
Sie haben alles versucht, nie aufgesteckt und die Bayern nach der Pause auch vor ordentliche Schwierigkeiten gestellt. Am Ende aber musste sich Bayer 04 den Münchnern im Pokalfinale mit 2:4 (0:2) beugen. Obwohl die Enttäuschung nach einem verlorenen Endspiel immer gewaltig ist, konnten die Leverkusener erhobenen Hauptes vom Platz gehen, weil sie den favorisierten und klar führenden Bayern vor allem in der zweiten Halbzeit einen sehr couragierten Kampf geboten hatten. Hier einige Stimmen zum Spiel.
Auch Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge erkannte die starke Leverkusener Leistung nach der Pause an: „Wir haben zwar 3:0 geführt, aber wenn Bayer danach ein paar Angriffe besser ausgespielt hätte, hätten wir noch richtig in die Bredouille kommen können.“
Torhüter Lukas Hradecky war natürlich untröstlich nach seinem Patzer beim 0:3 von Lewandowski. „Wir haben gegen einen Meister gespielt, und die zwei Tore vor der Pause haben uns zurückgeworfen. Aber dann haben wir umgestellt, und die zweite Halbzeit von uns war viel besser. Leider hat mein Fehler alles kaputt gemacht.“
Auch Simon Rolfes war der Schmerz über die Final-Niederlage deutlich anzumerken. „Wir haben zu viele Sachen liegen lassen, da hatten die Bayern uns heute etwas voraus. Wir hatten hohe Ziele und wollten hier gewinnen. Jetzt müssen wir die Wunden lecken und in den nächsten Tagen unsere Enttäuschung verarbeiten. Denn eins ist klar: Wir haben in der Europa League noch richtig was vor. Das Spiel heute stachelt uns nur noch mal mehr an“, sagte der Sportdirektor.
Die Wertung von Trainer Peter Bosz fiel so aus: „Bayern war über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Aber wir hatten auch schon in der ersten Halbzeit einige Szenen, wo wir den letzten Pass hätten besser spielen müssen. Und wenn wir nachher einige unserer Riesenchancen genutzt hätten, hätte es auch noch mal ein richtig enges Spiel werden können. Aber kein Vorwurf: Die Jungs haben alles gegeben und versucht.“
Kapitän Lars Bender sagte: „Wir waren am Anfang nicht im Spiel. Da hat uns der Mut gefehlt, das Vertrauen, die Erfahrung. Dann liegst du zurück, und dann wird es verdammt schwer. Vielleicht merkte man da, dass es das erste Finale für den einen oder anderen war. Wir hatten danach noch die Möglichkeiten, für ein spannendes Spiel zu sorgen. Es waren Momente da, aber die haben wir leider verpasst."

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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