Achtelfinale, 05.02.2020: Bayer 04 – VfB Stuttgart 2:1 (0:0)
In der Runde der verbliebenen 16 Mannschaften im Wettbewerb stellte sich der VfB Stuttgart der Werkself in den Weg. Die Schwaben waren in der Spielzeit zwar im Unterhaus des deutschen Profifußballs unterwegs, brachten mit ihren erfahrenen Kräften wie Ex-Bayer 04-Profi Gonzalo Castro oder Daniel Didavi aber ohne Zweifel Bundesliga-Niveau auf den Rasen. „Wir werden wahrscheinlich hart arbeiten müssen für ein gutes Ergebnis“, hatte Werkself-Coach Peter Bosz im Vorfeld der Begegnung gemutmaßt und war der späteren Wahrheit auf dem Platz damit ziemlich nahegekommen. Es kostete den Favoriten jedenfalls reichlich Mühe und zum Schluss auch ordentlich Nerven, den auf Augenhöhe agierenden VfB auf Distanz zu halten.
Entsprechend erleichtert gab sich Kai Havertz nach dem engen Match, in dem Bayer 04 drei Abseitstore erzielte, und Stuttgarts Mateo Klimowicz unmittelbar vor Schluss freistehend den Ausgleich und die Verlängerung verpasste. Mateos Vater Diego Klimowicz, der zwischen 2002 und 2010 für den VfL Wolfsburg, Borussia Dortmund und den VfL Bochum in 213 Bundesligaspielen an 97 Toren beteiligt war, hätte sich die Chance wahrscheinlich nicht entgehen lassen. Havertz, der mit gerade einmal 20 Jahren und knapp 11 Monaten zum ersten Mal die Werkself als Kapitän auf das Spielfeld geführt hatte, sagte anschließend: „Wir sind sehr froh, dass wir weiter sind, und haben sicher nicht unseren besten Fußball gespielt. Der VfB hat uns bei einigen Kontern wehgetan und sich gute Chancen erspielt.“
Für die Führung der Werkself, bei der Winter-Neuzugang Exequiel Palacios sein Pflichtspiel-Debüt gab, brauchte es viel Geduld und noch mehr Glück bei einem Standard, als sich VfB-Keeper Bredlow einen Eckball ins eigene Tor boxte (71.). Lucas Alario legte mit einer kuriosen Bogenlampe das 2:0 nach (83.), ehe es die Gäste durch Wamangitukas Anschluss noch einmal kurzzeitig spannend machten (85.)
Die Statistik zum Spiel:
Bayer 04: Hradecky – Weiser, S. Bender (46. Tah), Dragovic, Sinkgraven (85. Wendell) – Demirbay, Palacios – Bellarabi, Havertz, Diaby (67. Amiri) – Alario
VfB Stuttgart: Bredlow – Stenzel, Phillips, Castro – Massimo (58. Mola), Mangala, Endo, Förster (79. Egloff) – Wamangituka, Didavi (67. Klimowicz) – Gonzalez
Tore: 1:0 Bredlow (Eigentor/71.), 2:0 Alario (83.), 2:1 Wamangituka (85.)
Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Langenhagen)
Gelbe Karten: Weiser, Hradecky – Castro
Zuschauer: 20.320








Bayer 04 Leverkusen hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Noah Mbamba vorzeitig um ein Jahr verlängert und den belgischen U21-Nationalspieler auf Leihbasis nach Frankreich transferiert. Beim FC Lorient soll der 21-Jährige, dessen Kontrakt in Leverkusen nun eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2029 hat, Spielpraxis in der Ligue 1 sammeln und sich dort mit guten Leistungen und weiteren Entwicklungsschritten für die Werkself der Zukunft empfehlen.
Mehr zeigen
Bayer 04 ist zurück in der BayArena! Unter dem Motto „Ein Tag. Zwei Teams. Ein Klub.“ wird das Leverkusener Stadiongelände zur Erlebniswelt – mit vielfältigen, exklusiven Aktionen auf und neben dem Platz. Im Ticker zur Saisoneröffnung 2026 behaltet ihr den Überblick über alle Highlights.
Mehr zeigen
Endlich wieder BayArena! Erstmals nach der Sommerpause spielte die Werkself bei der Saisoneröffnung 2026 wieder im heimischen Stadion – und gewann dort gegen den FC Sevilla auch ihr fünftes Testspiel der Vorbereitung. Den Rückstand durch Miguel Sierra (16.) drehte Patrik Schick in Halbzeit zwei (66., 79.) und sorgte für glückliche Bayer 04-Fans auf den neuen BayArena-Sitzen. Neuzugang Miguel Gutiérrez freute sich bei seinem Debüt unterm Kreuz über den Assist zum Ausgleich.
Mehr zeigen
Eingeleitet von einem lupenreinen Hattrick von Cornelia Kramer haben die Bayer 04-Frauen ihren vorletzten Test der Vorbereitung souverän gewonnen. Im Rahmen der Saisoneröffnung schlug die Werkself den niederländischen Erstligisten Feyenoord Rotterdam 7:0 (3:0). Vor 3.000 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion erzielten Kramer (6.,25.,45.), Sofie Zdebel (47.), Maja Sternad (59.), Natasha Kowalski (83.) und Vanessa Fudalla (86.) die Treffer für die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold.
Mehr zeigen