
Das Halbfinale am 30. März 1993 kannte nur einen Favoriten: Gastgeber Frankfurt hatte nicht nur Heimrecht vor 35.000 erwartungsfrohen Zuschauern im Waldstadion, sondern gehörte in jener Saison auch zum Feinsten, was Fußball-Deutschland zu bieten hatte. Ob Torhüter Uli Stein, Libero Manfred Binz, Dauerläufer Rudi Bommer, Zuckerpass-Spezialist Uwe Bein oder Sturmtank Anthony Yeboah – die Truppe von Trainer Dragoslav Stepanovic machte richtig was her. „Wir wollten eigentlich auf keinen Fall auf die Eintracht treffen“, sagt der damalige Torhüter Rüdiger Vollborn. Und Mittelfeldspieler Ioan Lupescu ergänzt: „Frankfurt hat damals den schönsten und besten Fußball in der Liga gespielt.“
Besondere Brisanz erfuhr die Partie natürlich dadurch, dass Stepanovic in der kommenden Saison neuer Coach von Bayer 04 werden würde. Bei der Werkself saß Reinhard Saftig auf der Trainerbank und erlebte an diesem Abend einen denkwürdigen Auftritt seines Teams. Die Leverkusener hatten sich in den Runden zuvor eher quälen müssen gegen den ASV Bergedorf (3:1), 1. FC Kaiserslautern (1:0), VfR Heilbronn (2:0), Hertha BSC (1:0) und Carl Zeiss Jena (2:0). In Frankfurt aber sprühte die Bayer 04-Elf nur so vor Spielfreude. Bereits nach sechs Minuten klingelte es im Kasten der Hausherren. Ulf Kirsten schaltete nach einem Ballgewinn im Mittelfeld blitzschnell um, legte perfekt und einstudiert in den Lauf seines Spezis Andy Thom, der mit einem präzisen Schuss ins lange Eck das frühe 1:0 besorgte.

„Wir haben sie perfekt ausgekontert“, schwärmt Heiko Scholz noch heute von diesem rauschenden Abend. Auch Thom, mit sechs Treffern der herausragende Leverkusener Torschütze in jener Pokal-Saison, bemüht in der Rückschau den Superlativ: „Frankfurt war eigentlich das Maß aller Dinge. Aber wir haben einen absoluten Sahnetag erwischt und ein sensationelles Spiel gezeigt.“
Der Rest ist schnell erzählt. Rote Karte für Frankfurts Bindewald zehn Minuten nach der Pause, und in Überzahl machte die Werkself binnen drei Minuten mit einem Doppelschlag den Deckel drauf. Erst traf Ulf Kirsten nach einer Ecke aus kurzer Distanz per Seitfallzieher zum 2:0 (72.), dann luchste der Schwatte Keeper Stein schlitzohrig den Ball ab und legte quer auf Kumpel Thom, der die Kugel nur noch ins verlassene Tor schieben musste (75.) – 3:0, das Ding war gegessen.
Nicht nur auf dem Rasen ereignete sich Bemerkenswertes, auch drumherum: Eintracht-Coach Stepanovic erklärte unmittelbar nach dem Spiel vor laufenden TV-Kameras seinen Rücktritt. Ironie des Schicksals: Reinhard Saftig, großer Gewinner an jenem Abend in Frankfurt, wurde wenige Wochen nach dem Triumph als Trainer in Leverkusen entlassen. „Stepi“ übernahm, führte Bayer 04 mit vier Siegen aus den letzten fünf Saisonspielen noch auf Platz fünf – und erntete schließlich auch die Meriten als Pokalsieger durch den 1:0-Finalerfolg gegen die Amateure von Hertha BSC.

Nachdem zuletzt bereits Bayer 04-Nachwuchsspieler vollen Einsatz für soziale Projekte gezeigt hatten, engagierten sich nun auch die Eltern von Junioren-Kickern der Werkself für den guten Zweck. Rund 20 Mütter und Väter von Kids der U8-, U9- und U10-Teams trafen sich am Mittwoch, 23. September, am Leistungszentrum Kurtekotten, um auf dem benachbarten Gelände herabgefallene Äpfel zu sammeln – über den daraus entstehenden Apfelsaft freuen sich lokale Kindergärten und Schulen.
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Bayer 04 Leverkusen begrüßt zu Beginn der laufenden Saison 2026/27 ein neues offizielles Mitglied in seinem Sponsorenclub. Das Unternehmen KKV Kabelverlegung GmbH & Co. KG baut seine bereits bestehende Partnerschaft aus und agiert beim Fußball-Bundesligisten ab sofort als Unterstützer auf der nach dem Premium-Bereich zweithöchsten Partnerebene. Als nunmehr offizieller Partner im Sponsorenclub tritt KKV dadurch im Rahmen der Spiele der Werkself in der BayArena mit erheblich aufgewerteter Sichtbarkeit in Erscheinung. Das neue Vertragsverhältnis hat vorerst eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Die Saison 2026/27 nimmt nach der Länderspielpause so richtig an Fahrt auf – und wer sich dafür noch rechtzeitig ein ganz besonderes, schwarz-rotes Erinnerungsstück sichern will, hat nun die Chance dazu. Ab sofort sind im Onlineshop von Werkself-Profis wie Patrik Schick oder Edmond Tapsoba unterschriebene Trikots erhältlich. Schnell sein lohnt sich, denn das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht.
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