
In der heimischen Liga ist Ferencvaros Budapest unangefochtener Tabellenführer. Mit 14 Punkten Vorsprung vor dem Zweiten Kecskemeti TE steuern die Grün-Weißen ihrem 34. Meistertitel in Ungarn entgegen. Es wäre ihr fünfter in Serie. Der Klub ist in der Liga zwar seit 13 Spielen ungeschlagen, konnte allerdings von den vergangenen vier Partien nur eine gewinnen (drei Remis). Auch am vergangenen Wochenende kam die Mannschaft des russischen Trainers Stanislav Cherchesov nicht über ein 1:1 gegen den Tabellensiebten Mezökövesd-Zsory SE hinaus. Nach der frühen Führung durch Stürmer Adama Traoré gelang den Gästen noch in der ersten Halbzeit der Ausgleich.
Im nationalen Pokalwettbewerb musste Titelverteidiger Ferencvaros völlig überraschend bereits im Oktober 2022 die Segel streichen. Man verlor im Sechzehntelfinale beim Drittligisten KSE Ivancsa mit 2:3 nach Verlängerung. In den Qualifikationsrunden für die UEFA Champions League waren die Ungarn am FK Qarabag Agdam aus Aserbaidschan gescheitert – nach einem 1:1 im Auswärtsspiel verlor man zu Hause mit 1:3.
Sehr viel besser lief es für Ferencvaros in der UEFA Europa League. Dort setzte sich der Klub in einer Gruppe mit Roter Stern Belgrad, Trabzonspor und AS Monaco am Ende als Gruppensieger vor den Monegassen durch, gegen die Bayer 04 ins Achtelfinale eingezogen war. Wie schwierig zu bespielen die Ungarn sind, hat die Werkself in der vergangenen Saison ebenfalls in der Europa League erfahren. Beide Begegnungen in der Gruppenphase waren ganz enge Duelle. Bayer 04 hatte sein Heimspiel 2:1 gewonnen und dann in Budapest mit 0:1 verloren. Es war die einzige Niederlage der Werkself in der Gruppenphase. Auch der FC Augsburg musste sich jüngst während seines Winter-Trainingslagers in Benidorm dem ungarischen Rekordmeister geschlagen geben und unterlag durch zwei Treffer von Xavier Mercier mit 0:2.
Als die Werkself in der Saison 2021/22 in den Gruppenspielen auf Ferencvaros Budapest traf, hieß der Trainer dort noch Peter Stöger. Kurz vor Weihnachten 2021 wurde der Österreicher nach nur einem halben Jahr im Amt von Stanislav Cherchesov abgelöst. Der ehemalige russische Nationaltorhüter (50 Länderspiele), der zwischen 1993 und 1995 zwei Jahre lang bei Dynamo Dresden zwischen den Pfosten stand, war zuvor fünf Jahre lang Nationaltrainer Russlands gewesen. Er hatte die Auswahl 2018 bei der WM im eigenen Land bis ins Viertelfinale geführt. Mit Ferencvaros wurde der 59-Jährige, der fast perfekt deutsch spricht, im vergangenen Jahr Meister und Pokalsieger.
In seiner Mannschaft hat sich personell im vergangenen Dreiviertel Jahr einiges getan. Zahlreiche Spieler verließen den Klub, darunter die aus der Bundesliga bekannten Offensivkräfte Marko Marin (Borussia Mönchengladbach und SV Werder Bremen) und Robert Mak (1. FC Nürnberg). Marin beendete seine Karriere und arbeitet aktuell als Chefscout bei Roter Stern Belgrad. Mak wechselte nach Australien zum FC Sydney. Auch Innenverteidiger Miha Blazic (jetzt Angers SCO), der zentrale Mittelfeldspieler Stjepan Loncar (KV Kortrijk) und Flügelstürmer Oleksandr Zubkov (Schachtar Donezk), die beim vergangenen Aufeinandertreffen mit der Werkself in der Startformation gestanden hatten, sind nicht mehr an Bord. Besonders schmerzlich dürfte Ferencvaros freilich seinen Mittelfeldspieler Aissa Laidouni vermissen. Der 26-jährige Tunesier, der beim 1:0 gegen die Werkself im Dezember 2021 das entscheidende Tor erzielt hatte, hat bei der WM in Katar auf sich aufmerksam gemacht und wurde Ende Januar dieses Jahres vom 1. FC Union Berlin verpflichtet.
Neu im Team ist hingegen Rechtsaußen Adama Traoré, der malische Nationalspieler ist mit insgesamt 11 Saisontoren (4 Assists) bester Scorer der Grün-Weißen, gefolgt von Mittelstürmer Ryan Mmaee (11 Tore, 3 Vorlagen). Erfolgreichster Vorbereiter ist der Brasilianer Marquinhos mit 7 Assists. Zu den Stützen des Cherchesov-Teams zählen außerdem Ryan Mmaees älterer Bruder Samy, der meist mit dem Niederländer Mats Knoester die Innenverteidigung bildet, sowie die Mittelfeldspieler Balint Vecsei und Kristoffer Zachariassen und Stürmer Tokmac Choi Nguen. Großer Rückhalt der Mannschaft ist Kapitän und Torhüter Denes Dibusz. Am Montag dieser Woche gab der Klub zudem die Verpflichtung des chilenischen Linksaußen Angelo Sagal bekannt.
