
„Mühelos zum Gruppensieg“ titelt der Kölner Stadt-Anzeiger und schreibt: „Ein Kampf um Platz eins in der Gruppe war es streng genommen nicht am Donnerstagabend in der BayArena. Dafür hätten zwei Teams sich tatsächlich um den Sieg bemühen müssen. Viel mehr spazierte Bayer 04 Leverkusen zu einem 4:0 (2:0)-Erfolg gegen ein zeitweise erschreckend schwaches Slavia Prag, sicherte sich eine gute Ausgangslage für die Auslosung der Europa-League-Zwischenrunde am kommenden Montag in Nyon (13 Uhr) und eine zusätzliche Prämie von einer Million Euro. Nebenbei bastelt die Werkself weiter an ihrer herausragenden Hinrunden-Statistik: Es war der zwölfte Sieg im 17. Pflichtspiel, bei vier Unentschieden und nur einer Niederlage – kassiert in Unterzahl im Hinspiel in Prag.“
Die Bild-Zeitung hebt den Doppeltorschützen der Werkself hervor: „Bailey-Show und Tor-Rekord. Peng! Peng! Peng! Peng! Bayer Leverkusen gewinnt gegen Slavia Prag das Finale um Platz 1 in der Gruppe C der Europa League 4:0. Die Werkself erzielte 21 Tore in der Gruppenhase – so viele schaffte noch keine deutsche Mannschaft in diesem Wettbewerb. [...] 45 Minuten durfte sich Leon Bailey ,austoben' – er legte die nächste Show hin! Bailey: ,Es war eine großartige Team-Leistung ohne Gegentor!' Der Jamaikaner glänzte mit einem Doppelpack. Baileys 1:0 legte Karim Bellarabi auf (8.). Das 2:0 (32.) war ein Abstauber, zuvor hatte Patrik Schick mit einem Flugkopfball nur den Pfosten getroffen.“

Ebenso wie die Bild-Zeitung bewertete auch die Rheinische Post den Auftritt Baileys mit der Note eins. Kaum weniger positiv wurde die Leistung von Daley Sinkgraven eingeordnet: „Der Niederländer leitete das 1:0 durch Leon Bailey mit einem die Defensive aushebelnden Pass auf Karim Bellarabi ein. Im linken Mittelfeld aufgeboten zeigte Bayers Nummer 22, dass er viel mehr kann, als nur verteidigen. Sein Abstauber zum vermeintlichen 2:0 (26.) wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung aberkannt – eine Fehlentscheidung des Unparteiischen. Bereitete zudem das 3:0 (59.) vor.“
Auch der kicker nimmt in seiner Online-Ausgabe Bezug auf die glänzende Offensive der Leverkusener: „Bereits früh in der Partie hatte Leverkusen einen Rekord aufgestellt – zumindest einen nationalen. Vor dem Spiel gegen Slavia Prag waren dem Team von Peter Bosz ganze 17 Treffer in der Europa-League-Gruppenphase gelungen und damit so viele wie Werder Bremen 2009 und Eintracht Frankfurt 2019. Mehr hatte bislang noch kein deutsches Team in der Geschichte des Wettbewerbs (seit 2008) aufzuweisen – bis Leon Bailey am Donnerstagabend das 1:0 für Leverkusen erzielte. [...] Am Ende fehlte nur noch ein einziges Tor, um den ewigen Europa-League-Rekord einzustellen. Die SSC Neapel um Gonzalo Higuain, José Callejon und Dries Mertens hatte in der Saison 2015/16 unter Maurizio Sarri in der Gruppenphase ganze 22 Treffer erzielt. Eine am Ende aber alles andere als unerreichbare Marke für Leverkusen, bedenkt man, dass Bayer 04 sowohl beim 3:2 gegen Nizza als auch an diesem Donnerstag gegen Prag ein regulärer Treffer wegen angeblichen Abseitsstellungen aberkannt worden war.“



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