
Schließlich zählten auch Charles Aránguiz und der von den Länderspielen mit Adduktoren-Problemen zurückgekehrte Paulinho bei der Einheit am Montagnachmittag wieder zum Personal, das dem Trainerteam von Heiko Herrlich zur Verfügung stand. Nachdem bereits in der vergangenen Woche Panagiotis Retsos und Julian Baumgartlinger (teilweise) ins Mannschaftstraining integriert wurden, lichtet sich also das Lazarett: Einzig Joel Pohjanpalo fehlte zum Wochenstart aus dem Werkself-Kader – der 24-Jährige muss sich aufgrund seiner Durchblutungsstörung im Sprungbein auch noch ein wenig gedulden, ehe er wieder die Fußballschuhe anziehen darf.
Hoffnung auf eine baldige Rückkehr gibt es hingegen bei Retsos und Baumgartlinger, die nach der gut 70-minütigen Einheit noch eine Sonderschicht mit den Trainern Xaver Zembrod und David Thiel einlegten. Laut Herrlich sei der Österreicher dabei „einen Tick weiter als Panos“, weil er die Vorbereitung komplett mitgemacht habe. Retsos hingegen war erst aufgrund einer Handverletzung, dann wegen des auskurierten Sehnen-Teilriss im Oberschenkel zur Pause gezwungen. „Wir müssen von Tag zu Tag schauen, wie sie die Belastung tolerieren. Auch wenn es am Anfang vielleicht nur zu Kurzeinsätzen reichen wird, bin ich optimistisch, dass beide in den kommenden zwei Wochen einen Riesen-Schritt nach vorne machen und uns wieder zur Verfügung stehen“, so Herrlich. Auch beim gesundheitlichen Fortschritt von Aránguiz, der heute zum ersten Mal wieder an einer Übungsform teilnehmen konnte, ist der Werkself-Cheftrainer „guter Dinge“.
Bis zum Europa League-Spiel in Zürich bleibt der Werkself zur Vorbereitung noch eine (nicht öffentliche) Einheit, ehe am Mittwoch dann das Abschlusstraining im Letzigrund-Stadion ansteht. Bis dahin gilt es aber vor allen Dingen weiter auch an der angekratzten Psyche zu arbeiten, um die zuletzt vermisste Leichtigkeit zurückzugewinnen: „Wir haben das Hannover-Spiel aufgearbeitet und uns auch die Statistiken dazu angesehen – die Zahlen sprechen alle ganz deutlich für uns, das hat auch die Auswertung des Videomaterials ergeben. Jetzt müssen wir wieder dahinkommen, an uns glauben“, so Herrlich, der ergänzte: „Wir wollen das als Mannschaft schaffen, wir haben die Qualität dafür. Am Ende bekommst du das Selbstvertrauen nur dann, wenn du die Punkte holst. Und deshalb brauchen wir für Donnerstag eine top Einstellung und die Überzeugung, dass wir in Zürich gewinnen können.“ Wohlwissend, dass seine Schützlinge mit einem Sieg beim zwölfmaligen Schweizer Meister einen großen Schritt in Richtung Gruppensieg machen würden.


In der Sommervorbereitung 2026/27 gastiert die Werkself beim Regionalligisten Kickers Offenbach in Hessen. Die Partie findet am Samstag, 25. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im Stadion am Bieberer Berg statt. Alle Infos zum Ticketverkauf für die Begegnung im Rahmen der 125-jährigen Jubiläums des OFC.
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Verstärkung für den Nachwuchsbereich von Bayer 04 Leverkusen: Zur Saison 2026/27 wechselt Konstantinos Kotsifakis vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC zum Werksklub, wo er künftig als fester Bestandteil des Trainerteams der Leverkusener U19 arbeiten wird. Zudem übernimmt der Deutsch-Grieche eine operative Funktion bei der Betreuung des Future Teams von Bayer 04. Bei der Hertha fungierte der 29-Jährige zuletzt als Cheftrainer der U17.
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Erneute Auszeichnung für die Greenkeeper von Bayer 04: Nach den Siegen in den Saisons 2021/22, 2022/23 und 2024/25 landete der Rasen der BayArena im „Pitch of the Year“-Ranking der Bundesliga für die Saison 2025/26 auf Rang zwei. Den Spitzenplatz sicherte sich in diesem Jahr der VfL Wolfsburg, Dritter wurde die TSG Hoffenheim.
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Auftaktgegner, Derby-Wochenenden, der Kontrahent im Saisonfinale: Diese und weitere Infos erfahren die Bayer 04-Fans am Donnerstag, 2. Juli, wenn der Bundesliga-Spielplan 2026/27 veröffentlicht wird.
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