In der heimischen Liga führt Ferencvaros fast konkurrenzlos das Tableau an. 50 Punkte, 46:17-Tore - so lautet die Bilanz. Damit hat der Budapester Hauptstadtklub nicht nur die mit Abstand meisten Tore erzielt, sondern auch die wenigsten kassiert. Der ungarische Nationaltorhüter Denes Dibusz zählt zu den besten seines Fachs in der Europa League. Auch in der Offensive bieten die Grün-Weißen viel Qualität auf. Neuzugang Adama Traoré kommt mit hohem Tempo meist über die linke Seite, auf der rechten Bahn sorgt der Norweger Zachariassen für Betrieb. Im Sturmzentrum war zuletzt der marokkanische Nationalspieler Ryan Mmaee gesetzt. Vor allem zu Hause in der Groupama Arena ist Ferencvaros eine Macht. In der Europa League hat der Klub in Budapest in der Gruppenphase kein Spiel verloren (2 Siege, 1 Remis). Auch in der Liga ist man dort in dieser Saison noch ungeschlagen (8 Siege, 3 Remis).
Mit Aissa Laidouni hat Cherchesov einen absoluten Leader und Abräumer im Mittelfeld verloren. Es bleibt abzuwarten, ob Ferencvaros diese zentrale Position gleichwertig ersetzen kann. Bei Union Berlin hat sich der Tunesier bereits als Stammspieler etabliert. Bei aller Dominanz im eigenen Land, konnte der Traditionsklub international noch nicht auf höchstem Niveau überzeugen. Die Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Champions League in der Saison 2020/21 war gleichwohl ein großer Erfolg. In einer Gruppe mit dem FC Barcelona, Juventus Turin und Dynamo Kiew wurde Ferencvaros jedoch ohne Sieg Letzter.
Dass die Ungarn ein unbequemer Gegner sind, hat die Werkself 2021/22 in der Europa League selbst erfahren. Und auch im laufenden Wettbewerb konnte der Hauptstadtklub überzeugen. „Ferencvaros ist in der Gruppenphase Erster geworden vor Monaco. Das sagt einiges, denn wir haben ja gesehen, wie stark Monaco ist“, warnte Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport von Bayer 04, im Zuge der Achtelfinal-Auslosung. Dennoch gehe man die Aufgabe sehr selbstbewusst an und wolle schon im Hinspiel in der BayArena ein gutes Ergebnis erzielen. Das wird bei der Heimstärke der Grün-Weißen auch vonnöten sein. Machbar ist die Aufgabe allemal.

Ausgelassene Stimmung von Hitdorf bis Opladen – auch in diesem Jahr ließen wieder etliche junge wie alte Karnevalisten gemeinsam mit Schwarz-Rot die Kamelle fliegen. Los ging es am Karnevalsfreitag in Hitdorf, bevor der bunte Bayer 04-Wagen am darauffolgenden Valentinstag in Schlebusch vorbei an 40.000 fröhlichen Jecken zog. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer feierten am Sonntag in Wiesdorf mit, bevor zum Finale am Rosenmontag in Opladen trotz des regnerischen Wetters noch einmal 30.000 lachende Gesichter dem Bayer 04-LKW zujubelten.
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Nach dem „Tour-Pass“ für die Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 geht es in den anstehenden K.-o.-Play-offs mit dem „SoD-Unplugged-Ticket“ weiter! Die Aktion richtet sich erneut exklusiv an alle Bayer 04-Clubmitglieder. Das „SoD-Unplugged-Ticket“ ist ab dem Tag des Hinspiels bei Olympiakos Piräus (Mi., 18. Februar) und bis einschließlich Samstag, 28. Februar, am Service Counter in der Fanwelt erhältlich. Zu gewinnen gibt es 6x 1 von einem Werkself-Profi unterschriebenes Schallplatten-Cover im „Sound of Dreams“-Look!
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Nach dem umjubelten 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln mischen die Bayer 04-Frauen weiterhin in der Spitzengruppe der Bundesliga mit. Wer die Werkself im Rennen um Platz drei live vor Ort unterstützen möchte, kann ab sofort auch Tickets für das Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena erwerben. Auch Karten für das kommende Duell am Sonntag, 22. Februar, im Ulrich-Haberland-Stadion gegen die TSG Hoffenheim sind noch verfügbar. Alle Infos im Überblick.
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Noch einmal Vollgas geben! Am heutigen Dienstag, 17. Februar (ab 18 Uhr live auf Twitch), bestreitet das #B04eSports-Team die übrigen drei Vorrunden-Spiele des fünften und finalen Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. Gegen den 1. FC Nürnberg, den 1. FC Magdeburg sowie den FC Bayern München wollen die Leverkusener Konsolen-Profis den Einzug in die Offline-K.-o.-Runde perfekt machen und dort wertvolle Zähler für die Gesamttabelle und den Kampf um das Final-Event um die Deutsche Klub-Meisterschaft sammeln. Der Gegner-Check.
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Auf ein Neues also: Vier Wochen nach dem 2:0-Heimsieg in der Ligaphase der UEFA Champions League empfängt Olympiakos Piräus die Werkself an diesem Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei DAZN und im Werkself Radio), nun zum Hinspiel in den K.-o.-Play-offs ein zweites Mal binnen kurzer Zeit im Stadio Georgios Karaiskakis. Und es dürfte wieder ein hochintensives Duell in feuriger Atmosphäre werden.
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