
Interessanter Nebenaspekt: Seinen ersten Profi-Einsatz absolvierte Herrlich im August 1989 im Dress von Bayer 04 ebenfalls gegen den KSC. 1:1 lautete damals das Endergebnis, der damals gerade einmal 17-jährige Herrlich wurde zehn Minuten vor dem Ende für Marek Lesniak eingewechselt. Fast genau 28 Jahre später bekräftigte der Werkself-Trainer die Spannung, mit der er und sein Team dem Pflichtspielauftakt entgegenfiebern. „Ich freue mich riesig und habe das Gefühl, dass die Mannschaft auch kaum erwarten kann, dass es endlich losgeht“, so Herrlich.
Dass mit dem KSC ein schweres Erstrundenlos gezogen wurde, ist in Leverkusen jedem bewusst. Trotz der extremen Fluktuation nach dem Zweitliga-Abstieg in der vergangenen Saison – 26 Abgänge, 20 Zugänge – gehören die Badener zweifellos zum Besten, was die 3. Liga zu bieten hat. „Karlsruhe hat einen guten Kader mit tollen Einzelspielern, die größtenteils aus den Leistungszentren der Profi-Vereine kommen. Generell ist der Abstand zwischen Bundesliga und 3. Liga gering. In solchen Spielen ist alles möglich“, warnt auch Herrlich. Der Trainer zeigt sich aber dennoch überzeugt, dass die Werkself, die sich direkt im Anschluss an das Nachmittagstraining auf den Weg nach Karlsruhe macht und von rund 1.000 Fans begleitet wird, die Partie seriös angehen und die zweite Runde erreichen werde.
„Die Spieler wissen, dass sie in der Verantwortung stehen. Wichtig ist, dass wir das Spiel hochkonzentriert angehen und es unbedingt gewinnen wollen. Dann wird uns das auch gelingen“, sagt Herrlich, der mit Ausnahme des noch länger verletzten Tin Jedvaj nur auf Kapitän Lars Bender (Sprunggelenksverletzung) verzichten muss. Alle weiteren Spieler inklusive der Confed-Cup-Fahrer und U21-Europameister Dominik Kohr befinden sich in einer „Top-Verfassung“, wie Herrlich betont.
Diese wird gegen den starken Drittligisten (DFB-Pokalsieger von 1955 und 1956) auch benötigt, schließlich will Bayer 04 im nationalen Cupwettbewerb weit kommen. „Du schaffst es im Pokal, in wenigen Spielen ein Endspiel zu erreichen. Das sollte letztendlich das Ziel sein. Jetzt aber erwartet uns erste einmal die erste Hürde. Die volle Konzentration liegt auf Karlsruhe und wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, um gut in die Saison zu starten“, gab Herrlich die Marschrichtung vor und kündigte an, die – nach aktuellem Fitnessstand – bestmögliche Mannschaft auf den Platz zu schicken. Alles angerichtet also für einen erfolgreichen Saisonstart in Schwarz und Rot!

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 3:1-Erfolgs der Bayer 04-Frauen beim Hamburger SV am 22. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Revanche geglückt, Champions-League-Chance gewahrt: Mit einer starken Leistung im Volksparkstadion haben die Bayer 04-Frauen den Hamburger SV 3:1 (1:1) geschlagen. Rund vier Monate zuvor war die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold noch an gleicher Stätte gegen den Aufsteiger im DFB-Pokal-Achtelfinale gescheitert. Nun sorgten Vanessa Fudalla (10.), Katharina Piljic (54.) und Julia Mickenhagen (77.) mit ihren Treffern für die hochüberlegene Werkself dafür, dass der Abstand auf Bundesliga-Rang drei bei noch vier ausstehenden Spieltagen weiterhin fünf Punkte beträgt.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Dank einer echten Willensleistung hat die U17 von Bayer 04 den ersten Sieg in Liga A der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga eingefahren – 4:3 hieß es am Ende gegen die Stuttgarter Kickers. Die U15 gewann nach drei Liga-Siegen in Folge auch ihren Test gegen den 1. FC Union Berlin, und die U12 präsentierte sich beim internationalen Turnier in Madrid ebenfalls stark: Die Leverkusener bezwangen Schwergewichte wie Inter Mailand, Galatasaray Istanbul oder die Boca Juniors aus Argentinien – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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