
Mit dem Karlsruher SC zog Bayer 04 einen Klub mit bewegter Geschichte. Die ruhmreichen Zeiten des KSC liegen allerdings länger zurück. Unter Winfried "Winnie" Schäfer erlebten die Karlsruher ab 1986 die erfolgreichsten zehn Jahre der Vereinsgeschichte. Nach dem Aufstieg 1987 etablierte sich der Verein in der Bundesliga. Auch dank der hervorragenden Nachwuchsarbeit kamen unter anderem der frühere Bayer 04-Kapitän Jens Nowotny, Oliver Kahn oder Mehmet Scholl in dieser Zeit zu den KSC-Profis. 1993 spielte der KSC ein Jahr lang im UEFA-Pokal. Unvergessen bis heute ist der 7:0-Kantersieg in der zweiten Runde gegen den FC Valencia, das als das "Wunder vom Wildpark" in die Fußball-Geschichte einging. Erst im Halbfinale stoppte der SV Austria Salzburg den KSC-Siegeszug. Zwei weitere Male nahm Karlsruhe noch am UEFA-Pokal teil und erreichte 1996 das DFB-Pokal-Finale, in dem Bundesliga-Absteiger Kaiserslautern mit 1:0 die Oberhand behielt.. Ein 11. Platz im Oberhaus 2008 war die letzte stabile Erstliga-Platzierung. Im Jahr 2009 wurde letztmals im altehrwürdigen Wildparkstadion Bundesliga- Fußball gespielt.
Die vergangenen Zweitliga-Saison geriet dann für die Karlsruher zum Desaster. Die Hinrunde endete mit nur 14 Punkten auf Rang 15 bereits ziemlich schwach, zuvor wurden Sportdirektor Jens Todt und Chefcoach Tomas Oral freigestellt. Der neue Sportdirektor und ehemalige KSC-Profi Oliver Kreuzer verpflichtete Mirko Slomka als neuen Trainer, doch auch der konnte den Absturz der Badener nicht stoppen. Nach Slomkas Entlassung am 4. April übernahm U17-Coach Marc-Patrick Meister das Team. Am 31. Spieltag stand allerdings der KSC-Abstieg fest. Meister will allerdings nun in der dritten Liga einen systematischen Neuaufbau starten. Sein Vertrag wurde vorzeitig bis 2019 verlängert.
Die Spiele der ersten Hauptrunde finden zwischen dem 11. und dem 14. August 2017 statt und werden in den kommenden Tagen fix terminiert. Das Duell im Wildparkstadion ist das erste Pflichtspiel für die Werkself unter dem neuen Cheftrainer Heiko Herrlich.
Pokal-Titelverteidiger ist der BVB. Rekordpokalsieger Bayern München gewann bereits 18 Pokaltitel. Bayer 04 holte sich den DFB-Pokal zum einzigen Mal vor fast exakt 24 Jahren: Am 12. Juni 1993 triumphierte Bayer 04 im Berliner Olympiastadion gegen die Amateure von Hertha durch ein Kirsten-Tor mit 1:0.
Der DFB-Pokal erfährt in dieser Saison seine 75. Auflage. Die Lose wurden vom ehemaligen Dortmunder Kapitän Sebastian Kehl gezogen. DFB-Präsident Reinhard Grindel fungierte als Ziehungsleiter.
Die Paarungen der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/2018 im Überblick
1860 München- FC Ingolstadt
Germania Halberstadt - SC Freiburg
MSV Duisburg - 1. FC Nürnberg
VfL Osnabrück - Hamburger SV
Bonner SC - Hannover 99
1. FC Magdeburg - FC Augsburg
Chemnitzer FC - FC Bayern München
FC Hansa Rostock - Hertha BSC Berlin
FC Energie Cottbus - VfB Stuttgart
Sportfreunde Dorfmerkingen - RB Leipzig
Rot Weiß Erfurt - TSG Hoffenheim
SC Paderborn - FC St. Pauli
Lüneburger SK - FSV Mainz 05
Leher TS - 1. FC Köln
Rot Weiß Essen - Borussia Mönchengladbach
Würzburger Kickers - SV Werder Bremen
1. FC Schweinfurt 05 - SV Sandhausen
SV Morlautern - Spielvereinigung Greuther Fürth
1. FC Saarbrücken - 1. FC Union Berlin
FC Nöttingen - VfL Bochum
SSV Jahn Regensburg - SV Darmstadt 98
SV Wehen Wiesbaden - Erzgebirge Aue
Arminia Bielefeld - Fortuna Düsseldorf
FC Eintracht Norderstedt - VfL Wolfsburg
Spielvereinigung Unterhaching - 1. FC Heidenheim
TuS 1895 Erndtebrück - Eintracht Frankfurt
TuS Koblenz - Dynamo Dresden
FC Rielasingen-Arlen - Borussia Dortmund
Karlsruher SC - Bayer 04
SV Eichede - 1. FC Kaiserslautern
Holstein Kiel - Eintracht Braunschweig
BFC Dynamo - FC Schalke 04


Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Frank Schmidt und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags re-live...

Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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