Noch ein Tag ist zu gehen, bis Gerardo Seoane, der Schweizer Chefcoach der Werkself, im Bruno-Plache-Stadion zu Leipzig an der Seitenlinie stehen wird. Mehr als 6.000 Zuschauer, darunter über 500 Fans aus Leverkusen, werden am Samstag ab 15.30 Uhr dabei von den Tribünen aus für Lärm sorgen. „Wir freuen uns alle sehr, morgen endlich wieder Stimmung und Emotionen von draußen zu spüren“, betonte auch Seoane auf der Pressekonferenz am Freitag. „Es ist einfach ein anderes Feeling. Besonders wird es sicherlich vor allem für die Jüngsten im Team, die noch nie ein Profispiel vor Zuschauern mitgemacht haben.“
Cheftrainer Seoane muss beim Duell mit den viertklassigen Leipzigern auf sechs seiner Profis verzichten. Während Jonathan Tah gesperrt fehlt, fallen Timothy Fosu-Mensah und Edmond Tapsoba weiterhin verletzungsbedingt aus. Ebenfalls pausieren müssen Lucas Alario und Neuzugang Mitchel Bakker mit kleineren Blessuren. Zudem spielt Paulinho mit Brasilien am Samstagmittag um 13.30 Uhr deutscher Ortszeit in Japan das Olympia-Finale gegen Spanien. „Bei den Spielern, hinter denen nach der Trainingswoche noch kleinere Fragezeichen stehen, gehen wir davon aus, dass sie dabei sein werden“, so Seoane.
Mit dem 1. FC Lok Leipzig wartet ein Underdog auf die Werkself, der das Los Leverkusen zwar als „Geschenk“ (Lok-Trainer Almedin Civa) bezeichnete. Dennoch, das weiß auch sein Gegenüber Seoane, wird es im Bruno-Plache-Stadion zu einem „klassischen Pokalspiel“ kommen. Der Bayer 04-Chefcoach weiter: „Leipzig wird über die Motivation kommen. Wir müssen mindestens mit der gleichen Aggressivität reingehen wie sie, und das Spiel dann über den spielerischen Aspekt entscheiden.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: Sky und Werkself-Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Welche Faktoren spielen bei der Fanmobilität eine Rolle? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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