Viertelfinale, 04.03.2020: Bayer 04 – 1. FC Union Berlin 3:1 (0:1)
Auch die Viertelfinal-Begegnung mit „Eisern Union“ ging für die Werkself nicht ohne Irritationen und Bangen über die Bühne der BayArena. Die Berliner gingen durch einen Kopfball von Ingvartsen (39.) durchaus verdient mit einer Führung in die Pause und hielten sich die Platzherren weitgehend vom Leib. Bis die Partie plötzlich nach 70 Minuten aus zwei Gründen kippte: Peter Bosz wechselte Karim Bellarabi ein, und die Gäste verloren Christopher Lenz durch eine Gelb-Rote Karte. Der Flügelsprinter, schon gut zwei Wochen zuvor beim 3:2-Bundesliga-Sieg von Bayer 04 in der Alten Försterei der große Berliner Spielverderber, zündete in Überzahl sofort und setzte ein Zuspiel von Kai Havertz aus halbrechter Position flach zum Ausgleich in die Maschen.
Folglich rollte Welle auf Welle aufs Tor der Unioner zu, die wankten und schließlich in der aufregenden Schlussphase auch fielen: Charles Aránguiz setzte nach einer Ecke in einem Pulk von Spielern am Elfmeterpunkt zum Kopfball an, und der nur 1,71 m große Chilene wendete das Blatt mit seinem Treffer zum 2:1 endgültig (86.). Moussa Diaby machte in der Nachspielzeit nach einem Konter mit dem dritten Streich den Deckel drauf. Karim Bellarabi fasste es hernach treffend zusammen: „Die erste Halbzeit waren wir nicht gut im Spiel. Aber wir haben immer dran geglaubt und hinten raus noch mal richtig Gas gegeben. Jetzt sind wir im Halbfinale, das ist etwas Großes!“ Zum insgesamt neunten Mal hatte Bayer 04 die Vorschlussrunde im nationalen Pokal erreicht.
Die Statistik zum Spiel:
Bayer 04: Hradecky – Tah (46. Diaby), S. Bender, Tapsoba – Amiri (46. Weiser), Aránguiz, Demirbay, Sinkgraven – Havertz, Alario, Bailey (69. Bellarabi)
Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, K. Schlotterbeck, Parensen – Ryerson, Andrich, Prömel (82. Kroos), Lenz – Bülter (73. Trimmel), Ujah (70. Andersson), Ingvartsen
Tore: 0:1 Ingvartsen (39.), 1:1 Bellarabi (72.), 2:1 Aránguiz (86.), 3:1 Diaby (90.+1)
Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach an der Pegnitz)
Gelbe Karten: Tah, Aránguiz, Diaby – Parensen, Lenz
Gelb-Rote Karte: Lenz (71.)
Zuschauer: 18.453








Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen
Endlich wieder K.-o.-Duelle! Nachdem die Leverkusener Konsolen-Profis vergangenes Jahr den ersten Showdown in der Geschichte der VBL Club Championship spektakulär gewonnen hatten, folgten zwei eher ernüchternde Ausgaben mit dem zweimaligen Vorrunden-Aus. Nun, in Showdown vier, gelang den Cousins Marc und Sean Landwehr wieder der Einzug in die Offline-K.-o.-Phase. Und in dieser wartet am heutigen Montag, 2. Februar (ab 16 Uhr live auf dem Twitch-Kanal der VBL), zum Start der VfL Bochum 1848. Der Gegner-Check und mögliche weitere Verlauf.
Mehr zeigen
Mit gleich zwei Teams war die U12 beim Hallenturnier in Wuppertal ganz vorne dabei und landete auf den Rängen zwei und vier. Die U13 holte in der zweiten Liga-Partie nach der Winterpause den zweiten Sieg und die U14 präsentierte sich sowohl beim Hallenturnier in Nürnberg als auch beim anschließenden Leistungsvergleich auf dem Feld ebenfalls äußerst erfolgreich – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Eine besondere Partnerschaft: Die SAB-P GmbH mit Sitz in Wermelskirchen wird der erste offizielle Inklusionspartner von Bayer 04 Leverkusen. Das bislang im Businessclub des Fußball-Bundesligisten engagierte Unternehmen, das mit der bis zum 31. Mai 2027 laufenden Vereinbarung sein gesellschaftliches Engagement im Bereich Inklusion unterstreicht, wird unter anderem ab der Saison 2026/27 als Trikotsponsor der Inklusionswerkself auftreten.
Mehr zeigen
Beim 3:1 gegen Eintracht Frankfurt überzeugte die Werkself vor allem durch Effizienz und eine erste Hälfte „auf einem hohen Level“, aus der Chefcoach Kasper Hjulmand viel Positives mitnehmen will. Selbiges dürfte für Arthur gelten, der erstmals in der Bundesliga getroffen hatte. Edmond Tapsoba zeigte sich seinerseits im Nachgang glücklich über seinen 250. Einsatz im Bayer 04-Trikot. „Ich glaube, dass wir uns so langsam wieder finden“, fasste Torschütze Malik Tillman den Auftritt zusammen. Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen