
14 Spiele, 32 Punkte, Platz 1 – Ferencvaros Budapest ist momentan auf bestem Wege, zum vierten Mal in Folge die ungarische Meisterschaft zu gewinnen. Seit dem 10. Spieltag musste das Team von Cheftrainer Peter Stöger in der OTP Bank Liga keine Niederlage mehr hinnehmen. Allerdings: Am vergangenen Samstag kamen die Budapester gegen den Tabellen-Dritten Puskas Akademia erstmals nicht über ein Unentschieden hinaus (1:1), nachdem sie zuvor fünf Liga-Spiele in Folge allesamt zu Null gewonnen hatten. „Wir sind nicht in die torgefährlichen Räume gekommen. Ich hätte mir mehr Flanken in den Strafraum gewünscht“, attestierte Stöger, der einst den 1. FC Köln und Borussia Dortmund trainiert hatte, seiner Mannschaft fehlenden Offensiv-Drang.
In der Europa League wartet Ferencvaros unterdessen noch auf den ersten Zähler. Mit einer Tordifferenz von -8 bilden die Ungarn das abgeschlagene Schlusslicht in Gruppe G. Im Hinspiel in der BayArena musste die Stöger-Elf eine 1:2-Niederlage einstecken, auch gegen Real Betis Sevilla (1:3, 0:2) sowie Celtic Glasgow (0:2, 2:3) gab es keine Punkte. Das Duell mit der Werkself wird demnach auch der letzte Europa-League-Abend für Budapest werden, denn ein Weiterkommen ist inzwischen logischerweise unmöglich.
Personell muss Stöger aller Voraussicht nach auf Außenverteidiger Eldar Civic verzichten. Der bosnische Nationalspieler hat sich gegen Puskas Akademia eine schwerere Verletzung zugezogen. Auch wird der 55-Jährige am Donnerstag wohl ohne die beiden Mittelfeldspieler Balint Vecsei und Somalia planen müssen.
Berechtigte Hoffnung besteht hingegen bei Myrto Uzuni: Gegen Puskas Akademia gab der 26-jährige Flügelstürmer, der zuvor zwei Partien verletzungsbedingt verpasst hatte, sein Comeback und wirkte nach seiner Einwechslung eine knappe halbe Stunde mit. Gut möglich, dass er gegen Bayer 04 in der Startelf stehen wird – und den Gastgebern eine große Portion Torgefahr zurückbringt. Mit 20 Treffern und 8 Assists in 27 Pflichtspielen ist Uzuni der gefährlichste Akteur im Kader der Ungarn.
Dass Ferencvaros bisher lediglich 12 Gegentore in den 5 Europa-League-Spielen kassiert hat und damit eins weniger als Celtic Glasgow, ist vor allem Torwart und Kapitän Denes Dibusz zu verdanken. Der 19-fache ungarische Nationalkeeper zählt – gemessen an der Anzahl an Paraden – aktuell zu den besten Schlussmännern in diesem Wettbewerb. Bei seinen vier EL-Einsätzen musste der 31-Jährige zwar neunmal hinter sich greifen, konnte sich aber ebenso mit insgesamt 20 (!) Paraden auszeichnen.
Damit zeigte er gemeinsam mit Cezary Miszta (Legia Warschau) und Bayer 04-Kapitän Lukas Hradecky die zweitmeisten Paraden aller Torhüter in der Gruppenphase – nur Celtics Joe Hart hat mehr vorzuweisen (23). Dibusz wird seine Bilanz gegen die Werkself wohl weiter ausbauen können; er ist – anders als Hradecky, den Andrey Lunev ersetzen wird – für die Startelf eingeplant.


Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Was für ein Spiel für die U19 von Bayer 04: Beim 4:3-Erfolg beim VfL Bochum 1848 drehte die junge Werkself die Partie spektakulär in der Nachspielzeit. Einen schwereren Stand hatte die U17, die beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 unterlag. Großen Jubel gab es dafür bei gleich drei Juniorinnen-Teams, die teils gegen ältere Gegnerinnen den Einzug in die jeweiligen Finals des Kreispokals perfekt machten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Auch in der zweiten Länderspielperiode der Saison 2026/27 reisen wieder Bayer 04-Nachwuchsakteure zu ihren Nationalteams – darunter wie so häufig auch DFB-Auswahlen.
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