
Welche Bedeutung haben die Spiele in der Europa League für dich?
Ich freue mich jedes Mal sehr. Es ist ein spezielles Gefühl. Es ist ein internationaler Wettbewerb, es nehmen große Mannschaften teil, und alle arbeiten hart dafür, den Pokal zu gewinnen. Ich hoffe, dass wir auch das Heimspiel gegen Hapoel Beer Sheva holen. Wir wollen einen großen Schritt machen. Ein Sieg wäre sehr wichtig, damit wären wir der K.o.-Runde sehr nah.
Wie ist dein Eindruck vom Gegner nach dem 4:2 im ersten Vergleich?
Im Fußball kann alles passieren, das 4:2 aus dem Hinspiel bedeutet nichts mehr. Es beginnt bei 0:0, und wir müssen perfekt vorbereitet und hellwach sein. Wir sind sehr gut drauf und das wollen wir erneut zeigen.
Vergangene Saison seid ihr im Viertelfinale am späteren Finalisten Inter Mailand gescheitert. Was ist in dieser Spielzeit das Ziel?
Wir wollen so weit wie möglich kommen. Das ist uns beim letzten Mal sehr gut gelungen, wir sind erst an einer absoluten Top-Mannschaft gescheitert. Wir werden dafür kämpfen, lange im Wettbewerb zu bleiben, und wenn wir es unter die letzten Vier schaffen, wäre das ein großer Erfolg. Danach ist dann ohnehin alles möglich.
Für den sportlichen Erfolg sind auch deine Tore enorm wichtig. In der Bundesliga hast du in dieser Saison sieben Treffer erzielt, dazu auch schon im Europapokal getroffen. Warum läuft es derzeit so gut für dich?
Ich spiele regelmäßig und das genieße ich. Dazu treffe ich das Tor derzeit konstant und ich hoffe, dass das so bleibt. Das gilt aber auch für die gesamte Mannschaft. Wir spielen in dieser Saison bislang sehr erfolgreich, und ich habe wirklich ein gutes Gefühl. Wir müssen weiter hart für den Erfolg arbeiten und dürfen weder die Konzentration noch unsere Ziele aus den Augen verlieren.
Was ist denn in dieser Saison anders für dich?
Es hat etwas länger gedauert, bis ich die Spielweise und die Vorstellungen von Trainer Peter Bosz vollständig verinnerlicht hatte. Zudem war in der vergangenen Saison der Konkurrenzkampf mit Kevin Volland sehr groß. Er hat eine überragende Saison gespielt, das muss man anerkennen, und darum war meine Spielzeit geringer. Also musste ich weiter trainieren, an mir arbeiten und auf meine Chance warten. Der Trainer weiß, dass er immer auf mich zählen kann. Ich wusste, dass ich meine Gelegenheiten bekommen werde und habe nie aufgehört, für meinen Platz zu kämpfen. Und nun fühlt es sich sehr gut an.
Die Online-Ausgabe des BayArena Aktuell zum Heimspiel gegen Hapoel Beer Sheva gibt's HIER.

Persönliche Einblicke in das Leben des langjährigen Bayer 04-Profis sowie heutigen Ehrenspielführers und Klub-Repräsentanten Stefan Kießling – das erwartet die Fans der Werkself am Mittwoch, 10. Juni, ab 11.30 Uhr auf Reddit. Im Rahmen des auf der Plattform beliebten Formats „AMA“ („Ask Me Anything“ – dt.: „Frag mich alles“) stellt sich Kies in Schriftform den Fragen der Community und der Fans.
Mehr zeigen
Werkself-Profi Montrell Culbreath und Bayer 04-Leihgabe Francis Onyeka gehören zum finalen Aufgebot Deutschlands für die U19-Europameisterschaft im Sommer. Das Nationenturnier findet vom 24. Juni bis 12. Juli in Wales statt.
Mehr zeigen
Erfolgreiche Wochen für die U15 von Bayer 04! Nach ihren zwei überzeugenden Turniersiegen sicherten sich die Leverkusener Junioren am vergangenen Sonntag im abschließenden Ligaspiel der Saison auch die Meisterschaft in der Regionalliga West. Ihre Duelle erfolgreich gestalten konnten außerdem die U16 und die U13 sowie die U16-Juniorinnen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Die obligatorischen Unterschrifts- und Handshake-Aufnahmen, das erste Mal BayArena und eine Pressekonferenz zur Vorstellung! Der neue Trainer Carles Martínez startet in seinen ersten Tag in Leverkusen, wird nach der Ankunft am Flughafen im Stadion von Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04, und Geschäftsführer Sport Simon Rolfes in Empfang genommen. Nach seinen ersten Schritten durch die BayArena geht es zur Pressekonferenz, auf der Carles Martínez mit voller Vorfreude über seine neue Aufgabe spricht. Tag eins von Carles Martínez in Leverkusen.
Mehr zeigen
Carles Martínez brennt für seine neue Aufgabe: Der 42-Jährige spricht in seinem ersten Interview in Leverkusen über die bisherige Entwicklung des Klubs und wie er daran anknüpfen will. Er beschreibt seine bisherige Arbeit in Frankreich, Kuwait, Katar und seiner Heimat Barcelona, seine Erfahrung bei der Entwicklung junger Spieler und die wichtigsten Schritte bis zum Start der Trainingsarbeit in Leverkusen.
Mehr zeigen