
Besonders eine Partie zur späteren Anstoßzeit könnte auch für die, die es mit Schwarz-Rot halten, noch von besonderer Bedeutung werden. Um 21 Uhr (live auf DAZN) stehen sich der italienische Vizemeister Inter Mailand und der FC Getafe aus Spanien gegenüber. Der Viertelfinal-Teilnehmer wird in diesem Fall – anders als bei Bayer 04 und Glasgow – in nur einer Begegnung ermittelt, da das für März geplante Hinspiel der Pandemie zum Opfer gefallen war. Nun stehen sich die „Nerazzurri“ und der Vorstadtklub aus dem Großraum Madrid auf neutralem Grund in Gelsenkirchen gegenüber. Der Sieger der Partie trifft am 10. August (21 Uhr) im Rahmen des EL-Finalturniers in NRW im Viertelfinale in Düsseldorf auf die Werkself oder die Rangers.
Der FC Getafe beendete die Corona-Spielzeit in der spanischen La Liga auf Rang acht, verpasste damit knapp die Qualifikation über die Liga zur Teilnahme an der Europa League in der kommenden Saison. Während die Spanier ihr letztes Pflichtspiel Mitte Juli absolviert hatten, lief Inter in der Serie A noch bis zum vergangenen Wochenende auf und machte im Topspiel bei Atalanta Bergamo den dritten Sieg in Folge perfekt (2:0). Nicht zuletzt wegen der beeindruckenden Form der „Nerazzurri“ nach der Corona-Pause betonte Getafe-Experte Emilio Contreras (Marca.com) im Vorfeld des Achtelfinals: „Inter ist der klare Favorit. Aufgrund der Vereinshistorie, des Kaders und weil sie – anders als Getafe – bis zuletzt im Spielrhythmus waren. Ich sehe die Italiener zu 80 Prozent vorne, auch wenn Getafe immer gefährlich ist und kämpfen wird.“
Einen Vorteil für seine Landsmänner, bei denen der erfahrene Kapitän Jorge Molina als Wortführer in der Kabine gelte, sieht Contreras allerdings in der Konstellation mit nur einer Partie statt, wie ursprünglich vorgesehen, Hin- und Rückspiel: „Das ist immer ein Vorteil für die Mannschaft mit der geringeren Qualität.“
Auch der Italien-Korrespondent und Inter-Experte des Fußball-Fachmagazins kicker sieht die Mailänder in der Favoritenrolle. „Inter hat in der Serie A mit 82 Zählern den Punkterekord aus dem Triple-Jahr 2010 eingestellt. Der zuletzt mehrere Wochen anhaltende Drei-Tages-Rhythmus hat zum Ende der Liga hin allerdings an den Kräften gezerrt“, so Oliver Birkner. „Ob Getafe mit den zweieinhalb Wochen Pause oder Inter mit dem eng getakteten Spielbetrieb bis vor wenigen Tagen besser bedient ist – das wissen wir erst nach dem Spiel.“
Zeitgleich zum Duell zwischen Inter und Getafe und damit ebenfalls um 21 Uhr (live auf DAZN) kehrt auch ein Top-Kandidat von der Insel zurück auf die europäische Bühne. Nach dem 5:0-Hinspielsieg beim österreichischen Linzer ASK ist der Einzug ins Viertelfinale für Manchester United nur noch Formsache. Die Partie steigt im Old Trafford, da die erste Begegnung in Österreich unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona-Krise und der folgenden Spielpause noch ausgetragen worden war.
Die Red Devils drehten seit dem Re-Start so richtig auf, verloren lediglich das Endspiel im FA Cup gegen Chelsea (1:3) und sicherten sich im Liga-Endspurt ohne Niederlage sogar noch Rang drei. Die Nordengländer wollen ihr bisher erfolgreiches Spieljahr 2020 mit dem Europa-League-Titel krönen.
Bereits um 18.55 Uhr (live auf DAZN) stehen sich unter anderem der FC Kopenhagen und Istanbul Basaksehir in der dänischen Hauptstadt gegenüber. Die Skandinavier müssen eine 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel in der Türkei aufholen, um erstmals in der Vereinsgeschichte das Viertelfinale in einem großen europäischen Wettbewerb zu erreichen. Wie im Fall von Manchester United und dem Linzer ASK würde Bayer 04 bei eigenen erfolgreichen Ergebnissen auch auf den FCK oder Basaksehir erst im Endspiel treffen können.
Anders sieht das beim VfL Wolfsburg und Schachtar Donezk aus. Die Niedersachsen müssen im ukrainischen Kiew die 1:2-Heimniederlage aus dem Achtelfinal-Hinspiel egalisieren. Auf den Sieger dieser Partie könnte die Werkself bei eigenem Weiterkommen im Achtel- und Viertelfinale dann möglicherweise am 17. August (21 Uhr) im Halbfinale in Düsseldorf treffen (s. Turnierbaum unten).
Das Europa-League-Endspiel ist für den 21. August (21 Uhr) in Köln vorgesehen. Alle ausstehenden Partien in dem Wettbewerb werden ohne Zuschauer ausgetragen und finden ab dem Viertelfinale in Nordrhein-Westfalen statt; die Spielorte sind Duisburg, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Köln.


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