
Am Freitagmittag, 25. Februar, wissen Lukas Hradecky und Co., welche Hürde auf europäischem Parkett die nächste sein wird. Ab 12 Uhr findet im UEFA-Hauptquartier im schweizerischen Nyon die Auslosung der Achtelfinals statt. Die Gruppenersten der Europa League, neben Bayer 04 unter anderem auch Bundesliga-Konkurrent Eintracht Frankfurt, sind in Lostopf 1 gesetzt. In Topf 2 finden sich die Sieger der Zwischenrunde wieder, allesamt Gruppenzweite der Europa League oder Gruppendritte der Champions League. Neben RB Leipzig und Real Betis Sevilla sind dies die folgenden sieben Klubs.
Mit Real Betis Sevilla könnte die Werkself in der Runde der letzten 16 sogar auf einen Kontrahenten aus der Gruppenphase der laufenden Europa-League-Saison treffen. Der Zweite der Gruppe G, der drei Punkte weniger auf dem Konto hatte als Schwarz-Rot, bezwang in der Zwischenrunde den russischen Meister Zenit St. Petersburg (3:2, 0:0). Das Team von Cheftrainer Gerardo Seoane trennte sich vom aktuellen Dritten der spanischen La Liga auswärts mit 1:1, zu Hause gab’s einen deutlichen 4:0-Erfolg.
Eine Spielzeit zuvor bekam es Bayer 04 international mit den Glasgow Rangers zu tun – übrigens im Achtelfinale. Damals siegte Leverkusen im legendären Ibrox mit 3:1, in der BayArena folgte ein 1:0. Der aktuelle Zweite Schottlands setzte sich in der Zwischenrunde überraschend gegen Borussia Dortmund durch (4:2, 2:2).
Zugegeben, FC Barcelona klingt eher nach Königsklasse statt Europa League. Doch der Spitzenklub aus Spanien wurde in der Champions League hinter dem FC Bayern München und Benfica Lissabon nur Dritter. Im EL-Sechzehntelfinale gab’s im Hinspiel gegen den SSC Neapel ein 1:1-Remis, auswärts in Italien folgte ein 4:2-Erfolg. Das letzte direkte Duell der Werkself mit den Katalanen datiert auf den 9. Dezember 2015 – ein 1:1 an der Dhünn.
Auch der FC Sevilla kann Bayer 04 zugelost werden. Der EL-Rekordsieger (seit 2014 vier Titel) kam ebenfalls aus der Königsklasse runter. Dank eines 3:1-Hinspielerfolgs in der Zwischenrunde gegen Dinamo Zagreb blieb die 0:1-Pleite im Rückspiel gegen den kroatischen Spitzenreiter ohne Folgen.
Die portugiesische Liga reiht sich in der Fünfjahreswertung der UEFA stets hinter den großen fünf Ligen ein. International vertreten nahezu ausschließlich die vier Top-Klubs Benfica Lissabon, Sporting Lissabon, FC Porto und Sporting Braga die Nation. Auf die beiden Letztgenannten kann die Werkself nun im Achtelfinale treffen. Porto bezwang Lazio Rom (2:1, 2:2), Braga das Überraschungsteam Sheriff Tiraspol (2:0, 3:2 n.E.).
Atalanta Bergamo ist ob der vergangenen Jahre dem Großteil der europäischen Fußball-Klubs längst ein Begriff. Der Werkself gegenüber standen die Norditaliener in einem Pflichtspiel jedoch noch nie. Als CL-Dritter ging’s auch für Bergamo in der Europa League weiter, dort mit zwei Zwischenrunden-Siegen gegen Olympiakos Piräus (2:1, 3:0).
Die Achtelfinal-Hinspiele in der Europa League werden am Donnerstag, 10. März, ausgetragen, die Rückspiele steigen eine Woche später am 17. März. Bayer 04 tritt erst auswärts an.

Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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