der dritte Rang – den Atalanta in den beiden darauffolgenden Spielzeiten wiederholen konnte. In den vergangenen fünf Spielzeiten stand jeweils ein einstelliger Tabellenplatz. Die positive Entwicklung wird vor allem mit einem Namen in Verbindung gebracht.

Es ist der von Chefcoach Gian Piero Gasperini. Der heute 64-Jährige kam vor der Saison 2016/17 vom CFC Genua in die Lombardei. Der einstige Mittelfeldprofi (59 Serie A-Spiele) begann seine Trainerlaufbahn in der Nachwuchsabteilung von Juventus Turin, seine erste Station als Chefcoach war der FC Crotone. Es folgten Engagements bei Genua, Inter Mailand, dem US Palermo, erneut Genua sowie schließlich Atalanta Bergamo. 2019 und 2020 wurde Gasperini zu Italiens Trainer des Jahres gewählt.
Aus deutscher Sicht hat der bekannteste Akteur die Norditaliener im Winter verlassen: Robin Gosens, 13-facher deutscher Nationalspieler, wechselte ligaintern zu Inter Mailand. Doch auch ohne den linken Flügelspieler ist der Atalanta-Kader weiter hochkarätig bestückt. In der defensiven Mittelfeldzentrale etwa sind Mario Pasalic, Marten de Roon und Remo Freuler unersetzlich, davor wirbelt Ruslan Malinovskyi. Der erfolgreichste Torjäger ist der Kolumbianer Duván Zapata, der aktuell jedoch an einem Muskelfaserriss laboriert.
Die Heimspielstätte Atalantas ist das Gewiss Stadium, das seit 2017 dem Klub gehört und in den Jahren 1927 und 1928 erbaut worden ist. Die Arena im Norden Bergamos fasst 22.512 Fans, Stehplätze gibt es nicht.

Werkself-TV zeigt nach der 0:1-Niederlage von Bayer 04 bei der TSG Hoffenheim am 18. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Christian Ilzer und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt die 0:1-Niederlage von Bayer 04 bei der TSG Hoffenheim am 18. Bundesliga-Spieltag re-live...

Prognosen lassen sich für das Duell der Tabellennachbarn am Samstagnachmittag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky und im Werkself-Radio, Konferenz bei DAZN) nur schwer aufstellen. Zwar macht auf Seiten der Werkself die höchste Auswärtssiegquote Mut, die TSG Hoffenheim spielt jedoch ihre zweitbeste Bundesligasaison und hat nur eine der letzten zehn Partien verloren. Ein gutes Omen für einen Bayer 04-Dreier: Schiedsrichter Daniel Schlager pfiff bereits den letzten Auswärtssieg der Leverkusener bei der TSG (4:1). Die Kurzpässe.
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Zum Abschluss des Winter-Trainingslagers in Portugal haben die Bayer 04-Frauen ihre Generalprobe für den Start in die zweite Saisonhälfte überzeugend gemeistert. Im Test gegen den Schweizer Tabellenführer Servette FCCF gelang der Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold im Monte Gordo Sports Complex ein 3:0 (2:0)-Erfolg. Carlotta Wamser (4.), Vanessa Fudalla (18.) und Loreen Bender (53.) erzielten die Treffer für die Leverkusenerinnen, die sich seit dem vergangenen Samstag an der Algarve auf die Rückrunde eingestimmt hatten.
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die ausgefallene Partie beim Hamburger SV im Rahmen des 17. Bundesliga-Spieltags neu angesetzt. Die Begegnung, die eigentlich hätte am vergangenen Dienstag stattfinden sollen, ist nun für Mittwoch, 4. März (Anstoß: 20:30 Uhr, live auf Sky), terminiert worden.
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