
Die Bild am Sonntag titelt „Erlösung durch Blitz-Joker Bailey“ und schreibt: „Das schönste Geschenk macht man sich manchmal eben besser selbst! Leon Bailey wurde Freitag 22 Jahre alt. Leverkusens Jamaikaner stach nur Sekunden nach seiner Einwechselung in der 72. Minute als Blitz-Joker, traf mit einem Heber zum 3:1 bei Alemannia Aachen. Baileys Tor war die Erlösung für den Favoriten!“
Der Kölner Express konzentriert sich auf den Schützen des letzten Treffers. „Der verlorene Sohn setzt den Schlusspunkt“, lautet die Schlagzeile. Im Text heißt es: „Das Erstrunden-Duell zwischen Aachen und Leverkusen im DFB-Pokal war ein besonderes, denn Kai Havertz ist gebürtiger Aachener. Und es ist eine dieser Geschichten, die nur der Fußball schreibt: In der 88. Minute traf der Leverkusen-Star mit einem trockenen Flachschuss zum 4:1-Endstand für die Werkself am Tivoli. ,Der Anfang war ein bisschen zäh. Am Ende haben wir aber souverän gewonnen. Nur das zählt', sagte Bayers Sport-Geschäftsführer Rudi Völler.“
Der Kölner Stadt-Anzeiger bewertet das Geschehen in seiner Onlineausgabe so: „Bayer 04 Leverkusen ist mit einem 4:1-Sieg über den Regionalligisten Alemannia Aachen in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Eine Glanzleistung war dafür am Samstagnachmittag nicht nötig. Ob sie an diesem Tag möglich gewesen wäre, scheint eher zweifelhaft. Aber mehr als weiter kommen kann man im DFB-Pokal nicht.“ Zum Mann des Spiels wurde Kai Havertz gekürt: „Hart bedrängt von eng deckenden Gegnern fand der Nationalspieler schwer ins Spiel, gab aber nie auf, wurde nach einem Foul an ihm im Strafraum nicht mit einem Elfmeter belohnt, scheiterte knapp am hervorragend haltenden Torhüter Cymer, eher er kurz vor Schluss dann doch zum 4:1 traf. Das hatte er sich dann verdient.“
Die Rheinische Post kommt zu diesem Fazit: „Bayer 04 Leverkusen hat die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Werkself setzte sich am Samstagnachmittag trotz einer kurzen Schwächephase in der zweiten Halbzeit verdient mit 4:1 (1:0) beim Regionalligisten Alemannia Aachen durch...Angestachelt von den 30.861 Zuschauern im ausverkauften Tivoli begannen die Hausherren bissig, gingen in den Zweikämpfen an die Grenze des Erlaubten und bisweilen auch darüber hinaus. Zu spüren bekamen das unter anderem der gebürtige Aachener Kai Havertz und Charles Aránguiz. Die Werkself zog das aus der Vorsaison bekannte Ballbesitzspiel auf, ließ in der Anfangsphase aber das Überraschungsmoment vermissen.“
Die Aachener Zeitung bringt die tolle Stimmung auf dem Tivoli und die harte Gegenwehr der Gastgeber auf diesen Punkt: „Aachen verliert und ist trotzdem ein Sieger“. Im Bericht ist zu lesen: „Verloren und doch gefeiert: Noch lange nach dem Abpfiff drehten die Spieler von Alemannia Aachen ihre Ehrenrunden auf dem Tivoli. Die Fans feierten, auch wenn das 1:4 (0:2) der Schwarz-Gelben gegen Bayer Leverkusen das Aus in Runde eins des DFB-Pokals bedeutete. Trotz Niederlage war der Aachener Fußball-Regionalligist ein Sieger – bei der Werbung in eigener Sache.“
Kurz und knapp das Fazit im Kicker: „Viertligist Alemannia Aachen hat dem Bundesligisten Bayer Leverkusen einen großen Kampf geliefert, musste sich am Ende aber mit 1:4 geschlagen geben. Ausgerechnet ein bitteres Eigentor leitete die Niederlage am Tivoli ein.“


Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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