Presseschau: „Der Traum lebt weiter“

Die Werkself fährt nach Berlin – und die Presselandschaft gratuliert mit teils markigen Slogans. Ganz besonders loben die Berichterstatter aber die Herangehensweise des Teams im Halbfinale.
2020609_FC_Saarbruecken_gegen_B04.jpg

„Kein Bock auf Zittern! Bayer ballert sich ins Finale“, titelt der EXPRESS in seiner Mittwochsausgabe und führt aus: „Top-Team Leverkusen gab sich im DFB-Pokal-Halbfinale bei Favoritenschreck Saarbrücken gar keine Blöße, schoss den Regionalligisten mit 3:0 ab – und wartet im Endspiel nun auf Bayern oder Frankfurt.“

431 Pässe in 45 Minuten

Nach Meinung der Süddeutschen Zeitung hatte die Werkself „auch ohne das angeschlagene Talent Kai Havertz (…) zu keinem Zeitpunkt Zweifel“ am Weiterkommen aufkommen lassen. „Moussa Diaby und Lucas Alario hatten für die frühen Tore gesorgt, die Bayer ersehnt und der FCS befürchtet hatte. Danach ging es nur noch um die Höhe des Ergebnisses“, schreibt das Blatt. „Mit nur einem weiteren Tor durch Karim Bellarabi gestaltete der Bundesligist das Resultat gnädig.“

Einige beeindruckende Statistiken zur ersten Hälfte der Partie druckt der Kölner Stadt-Anzeiger in seinem Spielbericht unter der Überschrift „Bayer fährt nach Berlin“ ab. Dort heißt es: „Dass es nicht schon zur Pause 5:0 stand, war der größte Kritikpunkt am Spiel der Werkself, die nach 45 Minuten 431 Pässe gespielt und 15 Mal auf des Gegners Tor geschossen hatte.“ Spieltaktisch begründet die Zeitung diese Überlegenheit wie folgt: „Leverkusen erspielte sich schnell Ballbesitz im 90-Prozent-Bereich, die Innenverteidiger standen mindestens zehn Meter in der Saarbrücker Hälfte.“

Viel Lob für „äußerst professionellen Auftritt“

Ein Wort, das in der Leistungsbeurteilung der Werkself häufig auftaucht: professionell. So schreibt der kicker in seiner Online-Ausgabe: „Leverkusen spielte gegen die Saarländer von Beginn an hochkonzentriert und führt bereits nach 20 Minuten mit 2:0.“ Und weiter: „Leverkusen überzeugte in der ersten Halbzeit mit einem äußerst professionellen Auftritt.“

Ganz ähnlich bewertet die Rheinische Post den Auftritt: „Bayer 04 erweckte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, als würde es die Aufgabe beim Klub aus dem Saarland nicht mit der notwendigen Professionalität angehen.“ Doch trotz aller berufsbedingten Seriosität kommt auch die emotionale Komponente nicht zu kurz: „Durch das 3:0 beim Meister der Regionalliga Südwest sicherte sich die Mannschaft von Trainer Peter Bosz die erste Endspielteilnahme 2009. Der Traum vom ersten Titel seit 27 Jahren lebt damit weiter.“

Die BILD personalisiert diesen Traum mit dem Geschäftsführer Sport von Bayer 04 und freut sich mit Rudi Völler. „Einer der Größten des deutschen Fußballs kriegt nach elf Jahren wieder die ganz große Bühne“, schreibt das Blatt und führt aus, dass das Vereinsidol mit der Werkself nur 2009 – damals noch als Sportdirektor – in einem Endspiel stand. Ihren Artikel endet die Zeitung mit den Worten: „Jetzt kriegt Rudi wieder ein Finale!“

Ähnliche News

Bayer 04-Frauen erkämpfen sich Remis im Topspiel gegen Frankfurt | 7. Spieltag
Werkself-TV - 17.10.2026

Frauen: Die TV-Highlights des 1:1 gegen Eintracht Frankfurt

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

crop_20261010_B04_U17_VIC_U17_VK3_2122.jpg
U17 - 17.10.2026

2:6 in Mainz – U17 verliert beim Tabellenführer

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.

Mehr zeigen
In memoriam Peter Hermann | Folge 4 (2008 - 2021)
Werkself-TV - 17.10.2026

In memoriam Peter Hermann | Folge 4 (2008 – 2021)

Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.

Mehr zeigen
Frauen-Kurzpässe
Frauen - 17.10.2026

Frauen-Kurzpässe: Gesundheitsspieltag „Pinktober“ beim Heimspiel gegen Frankfurt

Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.

Mehr zeigen