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3.10.2018Europa League

„Die Achse und die Statik sollten stehen“

Das erste Heimspiel in der UEFA Europa League seit März 2016 steigt am Donnerstagabend (4. Oktober, 18:55 Uhr) in der BayArena: Die Werkself empfängt AEK Larnaka aus Zypern. Auf der Pressekonferenz am Tag der deutschen Einheit nahm neben Heiko Herrlich auch Torhüter Lukas Hradecky teil.
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Der Schlussmann der Werkself ordnete auf Nachfrage der Medienvertreter direkt zu Beginn das 2:4 gegen Borussia Dortmund ein: „Das Spiel gegen Dortmund hat uns natürlich weh getan. Eine 2:0-Führung darf man gegen keinen Gegner wegschmeißen. Aber jetzt, nachdem wir das Spiel analysiert haben, muss man Folgendes ganz klar sagen: Wir sollten nicht alles schwarz sehen. Denn wir haben in der Analyse auch eine Menge Positives finden können. Jetzt gilt es, eben diese positiven Dinge mit in das Europapokal-Spiel zu nehmen. Wir wollen frühestmöglich unser Ziel erreichen, in die nächste Runde einzuziehen. Dafür können wir morgen einen großen Schritt machen.“

Ähnlich sah es auch Cheftrainer Heiko Herrlich. Er äußerte sich im Anschluss über…

…die Zielsetzung: „Wir sind mit dem Dreier in Rasgrad trotz eines 0:2-Rückstands gut in den Wettbewerb gestartet. Unser Ziel ist es, morgen nach dem Spiel sechs Punkte auf dem Konto zu haben. Damit wir das erreichen, wünsche ich mir die selbe Leidenschaft wie im Spiel gegen Dortmund – und dass wir die auch über 90 Minuten zeigen werden.“

…mögliche Wechsel in der Startelf: „Ich habe in den letzten Tagen mit einigen Spielern gesprochen, um einschätzen zu können, wie frisch sie sind. Natürlich gibt es insgesamt ein paar Probleme, die der hohen Belastung geschuldet sind. Daher werden wir dem ein oder anderen auch eine Pause gönnen. Trotzdem gilt es, die richtige Mischung zu finden. Denn die Achse und die Statik sollten stehen.“
…einzelne Personalien: „Mir steht derselbe Kader zur Verfügung wie im Spiel gegen Dortmund. Für meine Larnaka-Planungen kommt Karim Bellarabi hinzu, der in der Bundesliga aufgrund der Sperre noch keine Option für mich ist. Mitchell Weiser, der ja zuletzt etwas angeschlagen war, hat gestern über die volle Distanz trainieren können. Daher bin ich optimistisch, dass auch er morgen wieder eine Rolle spielen kann.“

24.000 Zuschauer werden morgen Abend in der BayArena erwartet. Für alle, die das Spiel nicht vor Ort anschauen können, gibt es wie gewohnt den Live-Ticker und das Werkself Radio auf bayer04.de.

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